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Vergleiche mit SUSE Linux Enterprise Server 10

Vergleich von Linux-Servern

Solaris

Die folgende Vergleichstabelle enthält einige Vorteile von SUSE Linux Enterprise Server 10 im Vergleich zu Solaris 10 auf x86.

Kriterium SUSE Linux Enterprise Server 10 Solaris 10 auf x86
Vergleich: Verfügbarkeit von Anwendungen Wenn es darum geht, eine Entscheidung zwischen Linux und Solaris zu treffen, sollten Sie insbesondere die Verfügbarkeit der Anwendungen berücksichtigen, die für den reibungslosen Betrieb Ihres Unternehmens erforderlich sind. Für SUSE Linux Enterprise Server stehen mehr als 4.000 Softwareanwendungen – viele davon zertifiziert – zur Verfügung, darunter beliebte Open Source-Anwendungen sowie proprietäre Produkte von führenden Softwareherstellern wie SAP, Oracle und IBM. Hingegen ist die Verfügbarkeit von Anwendungen für Solaris 10 auf x86 bislang stark beschränkt. Viele Softwarehersteller, die SPARC-basierte Versionen ihrer Anwendungen für Solaris anbieten, haben diese noch nicht auf x86 portiert.
Vergleich: Partnersystem Beim Vergleich von Linux und Solaris müssen Sie berücksichtigen, wie wichtig ein funktionierendes Partnernetz ist. SUSE Linux Enterprise Server ist Solaris 10 auf x86 im Hinblick auf Größe und Leistungsstärke des Partnernetzes deutlich überlegen. Novell pflegt Partnerschaften und Supportbeziehungen zu führenden Hardwareanbietern wie IBM, HP, Dell, Fujitsu Siemens, Fujitsu Computer Systems, SGI und vielen anderen. Außerdem bieten wir ein Netzwerk aus Hunderten von Service- und Lösungspartnern, die Sie bei der Konzipierung, Implementierung, Verwaltung und Optimierung Ihrer gemischten Umgebung auf der Grundlage von Open Source- und herstellerspezifischen Komponenten unterstützen. Des Weiteren weist Linux eine deutlich größere Open Source-Community als OpenSolaris auf, sodass neue Funktionen und Bugfixes schneller bereitgestellt werden. Bis jetzt ist es Sun nicht gelungen, für Solaris 10 auf x86 ein ähnliches Partnernetz wie für Solaris auf SPARC einzurichten. Sun genießt bei Solaris 10 auf x86 nicht dieselbe umfassende Unterstützung durch Hardware- und Softwarehersteller wie Novell bei SUSE Linux Enterprise Server. Für Solaris-Kunden bedeutet dies, dass sie bei der Implementierung von Solaris 10 und den darauf ausgeführten Anwendungen und Workloads weniger flexibel sind. Als Folge der begrenzten Auswahl sinken die Flexibilität und der Wert von Solaris, und die Kunden erreichen nicht die gewünschte Reaktionsfähigkeit und Kosteneffizienz.
Vergleich: Hardwareverfügbarkeit Die breite Palette an Hardware- und Prozessorarchitekturen, auf denen SUSE Linux Enterprise Server eingesetzt werden kann, stellt beim direkten Vergleich mit Solaris einen entscheidenden Vorteil dar. SUSE Linux Enterprise Server ist ein leistungsstarkes Betriebssystem, das Ihnen genügend Flexibilität verleiht, um Ihre derzeitige und künftige Hardware optimal zu nutzen – von x86- und x86-64-Servern, Blades, Clustern und Grids über POWER- und Itanium-basierte Systeme bis hin zu IBM System z-Mainframes. Solaris 10 hingegen wird ausschließlich auf SPARC und x86 unterstützt, wobei außer Sun nur wenige andere Hardwarehersteller Support für x86 bieten. Diese Einschränkung sorgt dafür, dass Solaris beim Kunden nur in bestimmten Szenarios implementiert werden kann. Es handelt sich also eher um ein Nischen-Betriebssystem als um eine Unternehmensplattform.
Vergleich: Virtualisierung In der Art der Bereitstellung von Virtualisierungsfunktionen gibt es signifikante Unterschiede zwischen Linux und Solaris. SUSE Linux Enterprise Server 10 SP4 unterstützt Xen 3.2-Virtualisierung in 32- und 64-Bit x86-basierten Architekturen sowie das Hosten von 32-Bit virtuellen Maschinen auf Hostservern mit 64-Bit-Virtualisierung. SUSE Linux Enterprise 10 SP3 mit Xen-Hypervisor bietet vollständige Unterstützung für:
  • Paravirtualisierte (modifizierte) Gastbetriebssysteme: SUSE Linux Enterprise Server 11, SUSE Linux Enterprise Server 10 SP4, SUSE Linux Enterprise Server 9 SP4, Novell Open Enterprise Server 2 SP1 und NetWare 6.5 SP8
  • Vollständig virtualisierte (unmodifizierte) Gastbetriebssysteme mit den nötigen PV-Treibern auf VT-fähiger Hardware (Intel VT- oder AMD-V-Chipsets): SUSE Linux Enterprise Server 11, SUSE Linux Enterprise Server 10 SP4, SUSE Linux Enterprise Server 9 SP4, Windows Server 2008 („enlightened“), Windows Server 2003 SP2, Windows Vista, Windows XP, Windows Server 2000 und Red Hat Enterprise Linux 5
Die Solaris 10 Container-Technologie bietet ebenfalls einige Virtualisierungsfunktionen, die sich aber von denen von Xen unterscheiden. Container isolieren verschiedene Anwendungs- und Benutzer-Stapel-Umgebungen auf einem einzigen Betriebssystem-Image. Xen dagegen bietet Isolierung durch das Ausführen verschiedener Instanzen eines oder mehrerer Betriebssysteme wie beispielsweise SUSE Linux Enterprise Server, MS Windows und NetWare.

Red Hat Enterprise Linux

Beim Vergleich von Linux-Servern verschiedener Anbieter müssen Sie Aspekte wie Interoperabilität, technischen Support und Betriebskosten berücksichtigen. Novell bietet seinen Kunden in all diesen Kategorien mehr Vorteile als Red Hat.

Kriterium Novell /
SUSE Linux Enterprise Server 10
Red Hat /
Red Hat Enterprise Linux 5
Vergleich: Interoperabilität In Ihrem Data Center werden die unterschiedlichsten Plattformen eingesetzt, und Sie müssen dafür sorgen, dass diese Technologien nicht nur heute, sondern auch in Zukunft gut miteinander funktionieren. Diese Aufgabe wird erleichtert, wenn Sie Windows und Linux mithilfe von SUSE Linux Enterprise sicher und zuverlässig zusammenführen. SUSE Linux Enterprise bildet den Grundstein für das Data Center der nächsten Generation und ist die einzige Linux-Distribution, die Microsoft offiziell empfiehlt, wenn Kunden sowohl Windows- als auch Linux-Lösungen einsetzen wollen. Außerdem ist SUSE Linux Enterprise die einzige Linux-Distribution, die sowohl von Novell als auch von Microsoft vollständig unterstützt wird.

Microsoft und Novell bieten leistungsstarke, plattformübergreifende Virtualisierungslösungen, mit denen SUSE Linux Enterprise Server als paravirtualisierter („enlightened“) Gast unter Windows Server 2008 und Windows Server 2008 als paravirtualisierter Gast unter SUSE Linux Enterprise Server ausgeführt werden kann. Außerdem stellen die beiden Unternehmen einen gemeinsamen Support für Kunden bereit, die diese Virtualisierungslösung einsetzen. Ein weiteres wichtiges Ziel besteht darin, Kunden in die Lage zu versetzen, ihre gemischten IT-Umgebungen aus physischen und virtuellen Systemen mit gängigen Tools zu verwalten. Novell und Microsoft entwickeln gemeinsam standardbasierte Lösungen für das Systemmanagement. Wir entwickeln derzeit eine Open Source-Implementierung der WS-MAN-Spezifikation, damit sowohl Microsoft System Center als auch Novell ZENworks zur Verwaltung von Windows- und Linux-Umgebungen eingesetzt werden können. Außerdem arbeiten Novell und Microsoft bei der Verwaltung von Identitäten und Verzeichnissen zusammen und stellen Technologien für eine bessere Interoperabilität zwischen Microsoft Active Directory und Novell eDirectory bereit. Darüber hinaus unterstützt Novell Access Manager das WS-Federation-Protokoll. Das Ergebnis ist eine Lösung, die Ihnen den Einsatz einer einheitlichen Authentifizierungsmethode in Windows- und anderen Umgebungen ermöglicht.
Red Hat betreibt keine nennenswerte technische Zusammenarbeit mit anderen wichtigen Betriebssystemanbietern und kann seine Kunden daher nur begrenzt bei der Erstellung flexibler und interoperabler Computingumgebungen unterstützen. Im Bereich Virtualisierung unterstützt Red Hat Enterprise Linux zwar Windows-Gäste, bietet aber bei der Ausführung virtualisierter Windows-Gäste nicht dieselbe Leistungsstärke wie SUSE Linux Enterprise Server. So können Kunden mit Red Hat Enterprise Linux z. B. keine Windows-Betriebssysteme als paravirtualisierte („enlightened“) Gäste betreiben, sodass keine maximale Leistung erzielt wird. Außerdem erhalten Red Hat-Kunden keinen Support von Microsoft für ihre virtuellen Windows-Maschinen auf einem Red Hat Enterprise Linux-Host. Beim Systemmanagement in heterogenen Umgebungen bietet Red Hat keine vergleichbaren plattformübergreifenden Lösungen. Red Hat unterstützt zwar Samba, doch Novell bietet durch seine mit Microsoft interoperablen Identitätslösungen einen deutlich höheren Wert.
Vergleich: Technischer Support Novell gilt als branchenweit führender Anbieter von hochwertigem Linux-Support. Aus einer Umfrage unter mehr als 500 Kunden, die kürzlich vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Lighthouse Research durchgeführt wurde, geht hervor, dass die Kunden mit dem Linux-Support von Novell zufriedener sind als mit dem Linux-Support von Red Hat. Die Bewertung für die Gesamtqualität des Novell Services lag bei 7,09 im Vergleich zu 6,56 für Red Hat. Der Novell Support für Umgebungen mit gemischten Plattformen (Open Source- und herstellerspezifische Software) wurde mit 7,10 im Vergleich zu 6,56 für Red Hat bewertet. Des Weiteren wurde Novell im Jahr 2007 von der Association of Support Professionals zum Gewinner in der Kategorie „Best Web Support“ gekürt, während das Help Desk Institute den „Team Excellence Award for External Support“ an Novell verlieh. Diese Auszeichnungen unterstreichen das Engagement Novells für den Erfolg seiner Kunden, das auf über 20 Jahren Erfahrung in der Bereitstellung und Unterstützung von Unternehmensbetriebssystemen beruht. Der technische Support von Red Hat für Unternehmen besteht noch nicht so lange wie der von Novell und hat keine vergleichbaren Branchenauszeichnungen erhalten.
Vergleich: Betriebskosten Die Betriebskosten spielen bei jeder Serverimplementierung eine wichtige Rolle. Novell bietet das Linux-Betriebssystem mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis der gesamten Branche. Jede Subscription beinhaltet SUSE Linux Enterprise Server, AppArmor-Anwendungssicherheit, den Xen-Hypervisor für Virtualisierung und Unterstützung für viele Gastbetriebssysteme, preisgekrönten Support und Gutscheine für Schulungen oder Consulting-Services. Dadurch erzielen Novell Kunden gegenüber vergleichbaren Angeboten anderer Anbieter deutliche Einsparungen. Kunden, die einen Server mit bis zu zwei Sockets und bis zu vier VM-Gastsystemen betreiben, zahlen für eine SUSE Linux Enterprise Server-Standard-Subscription für einen Zeitraum von drei Jahren zwölf Prozent weniger als für eine vergleichbare Red Hat Enterprise Linux-Subscription. Bei Servern mit mehr als zwei Sockets und mehr als vier Gastsystemen ist der Unterschied noch größer. So kostet eine SUSE Linux Enterprise Server-Standard-Subscription für einen Zeitraum von drei Jahren ganze 53 Prozent weniger als eine vergleichbare Red Hat-Subscription. Kunden, die Server mit mehr als zwei Sockets und mehr als vier virtuellen Gästen betreiben, zahlen für eine 3-Jahres-Standard-Subscription für die Red Hat Enterprise Linux Advanced-Plattform über 4.200 US-Dollar bzw. über 7.100 US-Dollar für eine Premium-Subscription – fast doppelt so viel also wie für eine Red Hat Enterprise Linux-Basis-Subscription und erheblich mehr als für vergleichbare Novell Produkt-Subscriptions.
Vergleich: Sicherheit Beim Vergleich von Linux-Servern sollten Sie die Kosten bedenken, die für die Sicherheit anfallen. SUSE Linux Enterprise Server stellt ohne zusätzliche Kosten Sicherheit für Unternehmensanwendungen bereit. Die Sicherheitstechnologie AppArmor von SUSE Linux Enterprise Server bietet für alle Anwendungen einzigartigen Schutz vor Sicherheitsverstößen aufgrund unbefugten Zugriffs. Dies ist vor allem bei den Anwendungen wichtig, die mit dem Internet verbunden sind.
  • SUSE Linux Enterprise Server-Benutzer können eigene Sicherheitsrichtlinien für AppArmor erstellen. Hingegen sind die Sicherheitsrichtlinien von SELinux sehr komplex, sodass viele Red Hat-Kunden gezwungen sind, Red Hat Professional Services oder einen Drittanbieter mit der Erstellung dieser Richtlinien zu beauftragen.
  • Zum Ändern der Sicherheitsrichtlinie einer SUSE Linux Enterprise Server-Anwendung muss der Computer nicht neu gestartet werden; bei Änderungen an SELinux-Sicherheitsrichtlinien ist dies jedoch erforderlich.
  • SUSE Linux Enterprise Server erhielt die Zertifizierung für das Controlled Access Protection Profile (CAPP) der Common Criteria (CC) mit Evaluation Assurance Level 4 bzw. sogar EAL 4+ für die x86-64-, POWER/ppc- und s390x-Architekturen. Dies gilt ab SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4. Klicken Sie hier, um den Zertifizierungsbericht abzurufen.
  • Hier finden Sie einen ausführlicheren Vergleich zwischen AppArmor und SELinux.
Red Hat versucht, SELinux, ein MAC- (Mandatory Access Control-) Open Source-Projekt, an Unternehmensanforderungen anzupassen. Entwickler und Kunden tun sich jedoch mit der SELinux-eigenen Komplexität sehr schwer. Die Sicherheitsrichtlinien von SELinux sind oftmals zu streng, sodass Anwendungen völlig überlastet sind, was dazu führt, dass Kunden SELinux-Sicherheit einfach abschalten.

RHEL 5 ist zudem mit der Zertifizierungsstufe CAPP/EAL 4+ ausgezeichnet.

Windows Server

Beim Vergleich von Linux-Betriebssystemen mit Windows müssen Sie Aspekte wie Betriebskosten, Sicherheit und Virtualisierung berücksichtigen. SUSE Linux Enterprise Server bietet den Kunden in allen diesen Kategorien deutliche Vorteile gegenüber Windows Server.

Kriterium SUSE Linux Enterprise Server 10 Windows Server 2008
Vergleich: Betriebskosten Beim Vergleich der Kosten von Linux-Servern und Windows-Servern wird deutlich, dass Novell das branchenweit kostengünstigste und preiswerteste Betriebssystem anbietet. Jede Subscription umfasst SUSE Linux Enterprise Server, AppArmor-Sicherheitstechnologie, Xen-Hypervisor-Technologie, technischen Support sowie Gutscheine für Schulungen und Consulting-Services.

SUSE Linux Enterprise Server verursacht keine Lizenzkosten. Die Kosten einer Basic-Subscription, die Maintenance-Updates und Produktverbesserungen umfasst, belaufen sich auf 349 US-Dollar bzw. 290 Euro pro Jahr. Der Client-Zugriff auf Services unter SUSE Linux Enterprise Server ist gebührenfrei. Unbegrenzter technischer Support wird ab zusätzlichen 450 US-Dollar bzw. 374 Euro pro Jahr angeboten.
Der Listenpreis für eine Windows Server 2008 Enterprise Edition-Lizenz beträgt 3.999 US-Dollar. Darin sind 25 Client Access Licenses (CALs) enthalten. Zusatzpakete mit 5 CALs kosten 199 US-Dollar. Eine Windows Server 2008-CAL wird für jeden Benutzer oder jedes Gerät benötigt, um den Zugriff auf die Serversoftware bzw. deren Verwendung zu ermöglichen. Bestehende Windows Server 2003-CALs sind nicht für Windows Server 2008 gültig. Software Assurance, d. h. Produktverbesserungen und begrenzter technischer Support, kostet 25 Prozent der gesamten Lizenzgebühren für Windows Server und Windows Server-CALs und wird jährlich berechnet. Technischer Support für Windows Server kann pro Vorfall erworben werden und kostet dann ab 259 US-Dollar während der Geschäftszeiten. Alternativ kann ein Paket wie z. B. Essential Support ab 8.299 US-Dollar bezogen werden.
Vergleich: Unternehmenssicherheit Bei keinem Vergleich zwischen Windows- und Linux-Servern darf der Faktor Sicherheit fehlen. SUSE Linux Enterprise Server bietet Unternehmenssicherheit ohne Aufpreis, dank der AppArmor-Technologie für Sicherheit auf Anwendungsebene. AppArmor bietet Anwendungssicherheit im Netzwerk über eine obligatorische Zugriffskontrolle für Programme, wodurch die Ausnutzung von Softwarefehlern und Sicherheitsmängeln in Systemen ausgeschlossen wird. AppArmor umfasst alles, was Sie für die effektive Kontrolle von Programmen (einschließlich solcher, die als root ausgeführt werden) benötigen, um versuchten Missbrauch und sogar „Zero-Day-Attacken“, also Angriffe auf eine neue, bisher unbekannte Sicherheitslücke, abzuwehren. AppArmor bietet fortschrittliche Tools, die die Entwicklung von Anwendungssicherheit auf Programmbasis größtenteils automatisieren, sodass keine neuen Kenntnisse erforderlich sind.

SUSE Linux Enterprise Server erhielt die Zertifizierung für das Controlled Access Protection Profile (CAPP) der Common Criteria (CC) mit Evaluation Assurance Level 4 bzw. sogar EAL 4+ für die x86-64-, POWER/ppc- und s390x-Architekturen. Dies gilt ab SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1. Klicken Sie hier, um den Zertifizierungsbericht abzurufen.
Windows-Betriebssysteme waren schon immer von Sicherheitslücken betroffen (so z. B. Internet Explorer, IIS, Active X und andere Komponenten). Diese Sicherheitslücken haben aufgrund von Ausfallzeiten für Patching und Installation sogenannter Security Service Packs usw. zu Verlusten und Gewinnausfällen in Milliardenhöhe geführt.

Windows Server 2003 ist für das CAPP mit EAL 4+ zertifiziert.
Vergleich: Virtualisierung Beim Vergleich von Linux- und Windows-Servern sollten Sie die Virtualisierungsfunktionen beachten. Xen-Hypervisor-Technologie ist im Lieferumfang von SUSE Linux Enterprise Server 10 SP4 enthalten. Zu den Gastbetriebssystemen, die zusammen mit SUSE Linux Enterprise Server 10 SP4 und Xen erhältlich sind, gehören SUSE Linux Enterprise Server 9 SP4, SUSE Linux Enterprise Server 10 SP1/SP2, Red Hat Enterprise Linux 4, Red Hat Enterprise Linux 5, Windows Server 2003, Microsoft Windows 2000, Microsoft XP und NetWare 6.5 SP7/SP8 (als Teil von Novell Open Enterprise Server 2).

Auf einem physischen Computer können bis zu 64 virtuelle Computer (Virtual Machines, VM) eingesetzt werden. Virtuelle Computer mit symmetrischen Multiprozessoren (SMP) werden unterstützt.
Microsoft zufolge soll Hyper-V spätestens 180 Tage nach der Veröffentlichung von Windows Server 2008 verfügbar sein.

Virtual Server 2005 R2 (keine Hypervisor-Technologie) ist per Download verfügbar (allerdings ohne Support). Windows-Betriebssysteme sind Gastbetriebssysteme von Virtual Server 2005 R2. Microsoft wird auch Unterstützung für Linux-Gastsysteme mit Linux-Plugins bieten, darunter SUSE Linux Enterprise Server 10.

Windows Server 2003 unterstützt vier VMs.

Virtual Server 2005 R2 unterstützt SMP durch Virtualisierung einer Einzelprozessor-Konfiguration in der VM-Umgebung (keine SMP für virtuelle CPUs).

Durch das Virtual Server 2005 Management Pack sind Benutzer in der Lage, physische Computer unter Virtual Server 2005 R2 und VMs zu verwenden.

openSUSE

Auf den ersten Blick weisen SUSE Linux Enterprise Server und openSUSE sehr ähnliche Funktionen auf. So stellt sich die Frage „Welche Version ist für mich die richtige?“

Die Antwort ist relativ einfach. Wenn Sie für Ihr Unternehmen ein stabiles, unterstütztes Betriebssystem wünschen, mit dem unternehmenskritische IT-Anwendungen ausgeführt werden können, sollten Sie sich für SUSE Linux Enterprise Server entscheiden. Sind Sie jedoch ein begeisterter Linux-Anwender und wollen sich ein Urteil über die neuesten Linux-Technologien bilden (weil Sie für den großen „Auftritt“ noch nicht so recht bereit sind), so wird openSUSE (ehemals SUSE Linux) Ihren Ansprüchen wohl eher gerecht. Es folgt ein Vergleich der Linux-Server in diesen beiden SUSE Linux-Angeboten.

SUSE Linux Enterprise Server wird unterstützt (was dies wirklich bedeutet)

Vereinfacht lässt sich der Hauptunterschied zwischen den beiden Versionen so zusammenfassen: SUSE Linux Enterprise Server wird unterstützt und openSUSE nicht. Doch man muss verstehen, was dies bedeutet, um den Unterschied wirklich zu begreifen. Was bedeutet es für Sie, dass ein erstklassiges Unternehmen wie Novell hinter einem Produkt wie SUSE Linux Enterprise Server steht?

SUSE Linux Enterprise Server durchläuft vor der Veröffentlichung eine rigorose Qualitätssicherung. Dabei werden u. a. Regressionstests für die in der Distribution enthaltenen Open Source-Projekte, monatelange Leistungstests von Drittanbieteranwendungen wie Oracle und SAP sowie sorgfältige Hardwaretests auf allen führenden Prozessor-Architekturen durchgeführt. Dies alles geschieht mit dem Ziel, ein Betriebssystem zu entwickeln, das größtmögliche Stabilität und Zuverlässigkeit bietet.

„Unterstützung“ bedeutet, dass Sie bei Problemen mit der Installation gleich von Anfang an auf unsere Hilfe zählen können.

„Unterstützung“ heißt außerdem, dass zertifizierte Hardware strenge Tests zur Kompatibilität mit dem Betriebssystem durchlaufen hat. (Sollte die Hardware dennoch nicht mit dem Betriebssystem kompatibel sein, können Sie unseren Support in Anspruch nehmen.)

Darüber hinaus bedeutet „Unterstützung“, dass Anwendungen anderer Anbieter, wie etwa Oracle oder SAP, ebenfalls für den Einsatz mit der Distribution zertifiziert sind. Auch hier gilt: Bei Problemen können Sie unseren Support in Anspruch nehmen. (Im Partner Product Guide finden Sie Anwendungen, die mit SUSE Linux Enterprise Server kompatibel sind.)

Sobald Ihr System in Betrieb ist, haben Sie für die Dauer Ihrer Subscription automatisch Anspruch auf Aktualisierungen über das Novell Customer Center, damit die Zuverlässigkeit und Leistung Ihres Betriebssystems aufrechterhalten werden. Da SUSE Linux Enterprise Server „unterstützt wird“, erhalten Sie außerdem alle Patches, die nach Identifizierung einer Sicherheitsschwachstelle verfügbar sind!

Zu guter Letzt sorgt die Unterstützung dafür, dass alle verfügbaren Schulungs- oder Consultingangebote speziell auf die leistungsfähige, stabile und getestete Plattform ausgerichtet sind.

„Unterstützung“ ist also viel mehr als nur technischer Support per Telefon. Novell steht Ihnen zur Seite.

Vergleich: SUSE Linux Enterprise Server und openSUSE

Funktionen und Vorteile der beiden Versionen im Überblick:

  SUSE Linux Enterprise Server openSUSE
Produkte SUSE Linux Enterprise Server 10 openSUSE
Zielgruppe IT-Experten, die eine leistungsfähige und unterstützte Linux-Plattform wünschen Linux- und Technikinteressierte oder Entwickler aus Communities
Release-Zyklus Hauptversion alle zwei bis drei Jahre; Service Pack alle neun bis zwölf Monate 8 Monate
Technischer Support 60 Tage Installationssupport und umfangreiche optionale Supportleistungen, in flexiblen Konfigurationen erhältlich 60 Tage Installationssupport für die Paketversion
Gedrucktes Handbuch Ja Ja
Sicherheitspatches Ja Ja
Software- und Treiber-Updates Automatische Verteilung Self-Service
Updateschutz Ja Nein
Service Pack Ja Nein
ISV-Zertifizierungen Ja Nein
IHV-Zertifizierungen Ja Nein
Schutz vor Rechtsansprüchen Dritter Ja Nein
Garantierter Lebenszyklus Ja (sieben Jahre)* Ja (zwei Jahre)
Schulungen Ja Nein
Consulting Ja Nein

* 5 Jahre Garantie auf die Plattform ab dem Zeitpunkt der allgemeinen Verfügbarkeit.

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