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Koordinierung des Data Center

Wer kümmert sich um Ihre Verwaltungstools? Virtualisierung, High Performance Computing und andere ausgereifte Technologien sollen das Data Center von Grund auf verändern. Aber wie verbinden Sie diese Technologien so miteinander, dass Sie das bestmögliche Ergebnis erzielen? Wie automatisieren Sie die Bereitstellung von Ressourcen, um wechselnden Anforderungen gerecht zu werden?

„Virtualisierung ist ein interessantes Thema. Grundsätzlich sorgt sie für mehr Servereffizienz, doch wenn die nötigen automatisierten Tools fehlen, kann der Verwaltungsaufwand sogar größer werden.“
John Enck
Gartner

Die Vision: Verwaltungsfunktionen für Unternehmen zur standardmäßigen Skalierung von Data Center-Architekturen

Vorausdenkende IT-Administratoren bemühen sich seit jeher um die Automatisierung des Data Center bemüht, um maximale Ressourcenauslastung und Flexibilität zu erzielen. Mit der Ablösung zentralisierter Mainframe-Umgebungen durch heterogene Hardware, Betriebssysteme, Storage- und andere Ressourcen scheint die Vision eines geordneten, effizienten, automatisierten Data Center jedoch zu verblassen.

Technologien wie virtualisiertes Computing, Shared Storage und verteiltes Ressourcenmanagement ermöglichen es Administratoren, die Verwaltung zu vereinfachen, die Auslastung zu maximieren und Ressourcen dynamisch zuzuweisen, um veränderten Workload-Anforderungen Rechnung zu tragen. Dank des Zusammenwirkens von Innovationen in den Bereichen Virtualisierung, Systemmanagement-Standards und Novell Technologie wird die Vision somit zur Realität. Wir nennen das Ergebnis „Orchestration“ (Koordinierung).

Virtualisierung

Virtualisierung im Data Center geschieht heutzutage überwiegend unter den Bedingungen des sogenannten „Sandbox-Modus“. Dies gilt für die Entwicklung, das Testen und die Implementierung von Anwendungen. Einige Unternehmen gehen bei der Virtualisierung mittlerweile noch einen Schritt weiter, indem sie Geräte auf die Verarbeitung unterschiedlicher Workloads und die Konsolidierung von Hardwareressourcen ausrichten. Wenn Virtualisierung jedoch als leistungsstarke, flexible Plattform für die Koordinierung dienen soll, ist die Branche zur Entwicklung von Tools gezwungen, mit denen sich die Verwaltung physischer und virtueller Maschinen verknüpfen lässt. Neue, offene Virtualisierungsformate von VMware und Microsoft erleichtern die Migration von Workloads auf virtuellen Maschinen, einschließlich Xen, mit nur minimalen Anpassungen.

Mit Novell Technologie ist es möglich, virtuelle Maschinen für andere Zwecke einzusetzen und Workloads dynamisch zu migrieren, genauso wie beim integrierten Management für physische und virtuelle Maschinen. Das Ziel ist eine flexible, richtlinienbasierte „Orchestration“-Umgebung, die das Management von Identitäten, Systemen, Storage und virtuellen Maschinen automatisiert und koordiniert.

Standards

Damit Sie im Data Center die bestmögliche Interoperabilität erreichen, benötigen Sie Produkte, die auf offenen Standards basieren. Mit der Unterstützung der Distributed Management Task Force (DMTF) und der Storage Networking Industry Association (SNIA) leistet Novell einen wichtigen Beitrag zur Förderung standardbasierter Data Center-Lösungen. Die DMTF hat ein Schema entwickelt, das alle Elemente eines Compute-Knotens im Standard „Common Information Model“ (CIM) definiert. Darüber hinaus hat die DMTF das SMASH-Protokoll sowie DMTF-Verwaltungsprofile angelegt, die das Servermanagement für Hardware unterschiedlicher Anbieter ermöglichen. Auf dieser Grundlage hat die DMTF die „System Virtualization, Partitioning and Clustering Working Group“ ins Leben gerufen, eine Arbeitsgruppe, die Standardschnittstellen oder APIs zur Verwaltung und Überwachung der virtuellen Maschinen und des Verwalters definiert und damit die Grundlage für die Verwaltung heterogener Virtualisierungstechnologien schafft.

Die SNIA hat die sogenannte Storage Management Initiative Specification (SMI-S) ausgearbeitet, in der eine sichere, zuverlässige Schnittstelle für die Verwaltung über mehrere Netzwerk-Storage-Plattformen hinweg beschrieben wird. Beide Spezifikationen zusammen definieren eine einheitliche Methode für den Zugriff auf Objekte und die Festlegung des Bildformats. Sämtliche Bestandteile einer virtualisierten Umgebung werden also standardisiert, damit sie verknüpft werden können und eine koordinierte Verwaltung ermöglichen.

Novell

In enger Zusammenarbeit mit der DMTF, SNIA und den Open Source-Communities verfolgt Novell das Ziel der Modularisierung, Standardisierung, Kommoditisierung und Virtualisierung der IT-Umgebung. Die Novell Lösung zur Automatisierung von Data Centern implementiert ein Grid-basiertes, auslastungsorientiertes Computing-Modell, das Compute- und Storage-Server für Anwendungen oder Services verwaltet, die auf virtuellen Maschinen gehostet werden. Eine Schlüsselkomponente der Novell Lösung ist die Configuration Management Database (CMDB), die das Prozess-Framework der IT Infrastructure Library (ITIL) beinhaltet und ein zentrales Repository für Ressourcendaten bereitstellt. Die CMDB bietet eine globale Übersicht über die IT-Assets sowie den Status und die Beziehungen zwischen IT-Ressourcen.

PlateSpin Orchestrate

Das Herzstück des Systems zur Automatisierung von Data Centern ist PlateSpin Orchestrate. Diese Schlüsselkomponente verwaltet die physischen Compute- und virtuellen Ressourcen und kontrolliert den gesamten Lebenszyklus jeder einzelnen virtuellen Maschine. Orchestrate ist eine Orchestration-Engine der dritten Generation, die von Grund auf für die Anwendungen des On-Demand-Computing konzipiert wurde und folgende Funktionen bietet:

  • Ressourcenmanagement
  • Aufgabenverwaltung
  • Dynamisches Provisioning
  • Richtlinienverwaltung
  • Bestandserfassung und Auditing

Produkte anderer Hersteller bieten im Allgemeinen einen globalen Aufgabenplaner und Workload-Manager zur Koordinierung von Aufgaben in einer verteilten Umgebung. Novell vertritt jedoch die Ansicht, dass eine ordnungsgemäße Koordinierung der Abläufe in einem modernen, komplexen Data Center nur möglich ist, wenn umfassende Funktionen für die fünf oben genannten Bereiche verfügbar sind.

Fazit

Mit SUSE Linux Enterprise 10, einschließlich Xen Virtual Machine Monitor, ist Novell wegweisend auf dem Gebiet der Virtualisierungsfunktionen für Data Center. Zudem wird Novell auch in Zukunft in die Unterstützung anderer führender Technologien investieren, darunter MS Virtualization und VMware.

Novell arbeitet intensiv an der Verwirklichung des höchsten Ziels – Koordinierung innerhalb des Data Center. Nach der Vision von Novell ist dieses Ziel erreicht, wenn alle physischen Grenzen aufgehoben sind: Workloads werden bei veränderten Anforderungen automatisch und dynamisch die nötigen Ressourcen zugewiesen, physische Ausfälle werden von Endbenutzern nicht mehr wahrgenommen, und Identitätsmanagement, Storage-Management, Systemmanagement und die Verwaltung virtueller Maschinen werden in der gesamten IT-Umgebung verknüpft und automatisiert.

Novell lässt die Vision – eine mit Mainframes vergleichbare Leistung, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit in modernen, heterogenen, skalierbaren Serverumgebungen mit Standardhardware – zur Realität werden. Behalten Sie künftige Novell Entwicklungen im Auge und profitieren Sie von den Vorteilen der Virtualisierung sowie verwandter Technologien für die Koordinierung und Automatisierung des Data Center.

Empfohlene Lektüre

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.novell.com/connectionmagazine/2006/q4/tech_talk_9.html.

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