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ZENworks Asset Management – Vergleich mit Mitbewerbern

Funktion ZENworks Asset Management Mitbewerber

Installation und Verwaltung

Integrierte Tools zur Bestandserfassung Ja ZENworks umfasst integrierte Tools zur Bestandserfassung und Implementierung im Netzwerk. Der ZENworks Adaptive Agent kann mithilfe dieser Tools auf allen Geräten bereitgestellt werden, die das Unternehmen nachverfolgen und verwalten möchte. Nein Die Tools zur Bestandserfassung und Implementierung im Netzwerk sind nicht integriert, d. h., es werden zusätzliche Lösungen zur Anwendungsbereitstellung benötigt, um die Zielgeräte zu verwalten.
Aktualisierung und Wartung von Systemen Ja Bei ZENworks erfolgt die Aktualisierung der Hauptproduktfunktionen über die integrierte Systemaktualisierungsfunktion. Es werden also keine Drittanbieterprodukte benötigt, um ZENworks oder die darin enthaltenen Komponenten auf den neuesten Stand zu bringen. Nein Es sind u. U. Konfigurationstools erforderlich, um die Hauptfunktionen zu aktualisieren oder Patches aufzuspielen.
Webbasierte Verwaltungskonsole Ja ZENworks Control Center ist eine webbasierte Konsole zur Verwaltung der gesamten Infrastruktur. Sie benötigen also keine zusätzlichen Plugins, Add-ons oder Thick-Clients, um ZENworks Asset Management auf einer Workstation zu installieren, über die IT-Assets verwaltet werden sollen. Teilweise Bei Produkten von Mitbewerbern müssen Thick-Clients, Add-ons und/oder Plugins installiert werden, was auf einigen Plattformen zu beschränkten Verwaltungsfunktionen führen kann.

Architektur und Plattformunterstützung

Multiplattform-Kompatibilität Ja Mit ZENworks lassen sich über eine zentrale Konsole Assets auf allen führenden Plattformen verwalten, darunter Windows, Mac OS X, Linux, UNIX (HP-UX, AIX und Solaris) sowie NetWare. Nein Die Plattformunterstützung beschränkt sich auf einige wenige Plattformen wie Windows und Mac OS X.
Multiplattform-Verwaltung Ja Zentrale ZENworks-Services (ZENworks Primary Server) können unter Windows Server, Linux und Novell Open Enterprise Server installiert werden. Nein Die meisten Mitbewerberprodukte laufen ausschließlich auf der Windows Server-Plattform.
Unterstützte Datenbanken Ja Im Lieferumfang von ZENworks Asset Management befindet sich die Datenbankplattform Sybase, die als eingebettete Datenbank auf dem ersten Primärserver oder als Ferninstanz installiert werden kann. Überdies unterstützt ZENworks sowohl Microsoft SQL Server als auch Oracle, sodass der Kunde gemäß den Kenntnissen seiner Mitarbeiter frei entscheiden kann, welches System er verwenden möchte. Nein Die meisten Mitbewerberprodukte unterstützen lediglich die Datenbankplattform Microsoft SQL Server.
Skalierbarkeit für Zweigstellen Ja Für entfernte Zweigstellen nutzt ZENworks den Satellitenserver und die Sammelrolle, um die individuellen Anforderungen von dezentralen Kundenumgebungen zu erfüllen. Diese Komponenten können sowohl unter Windows als auch unter Linux installiert werden (auf der Desktop- und der Serverplattform). Nein Bei den meisten Mitbewerbern nicht verfügbar.
Offline-Geräte Ja ZENworks stellt über einen manuell ausführbaren, portablen Kollektor Offline-Funktionen zur Inventarisierung/Datenerfassung bereit. Diese Daten können auf den Server importiert werden, sodass stets die aktuellsten Informationen zu sämtlichen Assets verfügbar sind, unabhängig davon, wo die Assets sich befinden und wie oft mit ihnen eine Verbindung zur Unternehmensinfrastruktur hergestellt wird. Teilweise Bei den meisten Mitbewerbern nicht verfügbar.
Benutzerspezifische Inventarisierung und Erfassung demografischer Daten Ja ZENworks ermöglicht Benutzern die manuelle Eingabe demografischer Informationen, kann diese Angaben anhand von Text- und Registrierungsdateien jedoch auch automatisch extrahieren. Das betreffende Tool lässt sich zwecks Erfassung demografischer Daten auch in Active Directory und eDirectory integrieren. Nein Bei den meisten Mitbewerberprodukten ist die Erfassung demografischer Daten nur beschränkt möglich.

Reporting

Webbasiertes Reporting Ja Die Erstellung von Reports erfolgt bei ZENworks über ZENworks Control Center oder ZENworks Reporting Server. Es handelt sich in beiden Fällen um webbasierte Konsolen, mit denen Reports erstellt, angepasst oder erzeugt werden können, ohne dass zusätzliche Plugins, Add-ons oder Thick-Clients installiert werden müssen. Nein Bei Mitbewerberprodukten werden eigenständige Anwendungen oder angepasste Konsolen benötigt, um Reports zu erstellen oder abzurufen.
Standard-Reports (vordefiniert) Ja ZENworks stellt Hunderte vordefinierter Reports zur Verfügung, die ein umfassendes Verständnis der IT-Assets (Hardware und Software) im gesamten Unternehmen ermöglichen. Teilweise In den meisten Fällen gibt es nur eine geringe Zahl vordefinierter Reports, sodass nur beschränkte Informationen über die Assets des Unternehmens gewonnen werden.
Individuelles Reporting Ja ZENworks Reporting Server basiert auf der SAP BusinessObjects Enterprise Business Intelligence-Engine, die umfassende Funktionen für angepasste Reports und Diagramme liefert, ohne dass der Benutzer über Erfahrung mit SQL-Skriptsprache verfügen muss. Nein Zur Erstellung individuell angepasster Reports muss der Administrator (oder Report-Verfasser) über detaillierte Kenntnisse des gesamten Datenbankschemas verfügen.
Warnmeldungen und Benachrichtigungen Ja Dank integrierter Business Intelligence stehen benutzerfreundliche Reporting-Optionen zur Verfügung, mit denen Sie Unterschiede zwischen Reports hervorheben und Reports nach einem Zeitplan verteilen können, und zwar unter Nutzung der E-Mail-Infrastruktur und der Dokument-Repositorys des Unternehmens. Teilweise In Sachen Reporting bietet kein Mitbewerber vergleichbare Flexibilität.

Erkennung von Softwareressourcen

Softwaredatenbank Ja Mithilfe der ZENworks-Verfahren für Bestandserfassung und -abgleich können ca. 70.000 eindeutige Softwaretitel und -versionen identifiziert werden. Teilweise In Bezug auf Softwaretitel und -versionen bieten nur wenige Anbieter ein vergleichbares Maß an Identifizierung.
Suiten und Sammlungen Ja Mit ZENworks Asset Management werden Suiten wie Microsoft Office und Adobe Creative Suite problemlos erkannt. Für Softwaresammlungen, die keinem Standard entsprechen, kann über ein Sammlungs-Framework ein individuell angepasstes Erkennungsverfahren festgelegt werden. Teilweise Bei einigen Mitbewerberprodukten ist zwar die Erkennung von Suiten möglich, allerdings mangelt es an benutzerdefinierbaren Funktionen für Softwaresammlungen.
Erkennung und Konsolidierung von Versionen Ja ZENworks Asset Management ist in der Lage, die verschiedenen Patch-Level eines Softwareprodukts zu erkennen und sie zu Lizenzierungszwecken in einer klaren Übersicht zusammenzufassen. Teilweise Viele Softwarehersteller gehen davon aus, dass die Verbindung zwischen den erfassten Daten und den vorhandenen Lizenzen manuell hergestellt wird.

Erkennung von Hardwareressourcen

Detaillierte Hardwareattribute Ja ZENworks erfasst detaillierte Hardwareangaben, darunter Hersteller, Teilbezeichnung und Seriennummer und weitere Informationen zur eindeutigen Identifizierung, zum besseren Verständnis sowie zum Vergleichen der Hardware-Assets. Nein Bei Mitbewerberprodukten finden sich weder detaillierte Funktionen zur Identifizierung von Hardwareattributen noch Reporting-Funktionen.
Individuelles Bearbeiten von Hardware Ja Hardware-Assets, die sich nicht eindeutig identifizieren lassen, können mit ZENworks bearbeitet bzw. hinzugefügt werden. Nein In Bezug auf die Erfassung von Hardwaredaten bieten Mitbewerberprodukte nicht dieselbe Flexibilität.

Einhaltung von Softwarelizenzbestimmungen

Zentrale Übersicht über die Softwarelizenzen Ja ZENworks Asset Management bietet eine zentrale Übersicht über alle Softwarelizenzen, die Produktnutzung und die Asset-Zuweisung und erleichtert so die Einhaltung von Lizenzbestimmungen, die interne Budgetplanung und die Erkennung der tatsächlichen Nutzung. Nein In Sachen Lizenzmanagement warten die meisten Produkte von Mitbewerbern nicht mit derselben Detailgenauigkeit auf.
Flexible Anzeige von Besitznachweisen Ja ZENworks Asset Management umfasst ein flexibles Modell für Besitznachweise, das auf Bestellungen und Bestellübersichten basierende Systeme in einer einheitlichen Ansicht kombiniert. Nein Bei den meisten Mitbewerberprodukten werden den lizenzierten Produkten eine oder mehrere Bestellungen zugeordnet, was in einer ungenauen Darstellung resultiert.
Lizenztypen Ja Mit ZENworks Asset Management können Administratoren Volllizenzen, Upgrade-Lizenzen und Maintenance-Lizenzen in ein und derselben Produktansicht anzeigen. Nein Bei den meisten Mitbewerberprodukten ist es nicht möglich, Volllizenzen, Upgrade-Lizenzen und Maintenance-Lizenzen in einer zentralen Ansicht festzuhalten.
Abgleichen der Lizenzberechtigungen Ja ZENworks Asset Management gestattet eine flexible Modellierung von Lizenzberechtigungen (automatische und manuelle), die sich zur Darstellung komplexer installations-, geräte-, benutzer- und unternehmensbasierter Modelle eignet. Nein Die meisten Mitbewerberprodukte bieten individuelle Ad-hoc-Modelle zur Darstellung komplexer Lizenzberechtigungen und können daher in Sachen Flexibilität nicht mithalten.

Vertragsmanagement

Vielzahl von Attributen Ja ZENworks Asset Management umfasst zahlreiche auf Verträge anwendbare Attribute, die überdies individuell angepasst werden können. Nein Bei Mitbewerberprodukten gibt es sehr spezifische Attribute, allerdings sind sie weniger flexibel, wenn es darum geht, Zusatzattribute hinzuzufügen.
Renewal-Verlauf und -Benachrichtigungen Ja Mit ZENworks Asset Management können Administratoren Warnmeldungen und Benachrichtigungen für einen Vertrag festlegen und so sicherstellen, dass Vertragserneuerungen termingerecht stattfinden. Zudem kann der Verlauf sämtlicher Renewal-Ereignisse verfolgt werden, was sich insbesondere bei Audits als hilfreich erweist. Nein Mitbewerberprodukte bieten häufig nur beschränkte Vertragsmanagementfunktionen und wenig Flexibilität.
Dokument- und Asset-Beziehungen Ja Mithilfe von ZENworks Asset Management können einem Vertrag Dokumentartefakte hinzugefügt werden, sodass jede Transaktion vollständig dokumentiert ist. Überdies können Software- und Hardware-Assets den im System gespeicherten Verträgen zugeordnet werden. Dadurch entstehen komplexe Beziehungen, die mit umfassenden Reporting-Funktionen abgerufen werden können. Nein Die meisten Mitbewerberprodukte bieten im Hinblick auf Reporting-Funktionen nicht dasselbe Maß an Flexibilität, d. h., IT-Assets können den zugehörigen Maintenance- oder Kaufverträgen nicht zugeordnet werden.

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