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Deutsche Bahn

Deutsche Bahn AG (www.bahn.de) ist mit rund 220.000 Mitarbeitern das größte Schienentransportunternehmen in Deutschland. Das 1994 privatisierte Unternehmen verwaltet heute über 35.000 Kilometer Schienenwege, auf denen sowohl Reisende als auch Güter transportiert werden.

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Die Herausforderung

Die Deutsche Bahn ermöglichte über 1,6 Milliarden Passagierreisen im Jahr 2004 und transportierte rund 280 Millionen Tonnen Fracht. Im Mittelpunkt standen dabei die IT-Systeme für eine zuverlässige Verwaltung und Steuerung von Fahrscheinausgabe, Fahrplänen, Logistikplanung, Wartungsplanung, Einkaufs- und Business-Management-Services. Viele der Systeme, die vom IT-Serviceprovider der Deutschen Bahn, DB Systems, entwickelt und gewartet werden, sind rund um die Uhr im Einsatz. So können internationale Reisegäste z. B. einen komplexen Reiseverlauf mit mehreren Zwischenstopps online planen. Hierzu müssen Fahrscheinausgabe, Verkaufs- und Fahrplansystem perfekt synchronisiert sein.

Mit Dutzenden von geschäftskritischen Anwendungen und über 80.000 internen Anwendern, die unterstützt werden müssen, stellt die Kostenkontrolle eine permanente Herausforderung für DB Systems dar. Angesichts der Komplexität der Bahndienste des Unternehmens, müssen Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit trotz aller Kosteneinsparungsmaßnahmen gesichert sein.

Mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Zuverlässigkeit zu gewährleisten, wollte DB Systems die gesamte Systeminfrastruktur aufpolieren. "Neben einer nachhaltigen Senkung der IT-Kosten sollte die Robustheit interner und externer Systeme zugunsten eines verbesserten Kundenservice gestärkt werden," erklärte Ingo Schwarzer, Chief Technology Architect bei DB Systems.

Die Novell Lösung

Nach einer umfassenden Analyse der unterschiedlichen Optionen entschied sich DB Systems für Novell's SUSE® Linux Enterprise Server als neue strategische Umgebung für geschäftskritische Systeme. Das Unternehmen plant den Einsatz von SUSE Linux auf mehr als 300 Intel- und AMD-basierten Servern sowie auf vier IBM eServer zSeries 990 Mainframes.

"Der Umstieg von UNIX* auf Linux hat nicht nur die Lizenzkosten für die Betriebssysteme gesenkt, sondern es auch ermöglicht, kostengünstigere generische Server für viele Anwendungen einzusetzen," so Schwarzer. "Wir erwarten enorme Einsparungen bei den Hardwarekosten. Darüber hinaus ist SUSE Linux Enterprise Server stabiler und einfacher zu verwalten, was bessere Verfügbarkeit und günstigere Betriebskosten nach sich zieht. Die Sicherheit ist bei einem Open-Source-Betriebssystem ebenfalls optimal."

DB Systems hat alle Systeme auf den IBM Mainframes auf SUSE Linux Enterprise Server migriert, die besonders hohe Verfügbarkeit verlangen. Zwei IBM zSeries hosten 32 Lotus Domino Mailserver für knapp 55.000 Anwender, neben rund 5.000 Domino-Datenbanken mit 6,5 TB an Daten. DB Systems plant den Einsatz von zwei weiteren zSeries für alle anderen Anwendungen, teilweise unter SUSE Linux.

"Das Hauptargument für SUSE Linux war, dass es unserer Meinung nach mehr Software unterstützt, als jede andere Linux-Distribution, was uns mehr zukünftige Optionen einräumt," erörterte Schwarzer. "Ein weiterer wichtiger Faktor war der Support, da wir Probleme immer so schnell und effizient wie möglich lösen möchten. Novell bietet einen hervorragenden örtlichen Support, der auf ein Team globaler Experten zugreifen kann. Eine schnelle Problemlösung ist damit gewiss."

Mit der Implementierung von Linux* auf zSeries hat DB Systems eine extrem ausfallsichere, kostengünstige Umgebung für einige der wichtigsten Anwendungen geschaffen. Das Unternehmen kann nun flexibel von einem breiten Spektrum an Open-Source-Anwendungen profitieren und verfügt über ein standardisiertes Know-how für seine Mainframe- und sonstigen Hardwareplattformen.

"SUSE Linux ist ein professionelles Betriebssystem für Unternehmensansprüche," erklärte Schwarzer. "Seine Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit sind herausragend und wir sind überzeugt, dass sich das System auf unseren zukünftigen Bedarf optimal anpassen lässt."

Ergebnisse

Mit der Entscheidung für SUSE Linux Enterprise Server als ein strategisches Betriebssystem erwartet DB Systems spürbare, langfristige Vorteile. Das Unternehmen hat bereits schätzungsweise 50 Prozent Einsparungen bei Softwarelizenzkosten und Hardwarekosten zu verzeichnen, da es die Bindung an kostspielige proprietäre Hardware lösen konnte.

Verfügbarkeit und Performance geschäftskritischer Systeme für die Fahrplanverwaltung und das Kundeninformationssystem (www.bahn.de) sind gestiegen und stellen damit sicher, dass die Systeme von DB Systems für den 24-Stunden-Betrieb gewappnet sind. Mit SUSE Linux Enterprise Server verfügt DB Systems über eine stabile, flexible und sichere Plattform für die Zukunft: d. h. ca. 25 Prozent Einsparungen bei Wartungskosten.

"SUSE Linux liefert professionelles Enterprise-Class-Computing zu günstigeren Kosten, als dies mit einem proprietären Betriebssystem je möglich gewesen wäre," schloss Schwarzer. "Nicht zu vergessen sind auch die Sicherheitsvorteile: Die Open Source Community arbeitet und verfeinert ihre Software kontinuierlich, sodass Sicherheitslücken sofort aufgedeckt und geschlossen werden. Wir verlassen uns für unsere zentralen Geschäftssysteme und unsere Kunden-Website voll und ganz auf SUSE Linux Enterprise Server und wir sind überzeugt, dass dies die beste Wahl in puncto effizienter Service zu günstigen Kosten darstellt."

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