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Sparda Datenverarbeitung eG

Mithilfe von SUSE Linux Enterprise Server für System z konnte die Sparda-Datenverarbeitung eG die offene Struktur von Linux mit der hohen Leistung des Mainframe verbinden. Dadurch kann das Unternehmen eine hervorragende Verfügbarkeit und Performance unternehmenskritischer Anwendungen gewährleisten.

Übersicht

Die Sparda-Datenverarbeitung eG (SDV) ist der IT-Dienstleister der Gruppe der Sparda-Banken in Deutschland, einer Bankengruppe mit ca. 4,2 Millionen Kunden. Sie entwickelt sichere, innovative IT-Lösungen für das Retail Banking, Zahlungsverkehr, Vertrieb und Baufinanzierung. Ihr zentrales Kernbankensystem "MBS" verwaltet Kundendaten und wird von allen Kunden genutzt.

Herausforderung

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat die SDV den Mainframe der neuesten Generation von IBM - den IBM zEnterprise 196 (z196) - installiert. Dem Unternehmen kam es vor allem auf Stabilität für seine unternehmenskritischen Anwendungen an - wie diejenigen zur Unterstützung des Online-Banking-Systems auf dem Mainframe.

"Die SDV ist stolz darauf, sich als stetigen frühen Anwender zu bezeichnen, so dass unsere Kunden schnell von neuen Funktionalitäten und Entwicklungen profitieren können," erklärt Bernd Bohne, Abteilungsleiter Zentrale Systeme, bei der Sparda-Datenverarbeitung eG.

Um die Vorteile der Ausführung aller wichtigen Systeme auf einer Hardware-Plattform ausschöpfen zu können benötigte die SDV eine zuverlässige, gut unterstützte und auf dem IBM-Mainframe lauffähige Linux-Distribution. Das Business Continuity-Konzept auf Basis von z/VM und z/OS in Kombination mit GDPS ist einer der zentralen Treiber für die Konsolidierung von geschäftskritischen Open Systems-Datenbanken auf dem Mainframe.

Lösung

Mit Unterstützung von IBM implementierte die SDV in jedem ihrer zwei Rechenzentren eine IBM z196 und aktivierte auf jedem Mainframe sechs IFL-Engines (Integrated Facility for Linux). IFLs sind "Specialty-Engines" - dedizierte Prozessoren für Linux-Workloads. Die Entscheidung, SUSE Linux Enterprise Server für System z auf IBM-Mainframes einzusetzen fiel bei SDV bereits vor mehreren Jahren und liegt vor allem in der engen strategischen Partnerschaft zwischen IBM und Novell begründet.

"Als wir uns damals für ein Linux-Betriebssystem für unsere Mainframe-Umgebung entscheiden mussten, haben wir Red Hat Enterprise Linux in Betracht gezogen, aber SUSE Linux Enterprise Server hatte die bessere Treiberunterstützung bezüglich unserer Anforderungen", so Bohne. "Die langjährige Zusammenarbeit zwischen Novell und IBM überzeugte uns davon, dass auch langfristig der SUSE Linux Enterprise Server die ideale Plattform für unseren IBM-Mainframe ist."

Die SDV betreibt in den virtualisierten Linux-Umgebungen mehrere große Datenbanken, wie z. B. globo, mit einer Auslegung des Arbeitsspeichers des virtuellen Linux-Servers von 30 GB und einem Plattenspeicher-Bedarf von ca. 350 GB. SUSE Linux Enterprise Server wird auch zur Unterstützung der Online-Banking-Dienste für die ca. 4,2 Millionen Kunden der Gruppe der Sparda-Banken genutzt.

"Die angestrebte Lösung musste eine hervorragende Leistung bieten - und in dieser Hinsicht hat SUSE Linux Enterprise Server für System z unsere Erwartungen erfüllt", so Bohne weiter. "Unsere Online-Banking-Dienste werden mit bis zu 1.200 Online-Transaktionen in der Sekunde genutzt, daher können wir uns keine Ausfälle leisten. SUSE Linux Enterprise Server, der bei einem Großteil dieser Transaktionen eine Rolle spielt, gibt uns ein hohes Maß an Sicherheit, dass es dazu nicht kommt."

Ergebnisse

Dank der hochmodernen Virtualisierungsfunktionen des IBM z196 kann die SDV schnell und effizient neue virtuelle Linux-Instanzen bereitstellen. SUSE Linux Enterprise Server ist äußerst verwaltungsfreundlich und einfach in der Anwendung und sorgt daher für den reibungslosen Ablauf dieser Vorgänge.

"Die Kombination aus SUSE Linux Enterprise Server für System z und dem IBM z/VM ermöglicht uns die Bereitstellung neuer virtueller Server in nur 30 Minuten", erläutert Bohne. "Dank der Verwaltungsfreundlichkeit der Linux-Instanzen sind dazu nur minimale Ressourcen erforderlich. So können wir sehr schnell auf neue Anforderungen reagieren und neue Anwendungen effizienter einführen."

Mit seiner branchenführenden Anwendungssicherheit ist SUSE Linux Enterprise Server für System z die erste Wahl für ein Unternehmen wie die SDV, das vertrauliche Daten verarbeitet, die strengen Datenschutzgesetzen unterliegen. Durch die nahtlose Integration in die bewährten Sicherheitsfunktionen des IBM z196 bietet die Lösung die nötige Stabilität für das Beherrschen externer Bedrohungen.

"Der Einsatz von SUSE Linux Enterprise Server auf IBM System z löst für uns viele Probleme", so Bohne. "Wir profitieren von der Flexibilität einer Open Systems-Technologie, kombiniert mit der Hochverfügbarkeit und der Leistungsfähgkeit der Mainframe-Plattform."

Letztendlich liefert SUSE Linux Enterprise Server für System z genau die Zuverlässigkeit, welche die SDV zur Unterstützung der gesamten Gruppe der Sparda-Banken benötigt.

"Unsere Verfügbarkeit von SUSE Linux Enterprise Server auf IBM z196 liegt über 99 Prozent" bestätigt Bohne. "Damit macht Linux seinem Ruf für Stabilität und Zuverlässigkeit alle Ehre. Wir gehen davon aus, dass diese Lösung in der Infrastruktur der SDV auch in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen wird."

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