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Häufig gestellte Fragen zu GroupWise

Hier erhalten Sie die Antworten auf Ihre Fragen.


Welche Änderungen wurden an der GroupWise 2014 Endbenutzer-Lizenzvereinbarung („EULA“) vorgenommen und weshalb?

Mit der Veröffentlichung von GroupWise 2014 nehmen wir folgende Änderungen an den EULA vor:

  • Die Lizenzierung von GroupWise wird nun nach Anzahl der Mailboxen und nicht mehr nach Anzahl der Benutzer vorgenommen.
  • GroupWise-Berechtigungen für ein SUSE Linux Enterprise Server-Basisabonnement, Novell Messenger und GroupWise Mobility Service erfordern einen aktiven Wartungsvertrag. GroupWise-Kunden, die ihren Wartungsvertrag auslaufen lassen, sind zur Ausführung dieser Komponenten nicht mehr berechtigt.
  • Die frühere WebAccess-/Messenger-Lizenz wird nun als begrenzte Lizenz bezeichnet.
  • Neu eingeführt wird eine Inaktiv-Lizenz; diese kann verwendet werden, wenn Unternehmen zu Archivierungszwecken, für eDiscovery oder aufgrund regulatorischer Anforderungen Zugriff auf eine ansonsten inaktive Mailbox benötigen.
  • Wir stellen Optionen für unlizenzierte Testkonten und -Systeme bereit.

Mit diesen Änderungen passen wir uns an die Bereitstellungspraxis unserer Kunden an und ermöglichen die Lizenzverfolgung für neue Bereitstellungsoptionen, die in GroupWise 2014 verfügbar sind, beispielsweise die Verwendung von Active Directory oder die Bereitstellung ohne Verzeichnis. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie der Produkt-EULA oder wenden sich an Ihren Novell-Vertriebsmitarbeiter oder -Partner.

Wann unterliegt ein Kunde den Bedingungen der neuen EULA?

Auch wenn die EULA beim Download von GroupWise 2014 vorgelegt wird und einer Zustimmung bedarf, bindet erst die Handlung des Installierens oder Bereitstellens von GroupWise 2014 – in jedem beliebigen Teil der Umgebung – ein Unternehmen an deren Bedingungen. Siehe auch die nachstehende Frage nach der Bereitstellung gemischter Versionen für Compliance- und Audit-Empfehlungen. Siehe auch die nachstehende Frage nach der Bereitstellung gemischter Versionen für Compliance- und Audit-Empfehlungen.

LIZENZIERUNG NACH ANZAHL DER MAILBOXEN

Welche praktischen Auswirkungen hat die Umstellung der GroupWise-Lizenzierung pro Benutzer auf die Lizenzierung pro Mailbox?

Die meisten unserer Kunden verwalten das Produkt bereits auf Mailbox-Basis. Daher bringen wir das Lizenzierungsmodell unserer Software in Einklang mit dieser Praxis. Die praktischen Auswirkungen dieser Änderung sollten minimal sein. Wenn ein Kunde über Lizenzen für GroupWise-Versionen vor GroupWise 2014 verfügt, die nach Benutzern berechnet wurden, werden alle von diesem Kunden gehaltenen Lizenzen bei der ersten Installation oder Verwendung der GroupWise 2014-Software automatisch im Verhältnis 1:1 in Mailbox-Lizenzen übertragen. Von Seiten des Kunden sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, um die Benutzer-Lizenzen in Mailbox-Lizenzen umzuwandeln.

Wenn ein Kunde nicht alle seine Benutzer-Lizenzen in Mailbox-Lizenzen umwandeln möchte, muss er ein Upgrade auf oder die Bereitstellung von GroupWise 2014 vermeiden und weiterhin ausschließlich mit der älteren Version von GroupWise arbeiten.

Wir sind uns bewusst, dass in manchen Unternehmen einzelne Benutzer vorliegen können, die mehrere Mailboxen verwalten (eine persönliche und eine Helpdesk-Mailbox oder eine Mailbox für eingehende Kundenaufträge, zum Beispiel). Kunden mit derartigen Benutzern sollten vor ihrem ersten GroupWise 2014-Audit mögliche Optionen mit ihrem Novell-Vertriebsmitarbeiter oder -Partner besprechen.

Gilt die Mailbox-Lizenz für Kunden, die ihre GroupWise 2014-Lizenz über die Novell Open Workgroup Suite beziehen?

Nein. Für diese Kunden wird die Lizenzberechnung für GroupWise 2014 mit derselben Methode vorgenommen, die auch für ihr Novell Open Workgroup Suite-Paket gilt (Benutzer- oder Geräte-basierte Lizenz).

Gibt es eine Kulanzfrist oder einen definierten Zeitraum, bis zu dem ein Kunde handeln muss, um die bisherige Benutzer-basierte Lizenzierung gegenüber der neuen Mailbox-basierten Lizenzierung zu nutzen?

Nein. Es gibt keinen festgelegten Zeitraum. Die Kunden unterliegen ab dem Zeitpunkt, an dem sie eine Instanz von GroupWise 2014 bereitstellen, auch für alle anderen bereitgestellten Versionen von GroupWise (z. B. GroupWise 8 oder GroupWise 2012) den EULA-Bestimmungen von GroupWise 2014. Dies kann jederzeit geschehen. Kunden können über einen aktuellen Wartungsvertrag verfügen und diesen weiter erneuern, ohne ein Upgrade auf GroupWise 2014 vorzunehmen. In diesen Fällen unterliegen sie weiterhin den Bestimmungen der älteren GroupWise-EULA.

Sind Kunden mit Berechtigung für GroupWise 2014 immer noch zur Bereitstellung von GroupWise 2012 und früheren Versionen berechtigt?

Ja, Kunden sind auch zur Nutzung früherer Versionen berechtigt. GroupWise 2014-Kunden sind berechtigt, GroupWise 2012 oder andere frühere Versionen als autorisierte Alternative bereitzustellen. Die Lizenzierung wird auf Grundlage der Berechnungsweise ermittelt, auf die in der EULA für die bereitgestellte Version verwiesen wird. Beachten Sie jedoch, dass die Unterstützung für Kunden mit früheren Versionen nicht über veröffentlichten Lebenszyklus hinaus verlängert wird. Kunden, die ältere Versionen bereitstellen, sollten sich auf der Seite Produktsupport-Lebenszyklus informieren und entsprechend planen.

Wie viele Lizenzen sind erforderlich, wenn ein Unternehmen über eine Lizenz für GroupWise 2014 verfügt, aber eine Mischung aus GroupWise 2012 und GroupWise 2014 bereitstellt?

Kunden, die GroupWise 2014 parallel zu älteren Versionen bereitstellen, werden nun nach Anzahl der Mailboxen lizenziert. Sie müssen über genügend Lizenzen verfügen, um alle Mailboxen zu lizenzieren. Ihre GroupWise 2012-Lizenzen werden im Verhältnis 1:1 in Mailbox-Lizenzen umgewandelt.

Hat eine gemischte Verwendung von verschiedenen Versionen des GroupWise-Client mit einem GroupWise 2014-Post-Office Auswirkungen auf die Lizenzierung?

Nein. Die Version des GroupWise-Client hat keinerlei Auswirkungen auf die Lizenzierungsanforderungen. Sobald ein Kunde seine Server (POA, MTA, GWIA) auf GroupWise 2014 aktualisiert hat, unterliegt der Zugriff auf diese Mailboxen den EULA von GroupWise 2014. Welche Version(en) des GroupWise-Clients verwendet werden, um auf diese Mailboxen zuzugreifen, ist unerheblich.

Macht die Umstellung der Lizenzierung von Benutzer-Basis auf Mailbox-Basis es erforderlich, dass der Kunde seinen Wartungsvertrag aufrecht hält, und verfügt der Kunde nach wie vor über eine unbefristete Software-Lizenz?

Genau wie bisher ist die GroupWise-Lizenz unbefristet. Sobald die Kunden eine Lizenz erwerben, sind sie zur Nutzung von GroupWise berechtigt, und zwar unabhängig davon, ob sie ihren Wartungsvertrag fortzusetzen oder nicht. Die folgenden Berechtigungen enden jedoch bei Auslaufen des GroupWise-Wartungsvertrags. Die Kunden sind in diesem Fall verpflichtet, diese Komponenten zu deinstallieren und ihre Verwendung einzustellen: GroupWise Mobility Service und Novell Messenger. Kunden mit einem Basisabonnement für SUSE Linux Enterprise Server verlieren das Recht auf Support oder Updates. Kunden, deren GroupWise-Wartungsvertrag ausläuft, können sich auch für einen Kauf von Novell Messenger oder SUSE Linux Enterprise Server als eigenständige Produkte entscheiden, deren Lizenzierung dann in keinem Zusammenhang mehr mit Novell GroupWise steht. Beachten Sie, dass NetIQ eDirectory nicht von diesen Änderungen betroffen ist. Ein GroupWise-Kunde besitzt eine unbefristete Lizenz für eDirectory.

Hinweis: Unbefristete Lizenzrechte gelten nicht für Abonnements oder Academic-Lizenzen.

Müssen die Kunden Lizenzen für GroupWise-Ressourcen (zum Beispiel Orte, Dinge oder Rollen) erwerben?

Nein. Die GroupWise 2014-EULA definiert explizit die Lizenzierungsanforderungen für Ressourcen; hierzu zählen Orte (Konferenzräume), Dinge (Drucker, Mietwagen) und Rollen (Helpdesk). Ressourcen dienen auch dazu, das mobile Drucken über Novell iPrint zu aktivieren. Es sind keine zusätzlichen Lizenzen erforderlich, um einem Drucker für diesen Zweck eine Mailbox zuzuweisen.

Benötigt ein Unternehmen Mailbox-Lizenzen für GroupWise-Daten, die an einem Disaster Recovery-Standort repliziert wurden?

Nein. Solange ein Kunde über genügend Lizenzen verfügt, um alle Mailboxen in Bereitstellung abzudecken, sind keine separaten Lizenzen erforderlich, um GroupWise an einem Disaster Recovery-Standort auszuführen. Wenn in der Disaster Recovery-Umgebung weitere Benutzer vorhanden sind, deren Mailboxen nicht in der Lizenz für die Produktionsumgebung berücksichtigt sind, muss der Kunde zusätzliche Mailbox-Lizenzen erwerben.

LIZENZBERECHTIGUNGEN

Zur Nutzung welcher Komponenten sind Kunden mit einer GroupWise-Lizenz berechtigt?

NetIQ eDirectory, SUSE Linux Enterprise Server-Basisabonnement, Novell GroupWise Messenger und Mobility Service sind Komponenten, zu deren Nutzung GroupWise-Kunden berechtigt sind.

Welche spezifischen Änderungen werden an diesen Berechtigungen mit der Veröffentlichung von GroupWise 2014 vorgenommen?

An der eDirectory-Berechtigung wurde mit GroupWise 2014 keine Änderung vorgenommen. Die Berechtigungen für ein SUSE Linux Enterprise Server-Basisabonnement, Novell Messenger und GroupWise Mobility Service sind nun jedoch ausdrücklich an das Vorliegen eines aktiven Wartungsvertrags gebunden.

Hat ein Auslaufen des GroupWise-Wartungsvertrags Auswirkungen auf die Nutzung von qualifizierten Produkten?

Ja. Die Berechtigungen für ein SUSE Linux Enterprise Server-Basisabonnement, Novell Messenger und GroupWise Mobility Service sind jeweils Abonnements, die ausdrücklich an das Vorliegen eines Wartungsvertrags und seine Aufrechterhaltung durch den Kunden gebunden sind. In diesen Fällen hat der Kunde drei Optionen zur Auswahl: Erneuerung des GroupWise-Wartungsvertrags, Erwerb der Berechtigungen als eigenständige Produkte (soweit vorhanden) oder Deinstallation und Einstellen der Nutzung (falls zutreffend). Im Fall eines SUSE Linux Enterprise Server-Basisabonnements macht ein Auslaufen des GroupWise-Wartungsvertrags nicht das Entfernen des Produkts erforderlich. Der Anspruch auf Support oder Updates von SUSE verfällt jedoch.

BEGRENZTE LIZENZ

Was ist eine begrenzte Lizenz, und wie unterscheidet sie sich von früheren GroupWise-Lizenzierungsoptionen?

Die GroupWise Limited Client Mailbox-Lizenz ist im Wesentlichen eine Umbenennung der früheren GroupWise WebAccess-/Messenger-Lizenz. Diese Lizenz berechtigt den Kunden zur Verwendung einer GroupWise-Mailbox über WebAccess. Sie umfasst genau die gleichen Berechtigungen wie eine GroupWise Full Client Mailbox-Volllizenz, beschränkt aber den Client-Zugriff auf WebAccess, Mobilgeräte und POP/IMAP-E-Mail-Clients. Unternehmen nutzen diese Option oft für Benutzer ohne festen Arbeitsplatz wie Studierende, Mitarbeiter im Einzelhandel usw., die dennoch E-Mail-Zugriff benötigen. Der Preis für diese Lizenzoption bleibt gleich (rund 23 Prozent der Kosten einer GroupWise Full Client Mailbox-Volllizenz). Weitere Informationen finden Sie unter GroupWise Beta (vor der Veröffentlichung) und GroupWise 2014 (ab Produktauslieferung).

Gibt es nun eine separate Novell Messenger-Lizenz? Kann Novell Messenger als eigenständiges Produkt erworben werden?

Ja. Auch wenn das Vorliegen eines GroupWise-Wartungsvertrags zur Nutzung von Novell Messenger berechtigt, kann dieses Produkt nun auch eigenständig erworben werden. Preisinformationen erhalten Sie von Ihrem Novell Account Manager oder Novell Fachhandelspartner.

Inaktiv-Lizenz

Was ist die neue Inaktiv-Lizenz für GroupWise? Wie und wann wird sie verwendet?

Die Inaktiv-Lizenz ist eine neue Lizenzierungsoption, die wir dem Novell-Unternehmensangebot hinzugefügt haben. Sie wird genutzt, wenn eine Mailbox durch den Administrator ausdrücklich als inaktiv gekennzeichnet wurde und auf sie seit 60 Tagen kein Zugriff erfolgte. Dies ist oft der Fall, wenn ein Mitarbeiter ein Unternehmen verlässt, seine E-Mails aber für eDiscovery oder aufgrund regulatorischer Anforderungen erhalten bleiben müssen. Der Preis für diese Lizenzoption liegt bei rund 23 Prozent der Kosten einer GroupWise Full Client Mailbox-Volllizenz.

Wurden am GroupWise-Produkt Änderungen vorgenommen, damit Mailboxen als inaktiv gekennzeichnet und in Auditberichten als solche ausgewiesen werden können?

Ja. Der Administrator kann nun eine Mailbox ausdrücklich als „Inaktiv“ kennzeichnen. Sie erhält dann keine neuen Nachrichten mehr, und GroupWise zeichnet das letzte Anmeldedatum nicht mehr auf. Zusätzlich wird mit dieser Aktion das Deaktivierungsdatum gespeichert sowie das Datum bzw. der Zeitstempel der letzten Anmeldung gelöscht. Der Auditbericht weist alle Mailboxen aus, die eine Inaktiv-Lizenz benötigen (Mailboxen, die ausdrücklich über die Verwaltungskonsole markiert wurden und bei denen 60 Tage verstrichen sind). Der Auditbericht zeigt des Weiteren die Mailboxen an, die nach herkömmlicher Bestimmung als inaktiv gelten (also Mailboxen, auf die seit einem gegebenen Zeitraum nicht zugegriffen wurde und die Maßnahmen durch den Administrator erfordern könnten), sowie die separate Anzahl ausdrücklicher Inaktiv-Lizenzen.

TESTSYSTEME UND -BENUTZER

Wie werden ein GroupWise-Testsystem oder Test-Mailboxen lizenziert?

Wir räumen nun ausdrücklich die Berechtigung ein, GroupWise-Testsysteme oder -Mailboxen auf die folgende Weise zu nutzen und bereitzustellen: In einem Produktionssystem zwei Test-Mailboxen pro Post-Office, und in einer Nicht-Produktionsumgebung bis zu 25 Test-Mailboxen – ganz ohne Lizenzkosten.


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