Novell Home

SUSE Linux Enterprise Server 10

Technische Daten

Systemanforderungen

Mindestsystemanforderungen für die Installation

  • Lokale Installation: 512 MB RAM, SSH-basierte Netzwerkinstallation
  • Grafische Installation: 512 MB RAM, VNC-basierte Netzwerkinstallation
  • Installation über FTP: 512 MB RAM

Mindestsystemanforderungen für den Betrieb

  • 512 MB RAM
  • 750 MB Festplattenspeicher für Software
  • 750 MB Festplattenspeicher für Benutzerdaten

Empfohlene Systemanforderungen

  • Mindestens 512 MB RAM für virtuellen Hostserver (Xen)
  • Mindestens weitere 256 MB RAM pro virtuelle Xen-Maschine

Unterstützte Prozessorplattformen

  • AMD64
  • IBM POWER
  • IBM System z (64-Bit)
  • Intel 64
  • Prozessoren der Itanium-Reihe (Itanium II oder höher)
  • x86

Paketbeschreibungen

Ausführliche Beschreibungen zu allen Paketen, die in SUSE Linux Enterprise Server enthalten sind. Auf der Support-Website finden Sie eine Liste der unterstützten Pakete.

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4 für x86

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4 für x86_64

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4 für Itanium

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4 für Power

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 4 für System z

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 3 für x86

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 3 für x86_64

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 3 für Itanium

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 3 für Power

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 3 für System z

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 2 für x86

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 2 für AMD64 und Intel EM64T

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 2 für die Itanium-Prozessorfamilie von Intel

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 2 für IBM PPC

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 2 für IBM zSeries

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 für x86

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 für AMD64 und Intel EM64T

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 für die Itanium-Prozessorfamilie von Intel

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 für IBM PPC

SUSE Linux Enterprise Server 10 Service Pack 1 für IBM zSeries

SUSE Linux Enterprise Server 10 für x86

SUSE Linux Enterprise Server 10 für AMD64 und Intel EM64T

SUSE Linux Enterprise Server 10 für die Itanium-Prozessorfamilie von Intel

SUSE Linux Enterprise Server 10 für IBM PPC

SUSE Linux Enterprise Server 10 für IBM zSeries



Kernelbeschränkungen

In dieser Tabelle werden die verschiedenen Grenzen aufgeführt, die unsere aktuellen Kernels und Dienstprogramme (falls zutreffend) für SUSE Linux Enterprise 10 Service Pack 3 aufweisen. Hierbei handelt es sich um die preisgekrönte Produktfamilie von Novell Linux-Betriebssystemen, die auf der Common Code Base basieren und zu denen z. B. SUSE Linux Enterprise Server 10, SUSE Linux Enterprise Desktop 10 und SUSE Enterprise Real Time 10 gehören.

φ = unzureichende Daten
SLE 10 SP3
(2.6.16)
x86
(IA-32)
ia64
(Itanium)
x86_64
(AMD64/EM64T)
s390x
(IBM System z)
ppc64
(IBM System p)
Daten zum Kernel
CPU-Bits 32 64 64 64 64
max. Anzahl von CPUs 32
(bis zu 128 mit bigsmp-Kernel auf getesteten Systemen)
bis zu 4.096
(auf getesteten SGI-Systemen)
32
(bis zu 128 auf getesteten Systemen)
64 128
max. RAM (theoretisch/getestet) 64/16 GiB 1 PiB/4 TiB 64 TiB/512 GiB 4 TiB/256 GiB 1 PiB/512 GiB
max. Swap-Speicher bis zu 32 * 64 GiB
max. Benutzer-/Kernelspeicher 3/1 GiB 2 EiB/φ 128 TiB/128 TiB φ/φ 2 TiB/2 EiB
max. Anzahl von Prozessen 1.048.576
max. Anzahl von Threads pro Prozess getestet mit über 120.000; Maximalwert abhängig von Arbeitsspeicher und anderen Parametern.
max. Größe pro Blockgerät bis zu 16 TiB auf 32-Bit-Architekturen und bis zu 8 EiB auf 64-Bit-Architekturen
Daten zum Dateisystem
max. Größe des Dateisystems ext2/3: 16 TiB (244 Bytes)
NFS v2: 8 EiB (263 Bytes)
NFS v3: 8 EiB (263 Bytes)
NFS v4: 8 EiB (263 Bytes)
ReiserFS: 16 TiB (244 Bytes)
XFS: 8 EiB (263 Bytes)
ocfs2: 16 TiB (244 Bytes)
max. Dateigröße ext2/3: 2 TiB (241 Bytes)
JFS: 8 EiB (263 Bytes)
NFS v2: 2 GiB (231 Bytes)
NFS v3: 8 EiB (263 Bytes)
ReiserFS: 2 TiB (241 Bytes), aber der Seitencache begrenzt die Dateigröße hier auf 8 TiB bei Architekturen mit 32 Bit int.
XFS: 8 EiB (263 Bytes)
ocfs2: 1 EiB (260 Bytes)

Bemerkungen:

  • Die oben aufgeführte max. Dateigröße kann aufgrund der Verwendung von Sparse Blocks größer sein als die tatsächliche Größe des Dateisystems. Beachten Sie außerdem, dass die maximale Dateigröße auf einem 32-Bit-System lediglich 2 GiB (231 Bytes) beträgt, solange kein LFS (Large File Support) für ein Dateisystem vorhanden ist. Zurzeit verfügen alle unsere Standard-Dateisysteme (einschließlich EXT3 und ReiserFS) über LFS, wodurch sich eine theoretische maximale Dateigröße von 263 Bytes ergibt. Bei den Zahlen in der obigen Tabelle wurde vorausgesetzt, dass das Dateisystem eine Blockgröße von 4 KiB verwendet. Bei der Verwendung anderer Blockgrößen verschieben sich diese Werte entsprechend; 4 KiB ist jedoch der Standard.
  • Definition von theoretischen und getesteten Werten in den folgenden Tabellen: Mit den theoretischen Werten sollte das System im Prinzip funktionieren. Die getesteten Werte wurden von Novell und seinen Partnern auf echten Computern in der Praxis überprüft. So gesehen müsste der Wert für x86, d. h. 32-Bit-bigsmp-Kernels, 64 GiB betragen, aber es liegt auf der Hand, dass dies wirklich nur die Theorie und in der Praxis nicht umsetzbar ist (falls es mit älteren Kernels möglich war, dann nur für sehr spezielle Konfigurationen und Arbeitslasten).
  • Es gilt: 1024 Bytes = 1 KiB; 1024 KiB = 1 MiB; 1024 MiB = 1 GiB; 1024 GiB = 1 TiB; 1024 TiB = 1 PiB; 1024 PiB = 1 EiB (siehe auch http://physics.nist.gov/cuu/Units/binary.html).

Dateisystemunterstützung

SUSE Linux Enterprise bot im Jahr 2000 als erste für Unternehmen geeignete Linux-Distribution Unterstützung für Protokolldateisysteme und logisches Volume-Management. Mittlerweile gibt es Kunden, die XFS und ReiserFS mit mehr als 8 TiB in einem Dateisystem einsetzen, und das SUSE Linux Enterprise-Engineering-Team verwendet unsere drei führenden Linux-Protokolldateisysteme (Journaling) für sämtliche Server.

Wir empfehlen XFS insbesondere für groß angelegte Dateisysteme, z. B. für Dateiserver unter Samba, NFS usw.

Funktionen und Beschränkungen der verschiedenen Dateisysteme:
(In dieser Tabele steht „+“ für „verfügbar/unterstützt“ und „-“ für „nicht unterstützt“.)

Funktionsgruppe Funktion ext3 ReiserFS 3.6 XFS
Journaling Journaling: Daten/Metadaten +/+ -/+ -/+
  Journal-Replay Kernel/Userspace +/+ +/- +/-
  Internes/externes Journal +/+ +/- +/+
Interne Strukturen Inode-Zuordnung Tabelle einheitliche B*-tree-Struktur B+-tree
  Dynamische Inode-Zuordnung + +
  Block-Zuordnung Tabelle einheitliche B*-tree-Struktur B+-trees
  Extents +
  Inode-Inline-Daten + (sym-links + +
  Sparse-Dateien + - (unzureichend) +
  Tail-Packing +
  Defrag + (instabil) (unnötig) +
Ändern der Größe Offline vergrößern/verkleinern +/+ +/+ -/-
  Online vergrößern/verkleinern -/- +/- +/-
ACLs, Kontingente ... Erweiterte Attribute/Posix-ACLs (SUSE) +/+ +/+ +/+
  32 64 64 64
  Kontingente (SUSE) + + +
  Dump/Restore + +
Größen/Beschränkungen Blockgröße(n): (Bereich) Standard (1, 2, 4 KiB) 4 KiB (bis zu 64 KiB) 4 KiB (bis zu 64 KiB) 4 KiB
  max. Dateisystemgröße 16 TiB 16 TiB 8 EiB
  max. Dateigröße 2 TiB 2 TiB 8 EiB

Technische Daten zu anderen Versionen von SUSE Linux Enterprise:

© 2012 Novell