HINWEIS:Prüfen Sie, ob eDirectory 8.8 SP6 von den derzeit installierten Novell- und Drittanbieter-Anwendungen unterstützt wird, bevor Sie Ihre bestehende eDirectory-Umgebung aufrüsten. Es wird außerdem dringend empfohlen, dass Sie vor einer Aufrüstung eine Sicherungskopie von eDirectory erstellen.
32 Bit eDirectory-unterstützte Plattform
32 Bit
SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 mit dem neuesten Service Pack
SLES 10 mit dem neuesten Service Pack
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 5 mit dem neuesten Service Pack
RHEL 5 AP mit dem neuesten Service Pack
64 Bit
SLES 11 mit dem neuesten Service Pack
SLES 10 mit dem neuesten Service Pack
RHEL 5 mit dem neuesten Service Pack
RHEL 5 AP mit dem neuesten Service Pack
64-Bit-eDirectory-unterstützte Plattform
64-Bit-SLES 11 mit dem neuesten Service Pack
SLES 10 mit dem neuesten Service Pack
RHEL 5 mit dem neuesten Service Pack
RHEL 5 AP mit dem neuesten Service Pack
Sie können die oben genannten Betriebssysteme im virtuellen Modus auf folgenden Hypervisoren ausführen:
Xen
VMware ESX
Windows Server 2008 R2 Virtualisierung mit Hyper-V
Mindestens 512 MB RAM für eDirectory
200 MB Festplattenspeicher für die eDirectory-Installation (Server und Verwaltungsprogramme)
150 MB freier Festplattenspeicher für jeweils 50.000 Benutzer
gettext muss unbedingt installiert werden. Um gettext zu installieren, suchen Sie auf der rpmfind-Website nach gettext.
HINWEIS:Unter 64-Bit SLES oder OES Linux sollte das net-snmp-32-Bit-RPM installiert sein.
Vergewissern Sie sich, dass die unterstützte Version von SSP unter eDirectory 8.7.3 SPx installiert ist, bevor Sie auf eDirectory 8.8 SP 6 aufrüsten.
Für eDirectory 8.7.3 SP9 muss SSP 203 installiert sein.
Für eDirectory 8.7.3 SP10 muss SSP 206 installiert sein.
Unter SLES: Beim Hinzufügen eines eDirectory 8.8 SP6-Servers von einem SLES-Host zu einem bestehenden Baum, der auf einem anderen Host ausgeführt wird, kann der Prozess ggf. nicht den Server hinzufügen, wenn die Firewall aktiviert ist.
Öffnen Sie die SLP-Dienste und einen NCP-Port (der Standard ist 524) in der Firewall, um das Hinzufügen des Sekundärservers zu ermöglichen.
Beim Hinzufügen eines Sekundärservers zu einem eDirectory-Baum auf einem RHEL-System hängt „ndsconfig“ während der Synchronisierung. Sie können ihn jedoch hinzufügen, wenn Sie den Port 524 in der Firewall öffnen.
32-Bit-eDirectory-unterstützte Plattform
Solaris 10
64-Bit-eDirectory-unterstützte Plattform
Solaris 10
Solaris 10-Zonen (kleine Zone und große Zone)
Sämtliche neuen empfohlenen Patches, die auf der SunSolve-Website zur Verfügung stehen. Wenn Sie Ihr System vor der Installation von eDirectory nicht mit den neuesten Patches aktualisieren, treten möglicherweise Probleme bei der Installation und Konfiguration von eDirectory auf.
Mindestens 512 MB RAM
200 MB Festplattenspeicher für die eDirectory-Installation (Server und Verwaltungsprogramme)
150 MB freier Festplattenspeicher für jeweils 50.000 Benutzer
AIX 5L Version 5.3
Alle empfohlenen AIX OS-Patches, die auf der IBM Tech Support-Website zur Verfügung stehen.
Mindestens 512 MB RAM
200 MB Festplattenspeicher für die eDirectory-Installation (Server und Verwaltungsprogramme)
150 MB freier Festplattenspeicher für jeweils 50.000 Benutzer
Verwenden Sie den Befehl nds-install im Setup-Verzeichnis für die Installation von eDirectory:
./nds-install
Wenn Sie Novell eDirectory 8.8 SP6 von der Website http://download.novell.com herunterladen, extrahieren Sie die heruntergeladene Datei mithilfe von gunzip Name der heruntergeladenen Datei in eine TAR-Datei. Rufen Sie anschließend Pakete und RPMs mit den Installations- und Deinstallationsskripts für eDirectory mit dem Befehl tar xvf eDirectory Dateiname.tar ab.
Weitere Informationen zur Installation von eDirectory finden Sie im Novell eDirectory 8.8 Installation Guide (Installationshandbuch).
Laden Sie das iManager-Plugin eDir_88_iMan27_Plugins.npm aus dem Web herunter.
Installieren Sie die NPM-Datei wie im iManager 2.7 Administration Guide (iManager 2.7-Verwaltungshandbuch) beschrieben.
HINWEIS:Das iManager-Plugin ist auf der Website „download.novell.com“ verfügbar.
WICHTIG:Vergewissern Sie sich, dass die unterstützte Version von SSP unter eDirectory 8.7.3 SPinstalliert ist, bevor Sie auf eDirectory 8.8 SP6 aufrüsten. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt 1.1 Voraussetzungen.
Installieren und konfigurieren Sie eDirectory. Konfigurieren Sie anschließend die Datei xdasproperties. Stellen Sie sicher, dass SyslogAppender wie folgt aktiviert ist:
log4j.appender.S=org.apache.log4j.net.SyslogAppender
Deaktivieren Sie Layout definition for appender Syslog S wie folgt:
# Layout definition for appender Syslog S. log4j.appender.S.layout=org.apache.log4j.PatternLayout #log4j.appender.S.layout.ConversionPattern=%c : %p%m%n
Beim Versuch, xdasauditds zu laden, beginnt eDirectory mit dem Erstellen eines Core-Dumps und das Programm wird mit Signal 11 beendet.
Dieses Problem tritt auf, weil „log4cxx“ nicht das Vorhandensein des Layouts in der Datei xdasproperties prüft, bevor es das Layout einrichtet. Es geht davon aus, dass Layout definition for appender Syslog S automatisch aktiviert ist, wenn SyslogAppender in der Datei xdasproperties aktiviert ist.
Mit der automatischen Speicherfunktion der iManager-Eigenschaftsseite wird die Standardobjektklasse gespeichert, wenn Sie vor dem Wechseln zu anderen Seite XDAS-Rollen oder XDAS-Konten besuchen. Um sicherzustellen, dass die Einstellungen Ihren Anforderungen entsprechen, überprüfen Sie das Attribut „xdasconfiguration“ des NCP-Serverobjekts, nachdem Sie die Einstellungen in iManager abgeschlossen haben.
Wenn Sie eDirectory auf RHEL 5.0 konfigurieren, schlägt die Konfiguration fehl, weil libstdc++6.0 automatisch mit Red Hat 5.0 installiert wird. Da die Module embox, pkiinst, und pkiserver mit libstdc++5 verknüpft sind, verursacht die falsche Kompatibilitätsbibliothek das Fehlschlagen der eDirectory-Konfiguration.
Installieren Sie die Bibliothek compat-libstdc++-33-3.2.3-61.i386.rpm manuell, um dieses Problem zu lösen.
Beim Aufrüsten werden eDirectory-Pakete zum Löschen markiert. Sie können diese Auswahl aufheben, damit das Löschen von eDirectory verhindert wird.
Wird eDirectory fälschlicherweise gelöscht, kommt es nicht zu Datenverlusten. Es kann erneut installiert werden.
Beim Herunterfahren des Servers nach erfolgreicher eDirectory-Konfiguration erstellt ndsd manchmal ein Core-Dump im DIB-Verzeichnis von eDirectory. Dies kann ignoriert werden, da es keine Daten beschädigt oder Dienste unterbricht.
Wenn die eDirectory-Installation mittendrin angehalten wird, wird der Dateisatz möglicherweise installiert, aber in einem nicht zugewiesenen Status. Der Dateisatz muss vollständig entfernt werden, um eDirectory neu zu installieren.
Verwenden Sie folgenden Befehl, um den Dateisatz zu löschen:
installp -ug <Dateisatz>
Beispiel: installp -ug NDS.NDSserv
Wenn Sie ein Optionsfeld aus der grafischen Schnittstelle der eMBox auswählen, entspricht das Befehlszeilenfenster nicht dem Ergebnis der Feldauswahl. Die Anzeige entspricht der Auswahl. Wenn es ausgeführt wird, erzeugt es jedoch das erwartete Ergebnis.
Da die Umgebungen des dsbk-Skripts und des CRON-Planers unterschiedlich sind, kann das dsbk-Skript nicht als geplanter Cron-Auftrag ausgeführt werden. Um das Problem zu umgehen, bearbeiten Sie das dsbk-Skript manuell, sodass es auf den Binärpfad ndstrace zeigt, bevor Sie das Skript als Cron-Auftrag planen.
Neuer Baum: Wenn Sie einen Server zu einem neuen eDirectory-Baum hinzufügen, wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
ndsconfig: error while loading shared libraries: /opt/novell/lib/libccs2.so: cannot restore segment prot after reloc: Permission denied. (ndsconfig: Fehler beim Laden gemeinsamer Bibliotheken: /opt/novell/lib/libccs2.so: kann Segmentschutz nach Versch. nicht wiederherstellen: Keine Berechtigung.)
Bestehender Baum: Wenn Sie einen Server zu einem bestehenden eDirectory-Baum hinzufügen, antwortet ndsconfig während des Synchronisationsschemas nicht, weil SELinux auf dem System aktiviert ist.
Um SELinux für eine Anwendung zu deaktivieren und die Konfiguration fortzusetzen, lesen Sie bitte die Red Hat-Dokumentation.
Sie können einen neuen Server nicht in einen Kontext hinzufügen, wenn der vollqualifizierte Domänenname länger als 256 Zeichen ist. Die Längenbeschränkung gilt für den vollqualifizierten Domänennamen und nicht für die Kontextlänge. Der vollqualifizierte Domänenname eines Objekts darf höchstens 256 Zeichen lang sein.
Wenn die eDirectory-Installation fehlschlägt, kann eDirectory nicht mit nds-uninstall entfernt werden.
Um dieses Problem zu beheben, installieren Sie eDirectory erneut im gleichen Verzeichnis und führen Sie dann die Deinstallation durch.
Sie dürfen nicht die Option-s verwenden, wenn Sie nds.conf und die DIB behalten möchten. Erstellen Sie hiervon unbedingt eine Sicherungskopie, bevor Sie den Vorgang nds-uninstall ausführen.
Nach dem Aufrüsten von eDirectory haben die Konfigurationsdateien die Erweiterung.new. Wenn an diesen Dateien Änderungen vorgenommen werden, können Sie in Ihren Dateien aufgenommen werden.
Stellen Sie nach dem Aufrüsten von eDirectory von der 32-Bit- auf die 64-Bit-Version sicher, dass Sie die NMAS-Methode „Einfaches Passwort“ aktualisieren, damit einfache Passwortbindungen funktionieren.
Nach dem Aufrüsten von eDirectory 8.7.3.x auf 8.8.x befinden sich die eDirectory-Dateien in einem anderen Pfad. Die Identity Manager-Engine und Remote Loader befinden sich weiterhin am ursprünglichen Installationsstandort der eDirectory 8.7.3.x-Installation.
Damit Identity Manager mit eDirectory 8.8.x funktioniert, müssen Sie alle zuvor installierten Identity Manager-Komponenten neu auf dem System installieren, um sie in den von der eDirectory 8.8.x-Installation vorgegebenen Pfad zu verlagern.
Für ein erfolgreiches Aufrüsten von eDirectory 8.7.3.-Versionen vor eDirectory 8.7.3 SP9 auf eDirectory 8.8 SP5 oder 8.8 SP6 gehen Sie wie folgt vor:
Deinstallieren Sie die mit eDirectory 8.7.3. installierte Version von NICI.
Installieren Sie manuell die Version von NICI, die im Lieferumfang von eDirectory 8.8 SP5 oder 8.8 SP6 enthalten ist.
Beginnen Sie mit dem Aufrüsten von eDirectory, indem Sie das Skript nds-install verwenden.
Weitere Informationen zum Aufrüsten finden Sie im eDirectory 8.8.6 Troubleshooting Guide (Handbuch zur Fehlersuche).
Beim Aufrüsten eines eDirectory-Servers, auf dem der eDirectory-Instrumentations-RPM installiert ist, wird der eDirectory-Instrumentations-RPM nicht automatisch aufgerüstet. Sie müssen den eDirectory-Instrumentations-RPM daher manuell aufrüsten.
HINWEIS:eDirectory-Instrumentation wird automatisch mit Identity Manager 4.0 installiert.
Weitere Informationen zur Aufrüstung der Instrumentation finden Sie im Novell eDirectory 8.8.6 Installation Guide (Novell eDirectory 8.8.6-Installationsanleitung).
Beim Konfigurieren der zweiten Instanz von eDirectory auf Ihrem Host werden Sie aufgefordert, den Standardpfad einzugeben. Wählen Sie einen anderen Pfad aus und fahren Sie mit der Konfiguration fort.
Die LDIF-Datei sollte alle Objektklassen enthalten, zu denen ein Eintrag gehört. Darüber hinaus sollten Sie die Klassen hinzufügen, zu denen ein Eintrag aufgrund der Klassenvererbung gehört. Beispiel: Ein Eintrag vom Typ "inetOrgPerson" weist in der LDIF-Datei die folgende Syntax auf:
objectclass: inetorgperson
objectclass: organizationalPerson
objectclass: person
objectclass: top
Objekte, die bei einer Bulkload-Operation mit dem Dienstprogramm ldif2dib verarbeitet wurden, werden nicht mit ACLs hinzugefügt, die in den ACL-Schablonen für die Objektklasse des Objekts angegeben sind.
Sie können die Bulkload-Operation zeitweise aussetzen, indem Sie die Taste s oder S drücken. Mit der Esc-Taste kann die Bulkload-Operation gestoppt werden.
Wird unter Linux die Option -b verwendet, wird das Menü für die Statistikanzeige nach Abschluss der Bulkload-Operation nicht mehr angezeigt.
Wenn Sie versuchen, mehrere Millionen Objekte mit ldif2dib nach eDirectory hochzuladen und das Kontrollpunktintervall explizit festgelegt ist, hält der Vorgang möglicherweise mit der Fehlermeldung an, dass das Verzeichnis voll ist.
Um dieses Problem zu umgehen, überspringen Sie die Kontrollpunktintervalle (verwenden Sie den Befehl ldif2dib mit der die Option -i).
Um französische man-Seiten unter Red Hat Linux anzuzeigen, exportieren Sie Folgendes:
export MANPATH=/opt/novell/man/frutf8:/opt/novell/eDirectory/man/frutf8
Verwenden Sie das englische Gebietsschema, um die man-Seite unter AIX anzuzeigen.
Das entsprechende Verbindungslimitverhalten von Nicht-NetWare-Plattformen wurde geändert, um dem von NetWare zu entsprechen. Um das alte Verhalten wiederherzustellen (strikte portbasierte Prüfung), stellen Sie in der Datei nds.conf folgende Parameter ein.
n4u.server.mask-port-number=0
Katalog-Services in Verbindung mit Directory 8.8 SP6 werden nicht unterstützt. Es handelt sich hierbei um eine alte Technologie, die weitestgehend durch die kontextlose Anmeldefunktion im 4.9-Novell Client ersetzt wurde.
Wenn Sie über einen Loopback-Adressen-Alias für den Hostnamen des Systems im Eintrag /etc/hosts verfügen, muss dieser in den Hostnamen oder die IP-Adresse geändert werden. Wenn Ihr Eintrag in der Datei /etc/hosts also dem unten angegebenen ähnelt, muss er in den korrekten Eintrag (siehe das unten angegebene zweite Beispiel) geändert werden.
Bei dem folgenden Beispiel treten Probleme auf, wenn ein Dienstprogramm versucht, die Auflösung für den ndsd-Server durchzuführen:
127.0.0.1 test-system localhost.localdomain localhost
Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für einen korrekten Eintrag in der Datei /etc/hosts:
127.0.0.1 localhost.localdomain localhost
10.77.11.10 test-system
Wenn ein Tool oder Dienstprogramm eines Drittanbieters die Auflösung über localhost durchführt, muss dies so geändert werden, dass die Auflösung über einen Hostnamen oder eine IP-Adresse und nicht über die localhost-Adresse erfolgt.
Wenn die Datei /etc/hosts einen Eintrag mit der Loopback-Adresse 127.0.0.2 enthält, wird das Standard-IP-Zertifikat für die Loopback-Adresse 127.0.0.2 erstellt.
Um dieses Problem zu umgehen, bearbeiten Sie die Datei /etc/hosts, wenn die hosts-Datei einen Eintrag mit einer Loopback-Adresse von 127.0.0.2 enthält.
Beispiel: 127.0.0.2 hostname.
Kommentieren Sie den Eintrag aus und stellen Sie sicher, dass der richtige IP-Adresseneintrag in der Datei enthalten ist.
Wenn die DIB sehr umfangreich ist, benötigt DS für den Start einige Zeit und zeigt fälschlicherweise folgende Fehlermeldungen an:
LDAP TCP-Port steht nicht auf Empfang
LDAP TLS-Port steht nicht auf Empfang
In diesem Szenario sind die Ports nicht deaktiviert. Für den Start der eDirectory-Services wird jedoch relativ viel Zeit benötigt. Den Status von LDAP können Sie in der Datei ndsd.log überprüfen. Sie können auch den folgenden Befehl eingeben und mithilfe von grep nach den LDAP TCP/TLS-Ports suchen:
netstat -na
So beheben Sie dieses Problem:
Erlauben Sie die anonyme Bindung.
Starten Sie den Subagenten.
Deaktivieren/verweigern Sie die anonyme Bindung.
In einer aus mehreren Servern bestehenden Baumstruktur lässt sich ein verschobenes Objekt unter Umständen nicht löschen (error -637).
Damit Identity Manager mit eDirectory richtig funktioniert, erhöhen Sie die maximale Stackgröße von ndsd mit folgendem Befehl:
ldedit -b maxstack=0x10000000 /opt/novell/eDirectory/sbin/ndsd
Stellen Sie sicher, dass ndsd nicht ausgeführt wird, während Sie diesen Befehl ausführen.
eDirectory erstellt kein Abmeldeereignis, wenn Sie sich von iManager abmelden. Dies liegt an einer technischen Beschränkung im Client-Bereich von eDirectory.
Revisionsanwendungen können Abmeldeereignisse mithilfe von NWDS APIs empfangen. Anwendungen, die LDAP verwenden, können die Abmeldung mit Unbind-Ereignissen überwachen.
TIME und TAGS werden als aktiviert dargestellt (unterstrichen), jedoch nicht standardmäßig. Wird TERM von einem Linux-Terminal auf VT100 oder xterm gesetzt, werden diese Tags als aktiviert dargestellt (unterstrichen). Das Problem tritt nicht bei anderen Terms auf, z. B. dtterm.
eMBox verarbeitet keine Doppelbytezeichen beim Festlegen eines Rollforwardverzeichnisses durch den eMBox-Client und iManager. Dies kann jedoch über DSBK erfolgen.
Unter Solaris kann ein 64-Bit-eDirectory über 4 GB virtuellen Adressenraum in Anspruch nehmen. Die Leistung wird jedoch möglicherweise nicht wesentlich verbessert. In manchen Fällen bietet ein 64-Bit-eDirectory nicht dieselbe Leistung wie ein 32-Bit-eDirectory.
Wenn Sie unter der 64-Bit-Version von Solaris 10 versuchen, das NICI-Paket manuell zu installieren, erhalten Sie folgende Fehlermeldung:
Bei der 32-Bit-Installation: ln: Erstellen von /usr/lib/libccs2.so nicht möglich: Datei bereits vorhanden
Bei der 64-Bit-Installation: ln: Erstellen von /usr/lib/sparcv9/libccs2.so nicht möglich: Datei bereits vorhanden
So beheben Sie dieses Problem,
Entfernen Sie die Links vom folgenden Verzeichnis:
Für die 32-Bit-Version: /usr/lib/
Für die 64-Bit-Version: /usr/lib/sparcv9/
Installieren Sie die 32- und 64-Bit-NICI-Pakete mithilfe von pkgadd.
Gehen Sie bei anderen Installationen als Root-Installationen ebenso vor. Hierbei muss NICI manuell installiert werden.
Wenn sowohl eDirectory im Root-Verzeichnis als auch ein eDirectory an einem anderen Standort auf demselben Computer konfiguriert werden, können Sie ndspath des Root-eDirectory nicht von dem Verzeichnis exportieren, in dem das Nicht-Root-eDirectory extrahiert wurde.
Wenn Sie beispielsweise einen Pfad für ein Root-eDirectory exportieren, lautet der Pfad für das Nicht-Root-eDirectory /home/non-root/eDirectory/, und wenn ein Benutzer unter /home/non-root/eDirectory/opt/ den Pfad /opt/novell/eDirectory/bin/ndspath exportiert, exportiert dieses ndspath-Skript den Pfad für das Nicht-Root-eDirectory.
Dieses Problem lässt sich lösen, wenn Sie den ndspath für das Root-eDirectory von einem anderen Verzeichnis exportieren als dem extrahierten Pfad für das Nicht-Root-eDirectory. Beispiel: /home/non-root/eDirectory/opt/.
Beim Verschieben eines dynamischen Gruppenobjekts zu einem anderen Container wird die Funktionalität der dynamischen Gruppe unterbrochen, wenn das Objektklassenattribut „dynamicgroup“ beinhaltet. Nach dem Verschieben funktionieren Abfragen und Suchen nach dynamischen Mitgliedern nicht mehr.
Wenn ein Benutzer unter 64-Bit-Linux den Subagenten (ndssnmpsa) startet und dabei ein falsches eDirectory-Passwort eingibt, wird ein Segmentierungsfehler ausgegeben.
Sie vermeiden diesen Fehler, wenn Sie sicherstellen, dass Sie beim Starten des Subagenten das korrekte eDirectory-Passwort eingeben.
Wenn „ndsrepair“ nach dem Aufrüsten oder Migrieren eines 8.7.3.x-Servers ausgeführt wird, wird die Fehlermeldung Invalid Ancestor ID list for the entry („Ungültige IDs der übergeordneten Knoten“) angezeigt.
Dies kann ignoriert werden, da eine Aufrüstung der ID des übergeordneten Knotens nach der DIB-Aufrüstung bzw. -Migration als Teil des Hintergrundvorgangs vorgenommen wird.
Wird 64-Bit-eDirectory 8.8 SP6 als externe Benutzerablage und als externer SecretStore konfiguriert und Sie erstellen eine Richtlinie zum Ausfüllen von Formularen mit einem gemeinsamen Geheimnis, das die iManager-Authentifizierung beschleunigt, wird nach der Authentifizierung eine Fehlermeldung zur Datenablage an das Linux Zugriffs-Gateway gesendet. eDirectory 8.8 SP6 64-Bit-Version wird nicht als externer SecretStore mit Access Manager unterstützt.
SecretStore wird gesperrt, wenn Sie versuchen, ein vergessenes Passwort abzurufen, indem Sie sich mit der Benutzerberechtigung anmelden und ein falsches Passwort verwenden. Sie entsperren SecretStore mit der Administratorberechtigung. Der Novell SecureLogin-Client ermöglicht die Anmeldung ohne Passwortsatz. Beim Versuch, die Passwortfrage und -antwort zu ändern, schlägt die Anmeldung fehl und es wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Der ZENworks Wake-on-LAN-Service startet nicht, auch wenn Sie ihn manuell starten.
Wenn Sie die neuen Berechtigungen im SecretStore speichern, wird eine leere Berechtigungsspalte angezeigt, weil iManager die Änderungen nicht speichert.
Sie können die Berechtigungen aus dem SecretStore iManager-Plugin nur ändern, wenn Sie sich als Benutzer statt als Administrator anmelden.
Wenn Sie die alternativen Berechtigungen speichern, behält SecretStore die ersten Berechtigungen nicht bei. Nur die neuesten Berechtigungen sind sichtbar.
Sie können die Berechtigungen aus dem SecretStore iManager-Plugin nur ändern, wenn Sie sich als Benutzer statt als Administrator anmelden.
Beim Ausführen des DSBK-Skripts als Cron-Auftrag tritt ein Fehler auf, weil der vollständige Pfad für „ndstrace“ nicht im DSBK-Skript enthalten ist.
Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie das DSBK-Skript manuell und ersetzen Sie alle ndstrace-Einträge mit dem vollständigen ndstrace-Binärpfad. Zum Beispiel /opt/novell/eDirectory/bin/ndstrace.
Beim Erweitern der Datei ediraudit.sch wird folgende Meldung angezeigt:
NDS schema already configured
Es handelt sich hierbei um das erwartete Verhalten. Sie müssen das Schema nicht erweitern, wenn es sich beim Server um eDirectory 8.8 SP6 handelt.
Für Novell eDirectory 8.8 SP6 stehen folgende Dokumentationen zur Verfügung:
Novell eDirectory 8.8 What's New Guide (Neuheiten in Novell eDirectory 8.8)
Novell eDirectory 8.8 Installation Guide (Installationshandbuch)
Novell eDirectory 8.8 Administration Guide (Verwaltungshandbuch)
Novell eDirectory 8.8 Troubleshooting Guide (Fehlerbeseitigungshandbuch)
Diese Dokumente finden Sie auf der Novell eDirectory 8.8 Online-Dokumentation-Website.
Die aktuelle Version dieser Readme-Datei ist auf der Website für die Online-Dokumentation zu Novell eDirectory 8.8 verfügbar.
Informationen zu iManager 2.7 finden Sie in der iManager 2.7-Online-Dokumentation.
Informationen zu NMAS finden Sie in der NMAS-Online-Dokumentation.
Informationen zu Certificate Server finden Sie in der Certificate Server-Online-Dokumentation.
Informationen zu NICI finden Sie in der NICI-Online-Dokumentation.
Weitere Informationen zu Problemen mit eDirectory unter Open Enterprise Server (OES) finden Sie im OES-Readme.
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