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SUSE Linux Enterprise Server 10

Hochverfügbare Speicherinfrastruktur

Ihre Daten sind Ihr wertvollstes Asset – sie bilden das Rückgrat Ihres Unternehmens. Eine robuste, skalierbare und verwaltungsfreundliche Speicherung genießt in jeder IT-Abteilung höchste Priorität. Die Hochverfügbarkeit von gespeicherten Daten, Anwendungen und Services ist die Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Trotz stetig wachsender Datenmengen können Sie die Kosten für die Speicherverwaltung senken und gleichzeitig von einer einfach zu verwaltenden und hochverfügbaren Speichergrundlage profitieren, die sich beliebig skalieren lässt.

In Fortune-1000-Unternehmen verdoppelt sich die Menge der gespeicherten Daten alle 10 Monate (TheInfoPro-Studie vom 17. Oktober 2006 [PDF]). In der Vergangenheit gab es immer wieder Fälle, in denen Datenverluste oder fehlende Verfügbarkeit von Daten über einen Zeitraum von über zwei Wochen den Konkurs des betroffenen Unternehmens zur Folge hatten. Aufgrund von Anforderungen hinsichtlich der Dokumentation und neuen rechtlichen Auflagen sind Unternehmen dazu gezwungen, den Umfang ihrer Datenspeicherung kontinuierlich zu erweitern. Dieses Wachstum hat nicht nur erhöhten Speicherbedarf zur Folge, sondern erfordert zudem eine Art und Weise der Speicherverwaltung, mit der wachsende Datenmengen bewältigt werden können. Da ein ununterbrochener Zugriff auf Informationen und Services die Voraussetzung für Unternehmenskontinuität ist, muss die Speicherinfrastruktur sowohl Datenintegrität als auch Datenverfügbarkeit gewährleisten.

Die hochverfügbare Speicherinfrastruktur, ein wichtiger Bestandteil der SUSE Linux Enterprise 10-Plattform, erfüllt diese Anforderungen. Sie umfasst Hochverfügbarkeitsservices und Anwendungs-Clustering, Dateisysteme – Cluster-Dateisysteme, Netzwerkdateisysteme (NAS), Volume-Manager, vernetzte Speichersysteme und Treiber (SAN) – sowie Funktionen zur Verwaltung all dieser Komponenten.

Da in die hochverfügbare Speicherinfrastruktur ausschließlich unternehmensfähige Open Source-Komponenten integriert werden, sind die Kosten im Vergleich zu denen einer proprietären Lösung gering. Dies sind die Hauptkomponenten der hochverfügbaren Speicherinfrastruktur:

  • Heartbeat v2 – ein Hochverfügbarkeits-Ressourcenmanager mit Unterstützung für Mehrknoten-Failover
  • Oracle Cluster File System 2 (OCFS2) – ein paralleles Cluster-Dateisystem, das Skalierbarkeit bietet
  • Enterprise Volume Manager 2 (EVMS2) – ein clusterfähiger Volume-Manager zur Vereinfachung der Abläufe in einer hochverfügbaren, skalierbaren Umgebung

SUSE Linux Enterprise 10 integriert diese Open Source-Speichertechnologien und ermöglicht Ihnen dadurch die Unterstützung geschäftsrelevanter Workloads, die bisher UNIX- und Mainframe-Systemen vorbehalten war. Ohne diese Integration müssten Sie jede Komponente einzeln konfigurieren und die Auswirkungen widersprüchlicher Verwaltungsvorgänge auf freigegebene Daten manuell beheben. Als integrierte Lösung bietet die hochverfügbare Speicherinfrastruktur-Technologie automatisch die gemeinsame Nutzung der Cluster-Konfiguration. Sie koordiniert zudem die Aktivitäten des Clusters und ermöglicht so eine deterministische und vorhersehbare Verwaltung von Speicherressourcen für Cluster auf Basis gemeinsam genutzter Festplatten.

Die in Heartbeat v2 enthaltene Unterstützung für Mehrknoten-Failover, die verbesserte Knoten- und Journalwiederherstellung in OCFS2 sowie die Snapshots in EVMS2 sind nur einige Beispiele für die vielen Hochverfügbarkeitsfunktionen in der Speicherinfrastruktur. Andere Funktionen wie die Cluster-Fähigkeit und die Unterstützung von Oracle RAC bereichern die Umgebung, indem sie Verwaltungsaufgaben vereinfachen oder gänzlich überflüssig machen. Außerdem verfügen Sie dank iSCSI über die Flexibilität, die Sie für kostengünstige Storage Area Networks (SANs) benötigen.

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 sorgt für eine bessere Open Source-Integration dieser unternehmensfähigen hochverfügbaren Speicherinfrastruktur sowie für zusätzliche Robustheit und Verwaltbarkeit ihrer zentralen Komponenten. Durch die Integration von Heartbeat v2 mit Xen-Virtualisierung wird beispielsweise eine bessere und umfassendere Wartung der Systeme während der Produktionszeit ermöglicht.

Eine hochverfügbare Speicherinfrastruktur schützt Ihre Daten, vereinfacht die Speicherverwaltung und hält vor allem Ihr Unternehmen am Laufen – und das alles auf kostenschonende Weise.

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