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SUSE Linux Enterprise 11

Technische Daten



Kernelbeschränkungen

In der folgenden Tabelle sind die für SUSE Linux Enterprise 11 geltenden Beschränkungen des Kernels aufgeführt. Die Beschränkungen gelten für alle auf Code 11 basierenden Versionen von SUSE Linux Enterprise Server und SUSE Linux Enterprise Desktop.

SUSE Linux Enterprise 11 – Kernelbeschränkungen (Kernelversion 2.6.27)

x86 (IA-32) x86-64
(AMD64 und EM64T)
ia64 (Itanium) ppc64 (POWER) s390x
(IBM
System z)
CPU-Bits 32 64 64 64 64
max. Anzahl von CPUs 32 512 4.096 1.024 64
max. RAM
(theoretisch/getestet)
64 GiB/16 GiB 64 TiB/ 512 GiB 1 PiB/4 TiB 1 PiB/512 GiB 4 TiB/256 GiB
max. Benutzer-/Kernelspeicher 3 GiB/1 GiB 128 TiB/128 TiB 2 EiB/φ 2 TiB/2 EiB φ/ φ
max. Swap-Speicher bis zu 32 * 64 GB
max. Anzahl von Prozessen 1.048.576
max. Anzahl von Threads
pro Prozess
getestet mit über 120.000; Maximalwert abhängig von Arbeitsspeicher und anderen Parametern.
max. Größe
pro Block Device
bis zu 16 TiB bis zu 8 EiB

Anmerkungen:

  • φ = unzureichende Daten
  • Der Begriff theoretisch bezieht sich auf Werte, die aufgrund des Aufbaus rechnerisch möglich sind. Mit anderen Worten: Systeme sollten mit diesen Werten zumindest theoretisch funktionieren. Der Begriff getestet hingegen bezieht sich auf Werte, die von Novell und Novell Partnern getestet wurden und mit denen Systeme erwiesenermaßen in der Praxis funktionieren.
  • 1024 Bytes = 1 KiB; 1024 KiB = 1 MiB; 1024 MiB = 1 GiB; 1024 GiB = 1 TiB; 1024 TiB = 1 PiB; 1024 PiB = 1 EiB (siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html)


Dateisystemunterstützung

SUSE Linux Enterprise bot im Jahr 2000 als erste für Unternehmen geeignete Linux-Distribution eine Unterstützung für Protokolldateisysteme und logisches Volume-Management. Inzwischen werden die Dateisysteme ext3, ReiserFS, XFS und OCFS2 unterstützt. Das aktuelle Standarddateisystem für neue SUSE Linux Enterprise 11-Installationen ist ext3 und nicht mehr ReiserFS. Das Cluster-fähige Dateisystem OCFS2 ist in der High Availability Extension enthalten.

Dateisysteme – Unterstützung und Größe

Funktion ext3 ReiserFS v3 XFS OCFS2
Daten-Protokollierung Unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt
Metadaten-Protokollierung Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Interne Protokollierung Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Externe Protokollierung Unterstützt Unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt
Offline erweitern Unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt Unterstützt
Offline verkleinern Unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt
Online erweitern Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Online verkleinern Nicht unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt Nicht unterstützt
Erweiterte Attribute Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Zugriffssteuerungslisten Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Kontingente Unterstützt Unterstützt Unterstützt Unterstützt
Dump und Wiederherstellung Unterstützt Nicht unterstützt Unterstützt Nicht unterstützt
Standard-Blockgröße 4 KB 4 KB 4 KB 4 KB
Max. Dateisystemgröße 16 TB 16 TB 8 EB 16 TB
Max. Dateigröße 2 TB 1 EB 8 EB 1 EB

Anmerkungen:

  • Die oben aufgeführte maximale Dateigröße kann bei der Verwendung von Sparse Blocks die tatsächliche Größe des Dateisystems überschreiten. Wenn ein Dateisystem kein LFS (Large File Support) bietet, beträgt die maximale Dateigröße auf einem 32-Bit-System nur 2 GB (231 Bytes). Zurzeit verfügen alle unsere Standard-Dateisysteme (einschließlich ext3 und ReiserFS) über LFS, wodurch sich eine theoretische maximale Dateigröße von 263 Bytes ergibt. Bei den Zahlen in der obigen Tabelle wurde vorausgesetzt, dass das Dateisystem eine Blockgröße von 4 KB verwendet. Bei der Verwendung anderer Blockgrößen ergeben sich abweichende Werte. 4 KB ist jedoch der gängige Standard.
  • 1024 Bytes = 1 KB; 1024 KB = 1 MB; 1024 MB = 1 GB; 1024 GB = 1 TB; 1024 TB = 1 PB; 1024 PB = 1 EB (siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html)

Barrierefreiheit

Wir von Novell sehen es als unsere Verantwortung, die Vorteile moderner Technologien auch Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, einen Computer zu benutzen, und statten unsere Produkte daher mit barrierefreien Technologien aus.

Im Zuge unseres Engagements für barrierefreies Computing tragen wir gemeinsam mit Sun und IBM zu offenen Lösungen für Barrierefreiheit bei. Unsere umfangreichen Projekte erstrecken sich dabei von der Infrastruktur, über Debugging und Tests bis zu einer schnellen, nativen Nutzung von OpenOffice.org.

Dank der vor Kurzem erweiterten technischen Zusammenarbeit zwischen Novell und Microsoft ist es nun für alle Softwareunternehmen und Entwickler einfacher, barrierefreie Anwendungen für Windows und Linux zu entwerfen. Wir sind der festen Überzeugung, dass Menschen mit Behinderungen somit Zugang zu noch mehr Computertechnologien erhalten.

Im Rahmen dieser neuen Zusammenarbeit arbeitet Novell an einem Adapter, mit dessen Hilfe Anwendungen, die mit der Microsoft User Interface Automation (UIA)-Schnittstelle entwickelt wurden, gemeinsam mit barrierefreien Linux-Technologien eingesetzt werden können und somit die von Unternehmen wie Sun und IBM getätigten Investitionen optimal ergänzen. Wir möchten zur Förderung der Interoperabilität zwischen führenden barrierefreien Frameworks auf dem Markt beitragen und werden daher sämtliche Projekte in diesem Bereich auf der Basis von Open Source zur Verfügung stellen. Durch den Adapter wird ein plattformübergreifendes UIA-Framework geschaffen, das zum einen die Interoperabilität von UIA und dem in SUSE Linux Enterprise enthaltenen Linux Accessibility Toolkit (ATK) ermöglicht und zum anderen den Weg für die Migration vertikaler Anwendungen von Windows auf Linux ebnet.

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