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Die GaVI wollte den Service für ihre Kunden verbessern und gleichzeitig die Kosteneffzienz steigern. Zu diesem Zweck sollten mehrere IBM Lotus Domino-Umgebungen auf eine einzige Plattform konsolidiert werden. Das Unternehmen entschied sich für SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z, eingesetzt in einer virtualisierten Umgebung auf der IBM System z Mainframe- Plattform, um eine optimale Kombination aus Leistung, Zuverlässigkeit und Flexibilität zu erzielen.

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Übersicht
Die GaVI (Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik mbH) wurde im Jahr 2002 als IT-Dienstleister für öffentlich-rechtliche Versicherer in Bayern, Baden-Württemberg und Wiesbaden gegründet und zählt mittlerweile auch Unternehmen in Münster und Kiel zu ihren Kunden. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Mannheim beschäftigt 475 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 187 Mio. Euro.

Herausforderung
Als IT-Dienstleister muss die GaVI ihren Kunden überaus zuverlässige und hochverfügbare Plattformen für deren unternehmenskritische Anwendungen zur Verfügung stellen. Gleichzeitig ist es wichtig, den Service so kostengünstig wie möglich zu halten. Dies kann durch die Vereinfachung bestimmter Prozesse sowie durch die Steigerung des innerbetrieblichen Leistungspotenzials erreicht werden.

„Wir offerieren einen sehr fexiblen Service, hosten und verwalten Systeme, die auf verschiedenen Plattformen laufen“, erklärt Stephan Müller-Ahlheim, Leiter der Haup- abteilung Basistechnik bei der GaVI. „Ande- rerseits müssen wir aber auch Strategien entwickeln, die unseren Kunden insofern zugute kommen, als sie Kosteneinsparungen ermöglichen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Konsolidierung.“

Die Kunden der GaVI benutzten eine Vielzahl von eMail-Plattformen (z. B. IBM Lotus Domino, Netscape und Memo) unter verschiedenen Betriebssystemen wie IBM AIX, HP-UX und Microsoft Windows auf einer Vielzahl physischer Server. Mit der Konsolidierung all dieser Umge- bungen auf eine einzige strategische Plattform ist die GaVI in der Lage, einen hochwertigeren und kosteneffektiveren Service zu bieten.

Lösung
Die GaVI entschied sich für Lotus Domino als eMail-Server (mit Lotus Notes als eMail-Client) und begann, eine hocheffziente Architektur zu entwerfen.

„Wir benutzten bereits IBM-Mainframes für die wichtigsten Geschäftsanwendungen und wollten sie auch gern für die Lotus-Umgebung einsetzen“, so Müller-Ahlheim. „Mit der Verfüg- barkeit der IFL-Prozessoren (Integrated Facility for Linux) von IBM bot sich erstmals die Möglichkeit, Lotus Domino auf SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z zu betreiben. Und diese Option stellte sich als äußerst kostengünstig heraus.“

BM System z bietet eine besonders zuverlässige Hardware-Infrastruktur sowie hochentwickelte Virtualisierungstechnologien, mit deren Hilfe sich mehrere separate Umgebungen auf einer einzigen physischen Maschine hosten lassen. Die Vorteile: geringerer Platzbedarf, niedrigere Stromkosten und einfachere Hardware-Wartung.

„IBM und Novell arbeiten seit Jahren zusammen, und SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z ist mittlerweile eine zuverlässige und sinnvolle Ergänzung zu z/OS auf der Mainframe-Plattform“, erklärt Müller-Ahlheim. „Die Kombination der Sicherheit, Leistung und Zuverlässigkeit von SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z mit den Vorteilen der IBM Mainframe- Architektur bildet eine starke Plattform für Geschäftsanwendungen.”

Erich Amrehn, IBM Executive IT Specialist am IBM Forschungs- und Entwicklungszenrum in Böblingen und Mitglied im zChampions Team, berichtet: „Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die enge Zusammenarbeit zwischen Novell und IBM: Wir konnten die Korrelation zwischen Betriebssystem- und Plattformdaten optimieren und auf diese Weise optimale Ergebnisse für die Kunden erzielen.“

Die GaVI transferierte 16.000 Benutzer auf die neue Lotus Domino-Plattform, auf der 16 IFL-Prozessoren ausgeführt werden, die wiederum gleichmäßig auf zwei IBM System z9-Mainframes verteilt sind. Diese Methode gewährleistet auch beim Ausfall einer der Maschinen zuverlässige Hochverfügbarkeit. Das Unternehmen verwendet außerdem mehrere IFLs zur Ausführung von eBusiness- Anwendungen auf SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z.

In der letzten Phase des Projekts ist die Migration weiterer 5.000 Benutzer auf die neue Umgebung vorgesehen, sodass eine vollkommen einheitliche eMail-Plattform für die gesamte Gruppe entsteht.

Ergebnisse
Mit der Konsolidierung der eMail-Systeme auf eine einzige Plattform hat die GaVI eines ihrer beiden Hauptziele erreicht.

Zunächst wurde die Verwaltung der gesamten Umgebung durch die Reduzierung der Anzahl von Anwendungen, Betriebssystemen und physischen Servern vereinfacht, und damit Synergien in der Administration der Systeme geschöpft.

Darüber hinaus konnten dank der Konsolidierung die Kosten für Softwarelizenzen, für die Hardware und für das Rechenzentrum gesenkt werden: Die GaVI spart so mehr als 100.000 Euro. Da nur noch eine einzige Plattform eingesetzt wird, sinkt auch die Anzahl der zu verwaltenden Lieferanten.

„SUSE Linux Enterprise hat einen großen Benutzerstamm, also ist es nicht schwierig, Mitarbeiter mit den erforderlichen Fähigkeiten zu fnden“, erklärt Müller-Ahlheim. „Die System- verwaltungsprozesse für den Betrieb von SUSE Linux Enterprise Server für IBM System z sind bereits fest etabliert, und da wir spezielle Prozessoren nutzen können, erzielen wir ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Als Nächstes will die GaVI Verfügbarkeit und Leistung durch ein Upgrade auf die neuesten Versionen von Lotus Domino und SUSE Linux Enterprise Server optimieren.

„Linux stellt für uns eine strategische Plattform dar, und die Tatsache, dass Novell die SUSE Linux Enterprise-Distribution besitzt, ist ein gewaltiger Vorteil“, so Müller-Ahlheim. „Novells Unterstützung der Open Source-Community harmoniert ausgezeichnet mit unserer eigenen Strategie. Darum wird es nun für uns einfacher, die Lösungen auszuwählen, die unseren Kunden die besten Services und Wertvorteile bescheren.“

 

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"Novells Unterstützung der Open Source-Community harmoniert ausgezeichnet mit unserer eigenen Strategie. Darum wird es nun für uns einfacher, die Lösungen auszuwählen, die unseren Kunden die besten Services und Wertvorteile bescheren."

Stephan Müller-Ahlheim
Leiter der Hauptabteilung Basistechnik / Datenbanken
GaVI

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