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ENSO Strom AG

Anwenderbericht

Die ENSO Strom AG suchte nach einer flexiblen, leistungsfähigen Plattform für die vorhandene SAP-Software-Umgebung und entschied sich für SUSE Linux Enterprise Server auf AMD Opteron- Hardware. Eine Linux- Lösung bietet nicht nur deutlich geringere Lizenzierungskosten, sondern bietet eine sehr gute Plattform für die MaxDB Datenbanken des Unternehmens. Zudem werden der Verwaltungsaufwand und die Batchverarbeitungszeiten reduziert.

Übersicht

Die ENSO Strom AG hat ihren Sitz in Dresden und ist Teil der ENSO-Gruppe, die Privathaushalte und Geschäftskunden in Ostsachsen mit Strom und Erdgas versorgt. Das Unternehmen beschäftigt 1.173 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz von 673 Millionen Euro.

Herausforderung

„Dank der Umstellung auf SUSE Linux Enterprise und MaxDB profitieren wir von mehr Flexibilität und deutlichen Kosteneinsparungen.“

Dirk Erler
Fachgruppenleiter Systemadministration
ENSO Strom AG

Die ENSO Strom AG verlässt sich auf eine SAP ERP-Lösung für die Verwaltung verschiedener Geschäftsbereiche wie Finanzbuchhaltung, Vertrieb und Personalverwaltung. Das wichtigste Element dieser Umgebung ist das Branchenmodul SAP for Utilities, das verschiedene branchenspezifische Funktionalitäten wie Anlagenwartung bietet.

Die SAP-Software des Unternehmens lief auf OS/390 und Linux auf einem Mainframe des Typs IBM zSeries mit einer IBM DB2- Datenbank. Da die SAP-Umgebung des Unternehmens ständiges Wachstum verzeichnete und neuere, anspruchsvollere SAP-Anwendungen einsetzen musste, war die alte Plattform bald nicht mehr groß genug.

„Wir wollten eine flexiblere Plattform, die bei höherer Leistung gleichzeitig kosteneffektiv ist“, so Dirk Erler, Fachgruppenleiter Systemadministration bei der ENSO Strom AG.

Lösung

Die ENSO Strom AG erarbeitete ein Konzept für eine Systemplattform auf Basis von 18 HP-Servern mit AMD Opteron-Prozessoren. Auch in Auswertung der durch SAP durchgeführten Benchmark-Tests entschied sich das Unternehmen für SUSE Linux Enterprise Server als Betriebssystem für die neue Umgebung.

„Wir sind mit der Leistung und Stabilität von SUSE Linux Enterprise sehr zufrieden“, sagt Erler. „Wir konnten unternehmensintern bereits viel Erfahrung mit Linux sammeln und wir wissen, dass es zurzeit viele gute Open Source-Anwendungen gibt. Der entscheidende Faktor war jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis von SUSE Linux Enterprise, das uns erlaubt konkurrenzfähig zu sein.“

Um neue Möglichkeiten nutzen zu können und Kosten zu senken, stellte die ENSO Strom AG ihre SAP-Datenbanken von IBM DB2 auf MaxDB um.

„MaxDB bietet uns deutliche Vorteile in Bezug auf den Verwaltungsaufwand, da der Integrationsgrad mit SAP vergleichsweise hoch ist“, so Erler. „Die Kombination aus MaxDB und SUSE Linux Enterprise ist für uns die beste Lösung, um eine hohe Leistung und Verfügbarkeit unserer SAP ERPUmgebung zu gewährleisten.“

Die Migration des Betriebssystems und der Datenbank wurde von REALTECH durchgeführt, einem Novell Gold Partner und SAP-/Linux-Spezialist.

„REALTECH arbeitete im Projekt sowohl konzeptionell als auch tatkräftig bei anstehenden Migrationsarbeiten mit.“, erklärt Erler. „Die Consultants arbeiteten eng mit unseren Mitarbeitern zusammen. Dank guter Zusammenarbeit gab es keine größeren Probleme bei der Implementierung der neuen Lösung.“

Ergebnisse

Der Einsatz der neuen HP-Hardware und der MaxDB-Datenbank unter SUSE Linux Enterprise hat die Leistung der SAP ERPUmgebung der ENSO Strom AG beträchtlich verbessert.

„Es ist unerlässlich, dass die über Nacht durchgeführte Batchverarbeitung bereits beendet ist, wenn unser SAP-System am Morgen in den Dialogbetrieb geht“, so Erler. „Mit der neuen Lösung können z.B. Aufgaben, die früher 12 bis 13 Stunden in Anspruch nahmen, jetzt in 7 bis 8 Stunden erfüllt werden – eine Reduzierung um bis zu 40 %. Zeitüberschreitungen gehören jetzt der Vergangenheit an.

Die Zuverlässigkeit von SUSE Linux Enterprise und die enge Integration von MaxDB in SAP sorgten für eine Reduzierung des Wartungsund Verwaltungsaufwands für die IT-Abteilung um rund 20 Prozent, wodurch die ENSO Strom AG mehrere neue Systeme unterstützen kann, ohne weitere Mitarbeiter einstellen zu müssen.

„Wir schätzen, dass die neue Lösung eine Senkung der Betriebskosten für Hardware und Betriebssystemumgebung der SAP ERP-Landschaft um bis zu 30 Prozent zur Folge hatte“, sagt Erler. „Dank der Umstellung auf SUSE Linux Enterprise und MaxDB sind wir nicht mehr an Hardware bestimmter Hersteller gebunden und profitieren daher von mehr Flexibilität und deutlichen Kosteneinsparungen.“

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