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Endress+Hauser

Zur Vereinfachung der Disaster Recovery migrierte Endress+Hauser seine SAP-Anwendungsserver auf SUSE Linux Enterprise Server for System z und betreibt nun seine SAP-Umgebung auf einer einzigen physischen Maschine.

Über Endress+Hauser

Endress+Hauser, ein Spezialist für Messgeräte und Lösungen für die Verfahrenstechnik mit Hauptsitz in Reinach (Schweiz), entwickelt und wartet Lösungen im Bereich industrielle Messtechnik und Automatisierung. Das Unternehmen beschäftigt 8.400 Mitarbeiter in 42 Ländern und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von ca. 1,1 Milliarden Euro.

Herausforderung

Endress+Hauser verwendet SAP ERP-Anwendungen zur Verwaltung der wichtigsten Geschäftsprozesse. Bereits seit vielen Jahren laufen die DB2-Datenbanken für die SAP-Systeme auf der IBM System z Mainframe-Plattform.

„Vor der Migration auf z/Linux haben wir die SAP-Anwendungsserver auf 14 IBM AIX-Servern betrieben“, erklärt Aribert Starnell, Division Manager für das Production Computer Centre von Endress+Hauser InfoServe, dem internen IT-Service-Provider der Gruppe. „Diese Umgebung und die DB2-Datenbanken auf System z machten die Disaster Recovery zu einer überaus komplizierten Angelegenheit.“

Bei einem Notfall im zentralen Data Center des Unternehmens müssten zunächst ein neuer Mainframe sowie neue AIX-Server zum sekundären Data Center gebracht werden. Die Einrichtung einer solchen heterogenen Umgebung zur Wiederherstellung der SAP-Systeme wäre ein gewaltiges Unterfangen. Daher entschied sich das Unternehmen für die Umstrukturierung seiner Infrastruktur und die Einführung eines einfacheren Disaster Recovery-Konzepts.

Lösung

Endress+Hauser erwog, die auf den AIX-Servern ausgeführten SAP-Systeme auf die bestehende IBM System z-Maschine zu migrieren, denn durch die Konsolidierung der Systeme auf einen einzigen Server ließe sich die Disaster Recovery erheblich vereinfachen.

Mit Unterstützung von IBM führte das Unternehmen eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse durch, um zu ermitteln, ob die Migration auf SUSE Linux Enterprise Server for System z eine praktikable Lösung wäre.

„Die Ergebnisse der Analyse waren vielversprechend“, so Starnell. „Die Migration auf SUSE Linux Enterprise Server for System z war im Vergleich zu AIX nicht mit höheren Kosten verbunden. Zudem war diese Option günstiger, als Linux auf anderen Plattformen auszuführen, wie z. B. IBM Power-Servern oder Geräten mit x86-Architektur.“

„SUSE Linux Enterprise Server for System z ist extrem zuverlässig, und die Migration bereitete überhaupt keine Probleme – die Benutzer waren von der Umstellung nicht im Geringsten beeinträchtigt. Ganz im Gegenteil! Das Linux-Betriebssystem funktioniert unter System z so gut, dass viele Benutzer sogar eine Verbesserung bei den Reaktionszeiten in der SAP-Umgebung festgestellt haben“, freut sich Starnell.

Bei 5.400 SAP-Benutzern, ca. 100 SAP-Systemen und DB2-Datenbanken sowie 15 TB an Produktionsdaten brauchte Endress+Hauser auf jeden Fall eine leistungsstarke Lösung. Derzeit werden die Anwendungsserver des Unternehmens in einer IBM System z10-Architektur mit 82 IBM Integrated Facility for Linux (IFL)-Prozessoren ausgeführt.

Auch nach Ablauf des bestehenden Leasingvertrags für System z Ende 2011 will das Unternehmen seine Mainframe-basierte Strategie fortsetzen und ein Upgrade auf IBM System z196 durchführen, das sich mit Blade-Servern erweitern lässt.

Ergebnisse

Die Konsolidierung der SAP-Anwendungsserver mit SUSE Linux Enterprise Server for System z ermöglichte Endress+Hauser die Einrichtung einer benutzerfreundlichen, leicht verwaltbaren und flexiblen Plattform für eine schnelle Wiederherstellung.

Durch die Virtualisierung der Linux-Systeme unter z/VM kann das System praktisch beliebig erweitert werden.

Was die Disaster Recovery anbelangt, kann das IT-Team von Endress+Hauser sämtliche SAP-Produktionssysteme schnell und unkompliziert auf ein zweites System z umschalten, das ins andere Data Center geliefert wird.

Dank der Kombination von SUSE Linux Enterprise Server for System z und IBM z/VM lassen sich virtuelle Linux-Instanzen innerhalb weniger Minuten erstellen, wodurch neue SAP-Systeme bei Bedarf problemlos bereitgestellt werden können. Die Infrastruktur lässt sich erstaunlich einfach verwalten, sodass wir in den letzten Jahren keine zusätzlichen Mitarbeiter dafür einstellen mussten.

„Andere Unternehmen sind oft überrascht von der Größe unseres Teams“, sagt Starnell. „Für ein Unternehmen mit einer vergleichbaren Anzahl von SAP-Benutzern sind häufig viel mehr IT-Mitarbeiter erforderlich! Wir sind davon überzeugt, dass SUSE Linux Enterprise Server for System z in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Kosteneffizienz die richtige Wahl für SAP-Umgebungen ist.“

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