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Porsche Informatik

Anwenderbericht

Die frühere, herstellerspezifische UNIX-Plattform von Porsche Informatik war kostenintensiv und unflexibel. Zudem war das Unternehmen mit dem Support des betreffenden kommerziellen Anbieters sehr unzufrieden. Daher entschied sich Porsche Informatik für die Migration auf SUSE Linux Enterprise, um einerseits die Serverinfrastruktur zu zentralisieren und andererseits die hervorragenden Supportstrukturen von Novell nutzen zu können.

Übersicht

Die Porsche Informatik GmbH ist seit 40 Jahren als Anbieter von IT-Services rund um Automobil- Aktivitäten und die dazugehörigen Dienstleistungen tätig. 215 Mitarbeiter beschäftigen sich mit der Entwicklung, Einführung und laufenden Betreuung von Händler- und Importeurssystemen für die Porsche-Konzernmarken sowie Finanzierungsund Versicherungsdienstleistungen im Sinne des Endkunden. Die Systeme der Porsche Informatik sind derzeit in dreizehn europäischen Ländern im Einsatz.

Herausforderung

"Dank SUSE Linux Enterprise Server erzielen wir bei allen Systemen eine sehr hohe Verfügbarkeit und sind somit in der Lage, den Benutzern und Kunden unseres Unternehmens den gewünschten Service zu bieten."

Anton Spitzer
Leiter Infrastruktur Services
Porsche Informatik

Porsche Informatik bietet IT-Services entlang der gesamten Supply-Chain im Automobilbereich: von der Anbindung von Herstellersystemen über die Entwicklung von Händler- und Importeurssystemen bis hin zu Webanwendungen für Endkunden.

Um die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Systeme sicherzustellen, benötigt Porsche Informatik ein stabiles Betriebssystem für Webservices und Händler-Verwaltungssysteme. Die vorhandene UNIX-Infrastruktur war unflexibel, die Lizenzen teuer. Porsche Informatik suchte daher nach einer Lösung, die mehr Zuverlässigkeit, Flexibilität und besseren Support bei gleichzeitig geringeren Gesamtbetriebskosten bieten würde.

Von besonderer Bedeutung war für Porsche Informatik die Hochverfügbarkeit der Kundensysteme. Beispielsweise stellt das Unternehmen ein grafisches Tool namens Car Configurator bereit, das von Porsche und verschiedenen anderen Herstellern eingesetzt wird. Mit diesem Tool haben Besucher der Website die Möglichkeit, ein Auto ganz nach ihren Wünschen zusammenzustellen und sich das Ergebnis sofort anzusehen. Funktionseinschränkungen oder mangelnde Verfügbarkeit dieses Services würden das Markenimage negativ beeinflussen und im schlimmsten Fall sogar zu Umsatzeinbußen führen.

Lösung

Vor der endgültigen Entscheidung für SUSE Linux Enterprise Server zog Porsche Informatik einige andere Betriebssystem-Optionen in Betracht.

"Der Wechsel zu einer Linux-Plattform war nicht nur eine rein wirtschaftliche Entscheidung", erklärt Anton Spitzer, Leiter der Infrastruktur Services bei Porsche Informatik. "Wir wollten unbedingt ein modernes, weit verbreitetes Betriebssystem, um sicherzustellen, dass wir ohne Probleme hochqualifizierte Support-Techniker finden würden. Die zunehmende Popularität von Linux als Plattform für große Unternehmenssysteme betrachten wir als großen Pluspunkt."

Das Unternehmen wollte sichergehen, dass seine neue Linux-Umgebung von einem Anbieter unterstützt wird, der in der Lage ist, bei Bedarf schnell Techniker vor Ort zu schicken.

"Das richtige Supportangebot ist heutzutage von entscheidender Bedeutung. Unter den verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Linux- Distributionen gibt es nur eine, die ernsthaft für eine unternehmensweite Implementierung in Betracht gezogen werden kann: SUSE Linux Enterprise", findet Spitzer. "Novell beschäftigt ganz in der Nähe unseres Hauptsitzes spezialisierte Techniker. Dadurch erhalten wir völlig unkompliziert Hilfe, wenn wir sie benötigen. Kein anderer Anbieter offeriert ein vergleichbares Niveau an Serviceleistungen."

Novell Technical Services half Porsche Informatik bei der Implementierung von SUSE Linux Enterprise Server auf ungefähr 50 IBM- und HP-Servern mit Intel-Prozessoren. Die neue Linux-Umgebung unterstützt eine Reihe von Anwendungs- und Datenbank-Clustern für das Automobilhändler- Managementsystem CROSS2 sowie vier IBM Lotus Notes-Server, einen Webserver und verschiedene Entwicklungssysteme.

"Wir sind mit dem Novell Support hochzufrieden, nicht nur wegen der Behebung technischer Probleme, sondern auch hinsichtlich der strategischen Planung", freut sich Spitzer. "Novell unterstützt uns momentan bei einem testweisen Einsatz einer 64-Bit-Version von Linux. Wir hoffen, baldmöglichst unsere Server auf diese noch leistungsstärkere Plattform zu migrieren."

Ergebnisse

Durch die Implementierung von SUSE Linux Enterprise Server konnte Porsche Informatik die Zentralisierung seiner IT-Infrastruktur beschleunigen. Zuvor benötigte jedes einzelne Autohaus einen eigenen, kostenintensiven UNIX-Server, um die Porsche Informatik-Services anbieten zu können. Jetzt haben alle Händler über eine kostengünstige Workstation Zugriff auf dieselben Services, was in einer Senkung der Hardwareausgaben und einer Steigerung der Systemflexibilität resultiert.

"Wir werden von wahrscheinlich signifikanten Kosteneinsparungen profitieren", prognostiziert Spitzer, "da die Systemarchitektur nun stärker zentralisiert ist und wir in der Lage sind, standardmäßige Intel-Server anstatt teurer herstellerspezifischer Hardware einzusetzen. Dazu kommt, dass wir dank der zahlreichen Open Source-Tools und -Dienstprogramme, die Linux- Anwendern kostenlos zur Verfügung stehen, sogar in anderen Unternehmensbereichen Softwarelizenzgebühren sparen."

Auch wenn die Senkung der Gesamtkosten ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung für SUSE Linux Enterprise war, so ging es Porsche Informatik doch vor allem um die Einrichtung einer absolut zuverlässigen Plattform, die wichtige Services rund um die Uhr bereitstellt.

"Durch SUSE Linux Enterprise Server erzielen wir bei allen Systemen eine sehr hohe Verfügbarkeitsrate", sagt Spitzer. "Diese Zuverlässigkeit bedeutet, dass Online-Services wie der Car Configurator unseren Kunden zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung stehen und optimal funktionieren."

Zudem verfügt Porsche Informatik ab nun über eine einfache Supportstruktur, um Probleme schnell zu beheben zu können. Dank der starken Präsenz von Novell in Mittel- und Westeuropa stehen Techniker jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung und bieten Vor-Ort-Support in kritischen Situationen. Da Linux im professionellen IT-Sektor immer beliebter wird, ist es für Porsche Informatik kein Problem, Mitarbeiter mit dem nötigen Fachwissen zur Verwaltung der neuen Umgebung zu rekrutieren.

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