SUSE Linux Enterprise Server 10
Virtualisierung
Mehr zum Thema Virtualisierung mit virtuellen Xen-Servern
Mit virtuellen Xen-Servern auf Standardhardware erschließen Sie in Ihrem Rechenzentrum neue Dimensionen in Bezug auf Flexibilität und senken gleichzeitig Ihre Gesamtbetriebskosten. Die paravirtualisierten Treiber im neuen SUSE Linux Enterprise Virtual Machine Driver Pack ermöglichen die zuverlässige Konsolidierung Ihrer Windows-Anwendungen und anderen Legacy-Services und führen diese unmodifiziert und mit nahezu nativer Leistung auf vollständig virtualisierten Servern aus.
Vorteile der in SUSE Linux Enterprise Server 10 enthaltenen Xen-Virtualisierung
Die in SUSE Linux Enterprise Server 10 integrierte, Xen-basierte Virtualisierung bietet folgende Vorteile:
- Erhöhte Serverauslastung, d. h., physische Server und Anwendungen werden konsolidiert und die Kosten für Hardware, Wartung und Strom werden gesenkt.
- Bessere Unternehmenskontinuität und Betriebszeiten durch die Migration heterogener Arbeitslasten auf Virtual Machines ohne jegliche Unterbrechung.
- Nutzung überschüssiger Kapazitäten des Rechenzentrums und bessere Reaktionszeiten durch eine ausgewogenere Verteilung der Computing-Lasten auf die Ressourcen des gesamten Rechenzentrums zu Stoßzeiten.
- Erneute Bereitstellung physischer Serverressourcen. Sie können z. B. Server-Arbeitslasten auf virtuelle Farmen migrieren und physische Ressourcen freigeben, die somit für andere Zwecke verfügbar werden. Außerdem sind Sie in der Lage, physische Ressourcen dynamisch einem anderen virtuellen Computer auf einem einzelnen physischen Server neu zuzuweisen.
- Die Portabilität und Flexibilität der Anwendungen wird über verschiedene Hardwareplattformen hinweg garantiert.
SUSE Linux Enterprise Server 10, der erste Linux-Server in Unternehmensqualität, bietet Folgendes:
- Vollständige Unterstützung von Xen 3.0-Virtualisierung in 32- und 64-Bit x86-basierten Architekturen sowie Hosten von 32-Bit virtuellen Computer auf Hostservern mit 64-Bit-Virtualisierung.
- Unterstützung von Paravirtualisierung und vollständiger Virtualisierung auf demselben Server unter Nutzung der Intel VT- und AMD Virtualization (AMD-V)-Prozessorfunktionen.
- Vollständige grafische und befehlszeilenbasierte Verwaltungstools für eine einfache VM-Verwaltung und -Konfiguration sowie Tools zur VM-Installation und zur Verwaltung des Lebenszyklus.
SUSE Linux Enterprise Server 10 SP 1 präsentiert Linux als leistungsstarken und universellen Serverhost mit zwei wichtigen neuen Funktionen. Die Lösung unterstützt die Virtualisierung von Windows-VMs und ermöglicht den virtualisierten Einsatz von NetWare 6.5 SP7 (als Bestandteil von Novell Open Enterprise Server 2).
Der virtuelle Xen-Server ist bereit für Ihr Unternehmen
Xen eignet sich nun auch für den Einsatz in Unternehmen. Der in SUSE Linux Enterprise Server 10 integrierte Xen-Hypervisor zeichnet sich durch Stabilität aus und wird vollständig von Novell unterstützt. Novell, XenSource und unsere IHV-Partner (einschließlich AMD, Dell, Fujitsu Siemens Computing, HP, IBM und Intel) haben Xen in zahlreichen Qualitätssicherungen auf seine Stabilität geprüft. Dank der Integration des virtuellen Xen-Servers in SUSE Linux Enterprise Server 10 sind Sie zudem in der Lage, eine unterstützte Open Source-Virtualisierungslösung in realen Umgebungen zu testen und einzusetzen.
Xen ist bereit für die meisten Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen. Novell unterstützt Sie bei der Suche nach den richtigen Anwendungen und deren Implementierung auf Xen und steht Ihnen anschließend mit professionellem Support zur Seite, damit Sie im gewünschten Maße von Virtualisierung profitieren können. Außerdem können Sie über die YaST-Verwaltungsoberfläche problemlos SUSE Linux Enterprise Server 10-Gastsysteme neben dem Xen-basierten Host für die SUSE Linux Enterprise Server-Virtualisierung installieren.
Nutzen Sie die Vorteile der Open Source-Virtualisierung schneller und setzen Sie die Innovation mithilfe des Novell Virtualisierungs-Pilotprogramms in strategische Wettbewerbsvorteile um.
Xen auf dem Markt
Alle führenden Hardwarehersteller unterstützen den in SUSE Linux Enterprise Server 10 enthaltenen Xen-Hypervisor. Anhand aktueller Implementierungen bei Unternehmenskunden konnte die Stabilität der virtualisierten Umgebungen von Novell wiederholt nachgewiesen werden. Einige dieser Kunden haben mit Xen unter SUSE Linux Enterprise Server 10 bereits über 100 Server virtualisiert.
SUSE Linux Enterprise 10: Unterstützung der Xen-Virtualisierungstechnologie
SUSE Linux Enterprise Server 10 bietet Virtualisierungsfunktionen, an die kein anderes Betriebssystem heranreicht. Mit dieser Lösung können ohne vorherige Konfiguration virtuelle Xen-Computer erstellt werden, die modifizierte, leistungsstarke und paravirtualisierte Gast-Betriebssysteme für optimale Leistung hosten. SUSE Linux Enterprise Server 10 ist das erste Linux-Betriebssystem, das auf den Xen-Hypervisor ausgerichtet ist, eine der modernsten Virtualisierungstechnologien.
SUSE Linux Enterprise 10 SP1 mit Xen-Hypervisor bietet vollständige Unterstützung von:
- Paravirtualisierung als modifiziertes VM-Betriebssystem neben dem Xen-fähigen SUSE Linux Enterprise Server 10
- SUSE Linux Enterprise Server 10 SP1
- NetWare 6.5 SP7 (als Bestandteil von Novell Open Enterprise Server 2)
- Vollständige Virtualisierung als unmodifizierte VM-Betriebssysteme unter Verwendung von Intel VT- oder AMD-V-Chipsätzen
- Microsoft Windows inkl. MS Windows 2000, 2003 und XP
- SUSE Linux Enterprise Server 9 SP3
- Red Hat Enterprise Linux 4 und 5
Im Rahmen der Interoperabilitätsvereinbarung mit Microsoft unterstützt Novell:
- Windows Vista als paravirtualisiertes VM-Betriebsystem unter SUSE Linux Enterprise Server 10 SP1
- SUSE Linux Enterprise Server 10 als direktes, optimiertes VM-Betriebssystem unter Windows Vista.
Außergewöhnliche Preismodelle
Zur Förderung von Xen bietet Novell außergewöhnliche Preismodelle für SUSE Linux Enterprise. Eine Subscription von SUSE Linux Enterprise Server deckt alle virtuellen Images auf demselben physischen Server ab, unabhängig von der von Ihnen verwendeten Virtualisierungstechnologie. Bei jedem physischen Server ist für die Aktivierung (und somit für den Erhalt aktueller Updates und Patches) zwar der Erwerb einer Subscription erforderlich, doch können Sie mithilfe von Xen oder anderen Virtualisierungstechnologien auf jedem aktivierten physischen Server eine beliebige Anzahl virtueller Server-Images erstellen. Für virtuelle Images sind keine zusätzlichen Subscriptions erforderlich.
Weitere Informationen
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