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SUSE Linux Enterprise Server

Vergleich von Serverbetriebssystemen

Betriebssysteme im Vergleich

SUSE Linux Enterprise Server ist die sichere Wahl. Der Vergleich von Betriebssystemen zeigt, dass SUSE Linux Enterprise Server einige wesentliche Vorteile bietet. Und beim Vergleich von Version 11 und Version 10 lassen sich wichtige Verbesserungen und Erweiterungen feststellen.

Serverbetriebssysteme – SUSE Linux Enterprise Server im Vergleich zu Red Hat Enterprise Linux, Solaris und Windows Server
Funktion SUSE Linux Enterprise Server 11 Red Hat Enterprise Linux 5 Solaris 10 Windows Server 2008
Interoperabilität mit Windows Ja Nein Nein Ja
Von Microsoft empfohlenes Linux Ja Nein
Unbegrenzte VM-Unterstützung Ja Nein
siehe Hinweis
Nein Nein
Von SAP empfohlenes Linux Ja Nein
Erstklassiger Support für Unternehmen durch
Anbieter mit über 25 Jahren Erfahrung
Ja Nein Ja Ja
Open Source-Software Ja Ja Nein Nein
Umfassendes Partnernetz Ja Ja Ja Ja
Zuverlässiges, skalierbares, sicheres
Serverbetriebssystem
Ja Ja Ja Ja

Hinweis: vier virtuelle Maschinen mit RHEL, unbegrenzte Anzahl virtueller Maschinen mit RHEL AP

Detaillierter Vergleich

 

Solaris

In der folgenden Serververgleichstabelle sind einige Vorteile von SUSE Linux Enterprise Server 11 gegenüber Solaris 10 auf x86 aufgeführt.

Kriterium SUSE Linux Enterprise Server 11 Solaris 10 auf x86
Vergleich: Verfügbarkeit von Anwendungen SUSE Linux Enterprise Server bietet über 2.500 zertifizierte Anwendungen, darunter gängige Open Source-Anwendungen sowie herstellerspezifische Anwendungen von führenden Softwareanbietern wie SAP, Oracle und IBM. Gartner hat in seinem Bericht UNIX: Wedged Between an x86 Rock and a Mainframe Hard Place? auf der Gartner Data Conference 2008 bestätigt, dass SUSE Linux Enterprise Server mehr zertifizierte ISV-Anwendungen und mehr ISV-Resonanz als Solaris 10 auf x86 bietet. Die Anzahl an ISV-Anwendungen ist bei Solaris 10 auf x86 in letzter Zeit gestiegen, doch die ISV-Resonanz hält sich in Grenzen, weil der Marktanteil unter einem Prozent liegt.
Vergleich: Partnersystem Beim Vergleich von Linux und Solaris müssen Sie berücksichtigen, wie wichtig ein funktionierendes Partnernetz ist. SUSE Linux Enterprise Server ist Solaris 10 auf x86 im Hinblick auf Größe und Leistungsstärke des Partnernetzes deutlich überlegen. Novell pflegt Partnerschaften und Supportbeziehungen zu führenden Hardwareanbietern wie IBM, HP, Dell, Fujitsu Siemens, Fujitsu Computer Systems, SGI und vielen anderen. Außerdem bieten wir ein Netzwerk aus Hunderten von Service- und Lösungspartnern, die Sie bei der Konzipierung, Implementierung, Verwaltung und Optimierung Ihrer gemischten Umgebung auf der Grundlage von Open Source- und herstellerspezifischen Komponenten unterstützen. Des Weiteren weist Linux eine deutlich größere Open Source-Community als OpenSolaris auf, sodass neue Funktionen und Bugfixes schneller bereitgestellt werden. Bis jetzt ist es Sun nicht gelungen, für Solaris 10 auf x86 ein ähnliches Partnernetz wie für Solaris auf SPARC einzurichten. Sun genießt bei Solaris 10 auf x86 nicht dieselbe umfassende Unterstützung durch Hardware- und Softwareanbieter wie Novell bei SUSE Linux Enterprise Server. Dadurch haben Solaris-Kunden bei der Implementierung von Solaris 10 deutlich weniger Auswahlmöglichkeiten. Als Folge der begrenzten Auswahl sinken die Flexibilität und der Wert von Solaris, und die Kunden erreichen nicht die gewünschte Reaktionsfähigkeit und Kosteneffizienz.
Vergleich: Hardwareverfügbarkeit Die breite Palette an Hardware- und Prozessorarchitekturen, auf denen SUSE Linux Enterprise Server läuft, bedeutet im Vergleich zu Solaris 10 auf x86 einen deutlichen Vorteil. SUSE Linux Enterprise Server ist ein leistungsstarkes Betriebssystem, das Ihnen genügend Flexibilität verleiht, um Ihre derzeitige und künftige Hardware optimal zu nutzen – von x86- und x86-64-Servern, Blades, Clustern und Grids über POWER- und Itanium-basierte Systeme bis hin zu IBM System z-Mainframes. Solaris 10 hingegen wird auf SPARC in begrenztem Umfang von Dell, HP und IBM unterstützt. Diese drei Hardwareanbieter unterstützen Solaris 10 auf x86 nur auf einer begrenzten Auswahl an x86-Plattformen. Diese Einschränkung sorgt dafür, dass Solaris beim Kunden nur in bestimmten Szenarios implementiert werden kann. Daher handelt es sich eher um ein Nischen-Betriebssystem als um eine Unternehmensplattform.
Vergleich: Virtualisierung Der Hauptunterschied zwischen Linux und Solaris 10 auf x86 im Hinblick auf Virtualisierung besteht in der Erfahrung mit Kunden. Novell hat den Xen-Hypervisor mit SUSE Linux Enterprise Server 10 im Sommer 2006 eingeführt. Sun hat erst im September 2008 die Verfügbarkeit von Sun xVM Server und Sun xVM Ops Center 2.0 angekündigt. SUSE Linux Enterprise Server 11 unterstützt Xen 3.3-Virtualisierung in x86-basierten Architekturen mit 32 und 64 Bit sowie das Hosten virtueller 32-Bit-Maschinen auf 64-Bit-Hostservern für Virtualisierung. SUSE Linux Enterprise 11 mit Xen-Hypervisor bietet vollständige Unterstützung für:
  • Paravirtualisierung als modifiziertes VM-Betriebssystem auf dem Xen-fähigen SUSE Linux Enterprise Server 11
  • Vollständige Virtualisierung als unmodifiziertes VM-Betriebssystem unter Verwendung von Intel VT- oder AMD-V-Chipsätzen: Microsoft Windows, einschließlich Windows 2003, Windows Server 2008 und Windows XP, SUSE Linux Enterprise Server 9, 10, 11 und Red Hat Enterprise Linux 4 und 5
Sun ist mit Xen-basierter Virtualisierungstechnologie vergleichsweise spät auf dem Markt eingestiegen. Sun steht vor dem Problem, dass Solaris 10 auf x86 fast nicht verwendet wird (Marktanteil von unter einem Prozent) und nur wenige Kunden zur Konsolidierung einzelner Windows-Workloads für Solaris 10 auf x86 mit Xen bereit sind.
Vergleich: Windows-Interoperabilität 2006 haben Novell und Microsoft eine Vereinbarung zur technischen Zusammenarbeit unterzeichnet, um gemeinsam die Interoperabilität von Linux und Windows auf Client- und Serverseite zu verbessern. Diese Zusammenarbeit erfolgt im gemeinsam gesponserten Interoperability Lab in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts). Die beiden Unternehmen haben bei Verzeichnis- und Identitätsverbund, Virtualisierung und Systemmanagement große Fortschritte erzielt. Vor einigen Jahren kündigten Microsoft und Sun eine geplante Zusammenarbeit an. Dieser Ankündigung sind aber keine nennenswerten Taten gefolgt. Sun hat jedoch das Herunterladen von Windows-Treibern vereinfacht, die Ausführung von StarOffice unter Windows ermöglicht und Single Sign-on (SSO) bereitgestellt. Die Beziehung von Sun zu Microsoft ist der Partnerschaft von Novell mit Microsoft deutlich unterlegen.

Red Hat Enterprise Linux

Beim Vergleich von Linux-Servern verschiedener Anbieter müssen Sie Aspekte wie Interoperabilität, technischen Support und Betriebskosten berücksichtigen. Novell bietet seinen Kunden in allen diesen Kategorien mehr Vorteile als Red Hat.

Kriterium

Novell/SUSE Linux Enterprise Server 11

Red Hat/Red Hat Enterprise Linux 5

Vergleich: Windows-Interoperabilität In Ihrem Rechenzentrum werden die unterschiedlichsten Plattformen eingesetzt, und Sie müssen dafür sorgen, dass diese Technologien nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gut miteinander funktionieren. Diese Aufgabe wird erleichtert, wenn Sie Windows und Linux mithilfe von SUSE Linux Enterprise sicher und zuverlässig zusammenführen. SUSE Linux Enterprise bildet den Grundstein für das Rechenzentrum der nächsten Generation und ist die einzige Linux-Distribution, die von Microsoft für den parallelen Einsatz von Windows und Linux empfohlen wird. Außerdem ist SUSE Linux Enterprise die einzige Linux-Distribution, die sowohl von Novell als auch von Microsoft vollständig unterstützt wird.

Microsoft und Novell bieten leistungsstarke, plattformübergreifende Virtualisierungslösungen, mit denen SUSE Linux Enterprise Server als paravirtualisierter („enlightened“) Gast unter Windows Server 2008 und Windows Server 2008 als paravirtualisierter Gast unter SUSE Linux Enterprise Server ausgeführt werden kann. Außerdem stellen die beiden Unternehmen einen gemeinsamen Support für Kunden bereit, die diese Virtualisierungslösung einsetzen. Ein weiteres wichtiges Ziel besteht darin, Kunden in die Lage zu versetzen, dass sie ihre gemischten IT-Umgebungen aus physischen und virtuellen Systemen mit gängigen Tools verwalten können. Novell und Microsoft entwickeln gemeinsam standardbasierte Lösungen für das Systemmanagement. Wir konzipieren eine Open Source-Implementierung der WS-MAN-Spezifikation, damit sich sowohl Windows- als auch Linux-Umgebungen mit der Microsoft System Center Suite (insbesondere Operations Manager von Microsoft) verwalten lassen. Außerdem arbeiten Novell und Microsoft bei der Verwaltung von Identitäten und Verzeichnissen zusammen und stellen Technologien für eine bessere Interoperabilität zwischen Microsoft Active Directory und Novell eDirectory bereit. Darüber hinaus unterstützt Novell Access Manager das WS-Federation-Protokoll. Das Ergebnis ist eine Lösung, mit der Sie eine gängige Authentifizierungsmethode sowohl in Windows- als auch in anderen Umgebungen einsetzen können.
Red Hat betreibt keine nennenswerte technische Zusammenarbeit mit anderen wichtigen Betriebssystemanbietern und kann seine Kunden daher nur begrenzt beim Erstellen flexibler und interoperabler Computingumgebungen unterstützen. Im Bereich Virtualisierung unterstützt Red Hat Enterprise Linux zwar Windows-Gäste, bietet aber bei der Ausführung virtualisierter Windows-Gäste nicht dieselbe Leistungsstärke wie SUSE Linux Enterprise Server. So können Kunden mit Red Hat Enterprise Linux z. B. keine Windows-Betriebssysteme als paravirtualisierte („enlightened“) Gäste betreiben, sodass keine maximale Leistung erzielt wird. Außerdem erhalten Red Hat-Kunden keinen Support von Microsoft für ihre virtuellen Windows-Maschinen auf einem Red Hat Enterprise Linux-Host. Beim Systemmanagement in heterogenen Umgebungen bietet Red Hat keine vergleichbaren plattformübergreifenden Lösungen. Red Hat unterstützt zwar Samba, doch Novell bietet durch seine mit Microsoft interoperablen Identitätslösungen einen deutlich höheren Wert.
Vergleich: Technischer Support Novell gilt als branchenweit führender Anbieter von hochwertigem Linux-Support. Aus einer Umfrage unter mehr als 500 Kunden, die kürzlich vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Lighthouse Research durchgeführt wurde, geht hervor, dass die Kunden mit dem Linux-Support von Novell zufriedener sind als mit dem Linux-Support von Red Hat. Die Bewertung für die Gesamtqualität des Novell Services lag bei 7,09 im Vergleich zu 6,56 für Red Hat. Der Novell Support für Umgebungen mit gemischten Plattformen (Open Source- und herstellerspezifische Software) wurde mit 7,10 im Vergleich zu 6,50 für Red Hat bewertet. Des Weiteren wurde Novell im Jahr 2007 von der Association of Support Professionals zum Gewinner in der Kategorie „Best Web Support“ gekürt, während das Help Desk Institute den „Team Excellence Award for External Support“ an Novell verlieh. Diese Auszeichnungen unterstreichen das Novell Engagement für den Kundenerfolg, das auf über 20 Jahren Erfahrung bei der Bereitstellung und Unterstützung von Unternehmensbetriebssystemen beruht. Der technische Support von Red Hat für Unternehmen besteht noch nicht so lange wie der von Novell und hat keine vergleichbaren Branchenauszeichnungen erhalten.
Vergleich: Betriebskosten Die Betriebskosten spielen bei jeder Serverimplementierung eine wichtige Rolle. Novell bietet das Linux-Betriebssystem mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten Branche. Jede Subscription beinhaltet SUSE Linux Enterprise Server, AppArmor-Anwendungssicherheit, den Xen-Hypervisor für Virtualisierung und Unterstützung für viele Gast-Betriebssysteme, preisgekrönten Support und Gutscheine für Schulungen oder Consulting-Services. Dadurch erzielen Novell Kunden im Vergleich mit Konkurrenzangeboten deutliche Einsparungen. Red Hat bietet zwei Red Hat Enterprise Linux-Produkte: RHEL 5 Server und RHEL 5 Advanced Platform. RHEL 5 Server ist für bis zu zwei Steckplätze verfügbar, während der Preis von RHEL 5 Advanced Platform eine unbegrenzte Anzahl an Steckplätzen abdeckt. Im Preis von SUSE Linux Enterprise Server ist eine unbegrenzte Anzahl an Steckplätzen enthalten. Bei Servern mit mehr als zwei Steckplätzen oder mehr als vier Gästen (d. h. RHEL 5 Advanced Platform) kostet eine 3-jährige Standard-Subscription für SUSE Linux Enterprise Server (2.160 US-Dollar) 46 Prozent weniger als eine vergleichbare Red Hat-Subscription (4.047 US-Dollar).  
Vergleich: Verfügbarkeit von Anwendungen Mittlerweile wurden 2.500 ISVs von Novell für SUSE Linux Enterprise Server 9 und 10 zertifiziert, den beiden letzten Versionen von Novell vor der Version 11. Der ISV-Anwendungskatalog von Novell für SUSE Linux Enterprise Server wächst jährlich um fast 10 Prozent an. Red Hat hat 2.300 ISV-Anwendungen für RHEL 4 und 5 zertifiziert, seine beiden letzten Versionen – weniger als Novell bei seinen zwei letzten Versionen. Der ISV-Anwendungskatalog von Red Hat wächst jährlich um 1,25 Prozent an, d. h., der Katalog von Novell wächst fast achtmal schneller an. Angesichts seiner Wachstumsrate wird Novell bei den ISV-Anwendungen, die für die letzten Versionen zertifiziert wurden, schon bald einen Riesenvorsprung vor Red Hat erlangen.

Windows Server

Beim Vergleich von Linux-Betriebssystemen mit Windows müssen Sie Aspekte wie Betriebskosten, Sicherheit und Virtualisierung berücksichtigen. SUSE Linux Enterprise Server bietet den Kunden in allen diesen Kategorien deutliche Vorteile gegenüber Windows Server.

Kriterium

SUSE Linux Enterprise Server 11

Windows Server 2008

Vergleich: Betriebskosten Beim Vergleich der Kosten von Linux- und Windows-Servern zeigt sich, dass Novell das branchenweit günstigste Betriebssystem mit dem höchsten Wert bietet. Jede Subscription beinhaltet SUSE Linux Enterprise Server, AppArmor-Sicherheitstechnologie, Xen-Hypervisor-Technologie, technischen Support sowie Gutscheine für Schulungen oder Consulting-Services.

SUSE Linux Enterprise Server verursacht keine Lizenzkosten. Die Kosten einer Basic-Subscription, die Maintenance-Updates und Produktverbesserungen umfasst, belaufen sich auf 349 US-Dollar bzw. 290 Euro pro Jahr. Der Client-Zugriff auf Services unter SUSE Linux Enterprise Server ist gebührenfrei. Unbegrenzter technischer Support wird ab zusätzlichen 450 US-Dollar bzw. 374 Euro pro Jahr angeboten.
Der Listenpreis für eine Lizenz von Windows Server 2008 Enterprise Edition beträgt 3.971 US-Dollar. Darin sind 25 Client Access Licenses (CALs) enthalten. Zusatzpakete mit 5 CALs kosten 199 US-Dollar. Eine Windows Server 2008-CAL wird für jeden Benutzer oder jedes Gerät benötigt, um den Zugriff auf die Serversoftware bzw. deren Verwendung zu ermöglichen. Vorhandene Windows 2003-CALs sind nicht für Windows Server 2008 gültig. Software Assurance, d. h. Produktverbesserungen und begrenzter technischer Support, kostet 25 Prozent der gesamten Lizenzgebühren für Windows Server und Windows Server-CALs und wird jährlich berechnet. Technischer Support für Windows Server kann pro Vorfall erworben werden und kostet dann ab 259 US-Dollar während der Geschäftszeiten. Alternativ kann ein Paket wie z. B. Essential Support ab 8.299 US-Dollar bezogen werden.
Vergleich: Unternehmenssicherheit Bei keinem Vergleich zwischen Windows- und Linux-Servern darf der Faktor Sicherheit fehlen. SUSE Linux Enterprise Server bietet Unternehmenssicherheit ohne Aufpreis, dank der AppArmor-Technologie für Sicherheit auf Anwendungsebene. AppArmor bietet Anwendungssicherheit im Netzwerk, damit die Ausnutzung von Softwarefehlern und Sicherheitsmängeln in Systemen verhindert wird. AppArmor umfasst alles, was Sie für die effektive Kontrolle von Programmen (einschließlich solcher, die als root ausgeführt werden) benötigen, um versuchten Missbrauch und sogar „Zero-Day-Attacken“, also Angriffe auf eine neue, bisher unbekannte Sicherheitslücke, abzuwehren. AppArmor bietet fortschrittliche Tools, die die Entwicklung von Anwendungssicherheit auf Programmbasis größtenteils automatisieren, sodass keine neuen Kenntnisse erforderlich sind.

SUSE Linux Enterprise Server erhielt die Zertifizierung für das Controlled Access Protection Profile (CAPP) der Common Criteria (CC) mit Evaluation Assurance Level 4 bzw. sogar EAL 4+ für die x86-64-, POWER/ppc- und s390x-Architekturen. Dies gilt ab SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1.
Zertifizierungsbericht herunterladen
Windows-Betriebssysteme waren schon immer von Sicherheitslücken betroffen (so z. B. Internet Explorer, IIS, Active X und andere Komponenten). Diese Sicherheitslücken haben aufgrund von Ausfallzeiten für Patching und Installation sogenannter Security Service Packs usw. zu Verlusten und Gewinnausfällen in Milliardenhöhe geführt.

Windows Server 2003 ist für das CAPP mit EAL 4+ zertifiziert. Windows Server 2008 wird in naher Zukunft mit EAL 4+ zertifiziert.
Vergleich: Verwaltungsfreundlichkeit Novell bietet die branchenweit umfassendsten Verwaltungstools, damit Sie Linux, UNIX und Windows auf physischen Servern verwalten und virtuelle Hyper-V-, VMware ESX3- und Xen-Server auf einer Reihe virtueller Hostplattformen verwalten können. Dadurch benötigen Sie im Rechenzentrum nur ein einziges Set von Verwaltungstools. Microsoft bietet seine System Center Suite mit Verwaltungstools für Windows-Server an. Durch die Zusammenarbeit mit Novell können mit Operations Manager auch einige Linux-Server verwaltet werden. Mittlerweile lassen sich mit der System Center Suite einige übergeordnete Aspekte von virtuellen Servern verwalten, die auf VMware ESX Server 3 basieren.

openSUSE

Auf den ersten Blick weisen SUSE Linux Enterprise Server und openSUSE sehr ähnliche Funktionen auf. So stellt sich die Frage „Welche Version ist für mich die richtige?“

Die Antwort ist relativ einfach. Wenn Sie für Ihr Unternehmen ein stabiles, unterstütztes Betriebssystem wünschen, mit dem unternehmenskritische IT-Anwendungen ausgeführt werden können, sollten Sie sich für SUSE Linux Enterprise Server entscheiden. Sind Sie jedoch ein begeisterter Linux-Anwender und wollen sich ein Urteil über die neuesten Linux-Technologien bilden (weil Sie für den großen „Auftritt“ noch nicht so recht bereit sind), so wird openSUSE (ehemals SUSE Linux) Ihren Ansprüchen wohl eher gerecht. Es folgt ein Vergleich der Linux-Server bei diesen beiden Novell Linux-Angeboten.

SUSE Linux Enterprise Server wird unterstützt (was dies wirklich bedeutet)

Vereinfacht lässt sich der Hauptunterschied zwischen den beiden Versionen so zusammenfassen: SUSE Linux Enterprise Server wird unterstützt und openSUSE nicht. Doch Sie müssen den Begriff „unterstützt“ verstehen, um den Unterschied wirklich zu begreifen. Was bedeutet es für Sie, wenn ein erstklassiges Unternehmen wie Novell hinter einem Produkt wie SUSE Linux Enterprise Server steht?

SUSE Linux Enterprise Server durchläuft vor der Veröffentlichung eine rigorose Qualitätssicherung. Dabei werden u. a. Regressionstests für die in der Distribution enthaltenen Open Source-Projekte, monatelange Leistungstests von Drittanbieteranwendungen wie Oracle und SAP sowie sorgfältige Hardwaretests auf allen führenden Prozessorarchitekturen durchgeführt. Dies alles geschieht mit dem Ziel, ein Betriebssystem mit höchster Stabilität und Zuverlässigkeit zu entwickeln.

„Unterstützung“ bedeutet, dass Sie bei Problemen mit der Installation von Anfang an auf unsere Hilfe zählen können.

„Unterstützung“ heißt außerdem, dass zertifizierte Hardware strenge Tests zur Kompatibilität mit dem Betriebssystem durchlaufen hat. (Sollte die Hardware dennoch nicht mit dem Betriebssystem kompatibel sein, können Sie unseren Support in Anspruch nehmen.)

Darüber hinaus bedeutet „Unterstützung“, dass Anwendungen anderer Anbieter, wie etwa Oracle oder SAP, ebenfalls für den Einsatz mit der Distribution zertifiziert sind. Auch hier gilt: Bei Problemen können Sie unseren Support in Anspruch nehmen. (Im Partner Product Guide finden Sie Anwendungen, die mit SUSE Linux Enterprise Server kompatibel sind.)

Sobald Ihr System in Betrieb ist, haben Sie für die Dauer Ihrer Subscription automatisch Anspruch auf Aktualisierungen über das Novell Customer Center, damit die Zuverlässigkeit und Leistung Ihres Betriebssystems aufrechterhalten werden. Da SUSE Linux Enterprise Server „unterstützt“ wird, erhalten Sie außerdem automatisch alle Patches, die nach der Identifizierung einer Sicherheitsschwachstelle verfügbar sind!

Zu guter Letzt sorgt die „Unterstützung“ dafür, dass alle verfügbaren Angebote für technische Schulungen oder IT Consulting speziell auf die leistungsfähige, stabile und getestete Plattform ausgerichtet sind.

„Unterstützung“ ist also viel mehr als nur technischer Support per Telefon. Novell steht Ihnen zur Seite.

Vergleich: SUSE Linux Enterprise Server und openSUSE

Funktionen und Vorteile der beiden Versionen im Überblick:

  SUSE Linux Enterprise Server openSUSE
Produkte SUSE Linux Enterprise Server 11 openSUSE
Zielgruppe IT-Experten, die eine leistungsfähige und
unterstützte Linux-Plattform wünschen
Linux- und Technikinteressierte
oder Entwickler aus Communities
Release-Zyklus Hauptversion alle 18-24 Monate; Service
Packs alle 9-12 Monate
8 Monate
Technischer Support 60 Tage Installationssupport und umfangreiche optionale
Supportleistungen, in flexiblen Konfigurationen erhältlich
60 Tage Installationssupport
für Paketversion
Gedrucktes Handbuch Ja Ja
Sicherheitspatches Ja Ja
Software- und Treiber-Updates Automatische Verteilung Self-Service
Updateschutz Ja Nein
Service Pack Ja Nein
ISV-Zertifizierungen Ja Nein
IHV-Zertifizierungen Ja Nein
Schutz vor Rechtsansprüchen Dritter Ja Nein
Garantierter Lebenszyklus Ja
Sieben Jahre*
Ja
Zwei Jahre
Schulungen Ja Nein
Consulting Ja Nein

* 5 Jahre Garantie auf die Plattform ab dem Zeitpunkt der allgemeinen Verfügbarkeit

 

Vergleich zwischen Versionen 11 und 10

Serverbetriebssysteme – SUSE Linux Enterprise Server 11 im Vergleich zu SUSE Linux Enterprise Server 10
Funktion SUSE Linux Enterprise Server 11 SUSE Linux Enterprise Server 10
Integriertes Systemmanagement
  • YaST und AutoYaST
  • Paketverwaltungssystem
  • Kompatibel mit Common Information Model (CIM)
  • Kompakter CIM-Broker
  • Plattformübergreifendes Fehlersuchprogramm
  • YaST und AutoYaST
  • Paketverwaltungssystem
  • Kompatibel mit Common Information Model (CIM)
Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit
  • Swap over NFS
  • Steuergruppen
  • Booten über SANs
  • Erweiterter Scheduler
  • Asynchrone und Multipath-I/O
  • Booten über SANs
  • Erweiterter Scheduler
  • Asynchrone und Multipath-I/O
Plattformübergreifende Virtualisierung
  • Integrierter Xen-Hypervisor
  • SUSE Linux Enterprise Virtual Machine Driver Pack
  • Unterstützung für VMware ESX
  • Unterstützung für Microsoft Hyper-V
  • Integrierter Xen-Hypervisor
  • SUSE Linux Enterprise Virtual Machine Driver Pack
  • Unterstützung für VMware ESX
  • Unterstützung für Microsoft Hyper-V
Interoperabilität mit anderen Plattformen
  • Unterstützung des Netzwerkprotokolls Server Message Block (SMB)
  • Kompatibel mit Portable Operating Systems Interface (POSIX)
  • Unterstützung des Netzwerkprotokolls Server Message Block (SMB)
  • Kompatibel mit Portable Operating Systems Interface (POSIX)
Grüne IT
  • Keine Zeitgeber-Ticks im Leerlauf (Tickless idle)
  • Energieprofile
  • Energieprofile
Umfassende Sicherheit
  • AppArmor
  • Integrierte Firewall, Virtual Private Network, Verschlüsselung, Authentifizierung, Erstellung und Verwaltung von Zertifikaten
  • Unterstützung für Trusted Platform Module
  • AppArmor
  • Integrierte Firewall, Virtual Private Network, Verschlüsselung, Authentifizierung, Erstellung und Verwaltung von Zertifikaten
Erweiterte Netzwerkfunktionen
  • Unterstützung für Internet Protocol Version 6 (IPv6)
  • Open Fabrics Enterprise Distribution (OFED)
  • Fibre Channel over Ethernet (FCoE)
  • Data Center Bridging (DCB)
  • Unterstützung für Simple Network Management Protocol (SNMP)
  • Virtual Private Network (VPN)
  • Unterstützung für Internet Protocol Version 6 (IPv6)
  • Open Fabrics Enterprise Distribution (OFED)
  • Unterstützung für Simple Network Management Protocol (SNMP)
  • Virtual Private Network (VPN)
Modulare Erweiterungen
  • SUSE Linux Enterprise High Availability
  • SUSE Linux Enterprise Mono
  • SUSE Linux Enterprise Real Time
  • SUSE Linux Enterprise Real Time
Vereinfachtes Subscription-Management
  • Novell Customer Center
  • Subscription Management Tool
  • Novell Customer Center
  • Subscription Management Tool
Erstklassiger Service und Support
  • Novell Support Link
  • Novell Support Advisor
  • Über 700 geschulte Partner, 11 Zentren, 24x7x365
  • Novell Support Advisor
  • Über 700 geschulte Partner, 11 Zentren, 24x7x365

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