13. Juni 2007
Starten Sie den Computer für eine Standardinstallation von CD bzw. DVD neu, während CD 1 bzw. DVD 1 im CD-ROM- bzw. DVD-Laufwerk eingelegt ist.
Einen kurzen Überblick über die Installationsanweisungen für eine Installation mit CDs bzw. DVDs finden Sie im SUSE Linux Enterprise Desktop 10 SP1-Kurzanleitung zur Installation .Detailliertere Installationsanweisungen finden Sie im SUSE Linux Enterprise Desktop 10 SP1-Bereitstellungshandbuch.
Fügen Sie den folgenden Parameter zur Kernel-Parameterzeile hinzu, um während der Installation iSCSI-Datenträger verwenden zu können:
withiscsi=1
Während der Installation wird ein zusätzlicher Bildschirm angezeigt. Mit diesem Bildschirm können Sie iSCSI-Datenträger mit dem System verbinden und sie beim Installationsvorgang verwenden.
Falls Sie EDD-Informationen ( /sys/firmware/edd/<Gerät>) zum Identifizieren von Speichergeräten verwenden möchten, ändern Sie dazu die Standardeinstellungen des Installationsprogramms unter Verwendung eines zusätzlichen Kernel-Parameters.
Anforderungen:
Das BIOS stellt vollständige EDD-Informationen zur Verfügung, welche Sie unter /sys/firmware/edd/<Gerät> finden.
Datenträger werden mit einer eindeutigen MBR-Signatur signiert, welche Sie unter /sys/firmware/edd/<Gerät>/mbr_signature finden.
Verfahren:
Fügen Sie während der Erstinstallation den Parameter use_edd=1 zu den Kernel-Parametern hinzu.
Die Geräte-ID-Liste des Installationsprogramms zeigt die EDD-ID (z. B. edd_dev80_part1) anstelle des standardmäßigen Geräte-ID-Namens an.
Das System verwendet diese Geräte-IDs für die Installation sowie während der Ausführung (z. B. in /etc/fstab und bootloader).
Wenn Sie ein iSCSI-SAN installiert und konfiguriert sowie EVMS-Datenträger bzw. -Volumes auf diesem iSCSI-SAN erstellt und konfiguriert haben, werden die EVMS-Volumes möglicherweise nicht angezeigt oder es kann nicht auf sie zugegriffen werden. Dieses Problem wird dadurch verursacht, dass EVMS vor dem iSCSI-Service gestartet wird. iSCSI muss gestartet und ausgeführt werden, bevor auf Datenträger oder Volumes auf dem iSCSI-SAN zugegriffen werden kann.
Geben Sie zum Beheben dieses Problems entweder chkconfig evms on oder chkconfig boot.evms on an der Linux-Serverkonsole eines jeden Servers ein, der Teil des iSCSI-SAN ist. Dadurch wird sichergestellt, dass EVMS und iSCSI bei jedem Neustart der Server in der richtigen Reihenfolge gestartet werden.
Falls Sie nach der BS-Installation weitere Speichergeräte zum System hinzufügen möchten, wird dringend empfohlen, während der Installation permanente Gerätenamen für alle Speichergeräte zu verwenden. Standardmäßig verwendet das Installationsprogramm die Kernel-Gerätenamen.
Geben Sie während der Installation den Partitionierer ein. Wählen Sie für jede Partition die Option aus und wechseln Sie zum Dialogfeld . Außer gibt jede Option zum Einhängen permanente Gerätenamen an.
Gehen Sie für alle vorhandenen Partionen wie oben beschrieben vor, um bereits installierte Systeme so anzupassen, dass permanente Gerätenamen verwendet werden. Darüber hinaus müssen Sie in YaST das Bootloader-Modul zurückstellen, um den Bootloader so anzupassen, dass ebenfalls permanente Gerätenamen verwendet werden. Starten Sie das Modul und wählen Sie die Option aus, um die neu erstellte Konfiguration auf den Datenträger zu schreiben. Dieser Vorgang muss vor dem Hinzufügen neuer Speichergeräte ausgeführt werden.
Weitere Information finden Sie unter http://en.opensuse.org/Persistant_Storage_Device_Names.
Ab SUSE Linux Enterprise Desktop 10 wurde auf "cryptoloop" als Standardverschlüsselungsmodul umgestellt. NLD 9 verwendete twofish256 unter Verwendung von loop_fish2 mit 256 Bits. Nun wird twofish256 unter Verwendung von cryptoloop mit 256 Bits verwendet. Die alte twofish256-Version steht als twofishSL92 zur Verfügung.
Sie können den Verschlüsselungstyp in /etc/cryptotab oder YaST ändern.
Wenn die Vorgehensweise beim Einhängen des Root-Geräts (z. B. durch UUID oder durch die Bezeichnung) in YaST geändert wird, muss die Bootloader-Konfiguration erneut gespeichert werden, damit die Änderung für den Bootloader wirksam wird.
Bei der vom YaST2-Bootloader-Modul angezeigten Einstellung handelt es sich um die Einstellung, die nach dem Speichern der Konfiguration wirksam ist.
Starten Sie den Computer für die Standardaktualisierung von CD bzw. DVD neu, während CD 1 bzw. DVD 1 im CD-ROM- bzw. DVD-Laufwerk eingelegt ist. Wählen Sie statt einer neuen Installation die Option aus.
Verwenden Sie eine der folgenden Vorgehensweisen, um im laufenden System (im Gegensatz dazu, zunächst in ein Installationssystem zu starten) eine Aktualisierung von SLED 10 GA auf SLED 10 SP1 durchzuführen:
Stellen Sie vor dem Durchführen eines Online-Update auf SP1 sicher, dass SLED 10 GA mit einem offiziellen Registrierungscode registriert wurde und dass alle verfügbaren SLED 10-Patches installiert wurden.
Starten Sie die Software-Aktualisierungsfunktion, indem Sie im Benachrichtigungsbereich der Kontrollleiste auf das Kontrollleistensymbol klicken (normalerweise ein Globus; das Symbol ändert jedoch Farbe und Aussehen je nach Verfügbarkeit von Netzwerkverbindungen und neuen Updates).
Wählen Sie den Patch aus und klicken Sie dann auf .
Warten Sie, bis eine Nachricht angezeigt wird, dass der Vorgang erfolgreich durchgeführt wurde.
Ein kleines Popup-Fenster wird angezeigt mit der Information, dass der Update-Server in nu.novell.com geändert wurde.
Danach wird ein Popup-Fenster mit der Aufforderung angezeigt, das Root-Passwort anzugeben.
Nach Installation des Wartungsstapel-Update wird ein Fenster mit einer Patch-Auswahl angezeigt.
Wählen Sie die gewünschten Patches aus und klicken Sie dann auf .
Starten Sie den Computer neu, wenn das Update abgeschlossen ist.
Starten Sie das YaST-Kontrollzentrum.
GNOME: Klicken Sie auf .
KDE: Klicken Sie auf die Menüschaltfläche > .
Klicken Sie im linken Menü auf und dann rechts auf .
Wählen Sie den Patch aus.
Starten Sie das Online-Update-Modul im YaST-Kontrollzentrum.
Wählen Sie nur den Patch mit der Bezeichnung aus (dabei sollte es sich um den einzigen vorausgewählten Patch handeln).
Aktualisieren Sie alle anderen Pakete.
Nach diesem Vorgang ist Ihr System auf SP1 aktualisiert.
Booten Sie den Computer neu.
Führen Sie rug in -y -t patch switch-update-server aus.
Geben Sie in einer Shell /usr/bin/switch-update-server auf der Kommandozeile ein.
Verwenden Sie rug sl, um sicherzustellen, dass es sich beim Update-Server nun um nu.novell.com handelt.
Führen Sie folgende Befehle aus:
rug sub SLED10-Updates.
rug in -y -t patch move-to-sled10-sp1.
rug refresh
rug sub SLED10-SP1-Online
rug in -y -t patch sledp1o-liby2util-devel
rczmd restart
Führen Sie folgende Befehle aus, um den Update-Stapel-Patch zu installieren:
rug up
rug in -y -t patch product-sled10-sp1
Booten Sie den Computer neu.
Falls Sie auf https://update.novell.com nicht direkt, sondern über einen obligatorischen Proxyserver zugreifen, gehen Sie wie im TID (Technical Information Document; Dokument für Technische Informationen) unter http://www.novell.com/support/search.do?cmd=displayKC&docType=kc&externalId=3377050&sliceId=SAL_Public beschrieben vor.
Die SUSE Linux Enterprise 10-Produkte stellen mehrere Migrationspfade für die Aktualisierung des System auf SP 1 zur Verfügung. Dieser Punkt ist wichtig, wenn Sie ein System migrieren möchten, auf dem Add-on-Produkte oder Kernel-Modulpakete installiert sind (z. B. Treiber von Drittanbietern wie ATI oder nVidia).
Das Aktualisieren des Systems mithilfe von Patch-CDs ist nur möglich, wenn zuvor keine weiteren Installationsquellen (z. B. das SDK) registriert wurden. Wenn dieser Update-Pfad erforderlich ist, können Sie das Problem umgehen, indem Sie die Patch-CD über FTP/NFS/HTTP als Installationsquelle angeben.
Beim Aktualisieren von Systemen mit Kernel-Modulpaketen von Drittanbietern, die für ATI- oder nVidia-Grafikkarten installiert wurden, muss besonders umsichtig vorgegangen werden. Beim Aktualisieren von Systemen mit diesen Paketen haben Sie zwei Möglichkeiten:
(Vorzuziehende Variante) Für die entsprechende Grafikkarte sollte vor dem Auflösen der Paketabhängigkeiten eine Add-on-Quelle hinzugefügt werden. Durch diese Vorgehensweise werden die ATI- bzw. nVidia-Module ordnungsgemäß aktualisiert. Die Pfade für diese Quellen lauten:
http://www2.ati.com/suse/sle10sp1 http://download.nvidia.com/novell/sle10sp1
Falls keine Add-on-Quelle angegeben wird, werden Sie dazu aufgefordert, die Paketabhängigkeiten manuell aufzulösen. Die Kernel-Modul- und Grafiktreiberpakete können hingegen nicht automatisch aufgelöst werden. Sie erhalten die Möglichkeit, jedes Paket zu entfernen oder die Abhängigkeit zu ignorieren. Die Pakete müssen allerdings entfernt werden, damit das System erfolgreich auf den Open Source-Treiber zurückgesetzt werden kann. Wenn diese Pakete nicht entfernt werden, kann X nach abgeschlossener Installation nicht geladen werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Migration to SP1 with Add-on and kmps (in Englisch).
Bei Verwendung von ATI- oder nVidia-Treibern wird empfohlen, die folgenden Informationen vor dem Aktualisieren auf SLED 10 SP1 sorgfältig durchzulesen. Ein fehlender aktualisierter Treiber führt während des Update-Vorgangs für gewöhnlich zu einem Konflikt, der ein Eingreifen des Benutzers erforderlich macht. Falls Sie solche Konflikte versehentlich ignorieren oder den Treiber löschen, kann das System möglicherweise nicht mehr im grafischen Modus gestartet werden.
Wir unterstützen nur das Aktualisieren von Treiberversionen, die während der ursprünglichen SUSE Linux Enterprise 10-Installation von vordefinierten Software-Katalogen installiert wurden.
Während eines System-Update liegen beim System keine Informationen zu den erforderlichen Software-Katalogen auf ati.com und nvidia.com vor. Diese sind erst dann vorhanden, nachdem das System beim Novell Customer Center (NCC) registriert wurde. Dies bedeutet, dass keine SP1-kompatiblen Treiberversionen für den Grafikadapter während dieser Phase des Updates zur Verfügung stehen. Sie werden vom System dazu aufgefordert, diesen Abhängigkeitskonflikt manuell aufzulösen. Nach dem Hinzufügen der entsprechenden Kataloge lädt das System den erforderlichen Treiber automatisch.
Starten Sie das System mit den SUSE Linux Enterprise 10 Service Pack 1-Medien.
Wählen Sie die Option aus.
Nach Abschluss der Überprüfung Ihrer Software-Auswahl durch das System wird eine Information angezeigt, dass ein Software-Abhängigkeitskonflikt vorliegt.
Entfernen Sie entweder ati-fglrx-kmp oder nvidia-gfx-kmp.
Entfernen Sie das entsprechende x11-Treiberpaket.
Bei Auswahl von ati-fglrx-kmp entfernen Siex11-fglrx-video.
Bei Auswahl von nvidia-gfx-kmp entfernen Sie x11-nvidia-video.
Fahren Sie mit dem Update-Vorgang fort.
Während des Update-Vorgangs wird das System neu gestartet. Möglicherweise wird die folgende Meldung einmal oder mehrmals angezeigt:
Fehler bei der vorherigen Installation.
Wählen Sie aus, um mit der Installation fortzufahren.
Achten Sie während der Installation darauf, das System zu registrieren und alle verfügbare Updates zu installieren.
Falls Sie diese Aufgaben während der Installation nicht durchführen, können Sie dies nach der Installation nachholen, indem Sie YaST öffnen und dann auf klicken. Nach Registrierung (oder Aktivierung) des Systems können Sie die Updates installieren, indem Sie unten rechts auf dem Desktop auf das Symbol der Zen-Aktualisierungsfunktion klicken. Dieser Schritt muss vor Schritt 8 ausgeführt werden.
So verwenden Sie nach Abschluss des Updates den proprietären ATI- oder nVidia-Treiber:
Klicken Sie in GNOME auf .
Wählen Sie in der Kategorie die Option .
Befolgen Sie die Bildschirmanweisungen zum Aktivieren von Desktop-Effekten.
Befolgen Sie die Anweisungen zum Durchführen eines Online-Update im Abschnitt 2.2, Aktualisieren auf SP1 (Online-Update).
Die aktualisierten Treiber werden automatisch installiert.
Anstelle von Heimdal wird nun MIT Kerberos verwendet. Es ist nicht immer möglich, eine vorhandene Heimdal-Konfiguration automatisch zu konvertieren. Während des System-Updates werden Kopien von Konfigurationsdateien unter /etc mit dem Suffix .heimdal erstellt. Von YaST erstellte Konfigurationseinstellungen unter /etc/krb5.conf werden konvertiert. Überprüfen Sie jedoch, ob die Ergebnisse dem erwarteten Ergebnis entsprechen.
Vor dem Starten des Update sollten Sie vorhandene Heimdal-Datenbanken mit dem Befehl kadmin -l dump -d heimdal-db.txt in eine vom Benutzer lesbare Datei entschlüsseln. Dadurch können Sie eine Liste mit verfügbaren Prinzipalen erstellen, die Sie mithilfe des KDC von MIT Kerberos einzeln wiederherstellen können. Weitere Informationen zum Einrichten eines KDC finden Sie in der Dokumentation im krb5-doc-Paket.
Starten Sie zum Konfigurieren eines Kerberos-Client das YaST Kerberos Client-Modul und geben Sie die Werte für, und ein.
Beim Aktualisieren eines Systems mit dem snd-intel8x0-Modul (für Intel-, SIS-, AMD- und nVidia-Chips auf der Platine) kann das System das Modul beim Neustarten möglicherweise nicht laden, da der Moduloption-Joystick bei der neueren Version entfernt wurde. Konfigurieren Sie das Audiosystem mit YaST neu, um das Problem zu beheben.
Die folgenden neuen Hardware-Komponenten werden nun mittels Treiber- und PCI ID-Updates unterstützt:
Broadcom tg3-Treiber wurde auf Version 3.69c mit zusätzlicher Unterstützung für BCM5754-, BCM5755-, BCM5715S-, BCM5722-, BCM5787M- und BCM5906M-Chipsets aktualisiert.
Broadcom bnx2-Treiber wurde auf Version 1.5.1c mit zusätzlicher Unterstützung für BCM5709- und BCM5708S-Chipsets aktualisiert; IP-Erneuerungsfehler wurde behoben.
QLogic qla3xxx-Treiber der Version 2.02.00-k36 wurde hinzugefügt.
Intel e1000-Treiber wurde auf Version 7.3.15-NAPI mit zusätzlicher Unterstützung für ICH8-Chipsets aktualisiert.
NetXEN netxen-Treiber der Version 2.20 wurde hinzugefügt.
Marvell sky2-Treiber wurde auf Version 1.10 aktualisiert; Interrupt-Storm-Handling wurde behoben, Standby-/Fortsetzen-Modus wurde verbessert.
Intel ipw3945-Treiber wurde auf Version 1.1.0 aktualisiert und vom wlan-kmp-Paket getrennt, welches durch ipw3945 bereitgestellt wurde.
Adaptec aic94xx-Treiber wurde auf Version 1.0.2 aktualisiert, Unterstützung für Wide Port Off-Expander wurde hinzugefügt.
Adaptec aic79xx wurde so aktualisiert, dass 29320ALP HBA unterstützt wird.
Emulex lpfc-Treiber wurde auf Version 8.1.10.2 aktualisiert, die sysfs-Integration erweitert und die Verwaltungsschnittstellen verbessert.
LSI mptsas-Treiber wurde auf Version 3.04.02-suse mit zusätzlicher Unterstützung für LSI1078 und SAS6i-Chipsets aktualisiert.
LSI megaraid_sas-Treiber wurde auf Version 3.05 mit zusätzlicher Unterstützung für LSI1078 und LSI1068-Chipsets aktualisiert.
LSI megaraid_mbox-Treiber wurde auf Version 2.20.4.9 aktualisiert.
LSI megaraid_mm-Treiber wurde auf Version 2.20.2.7 aktualisiert.
QLogic qla2xxx-Treiber wurde auf Version 8.01.07-k3 mit zusätzlicher Unterstützung für ISP54XX-Chipsets sowie QLE220- und QLE2432-HBAs aktualisiert; dump_poll()-Rückruf wurde beibehalten.
QLogic qla4xxx-Treiber wurde auf Version 5.01.00-d1 mit zusätzlicher Unterstützung für QLA4010 und QLA4022-HBAs aktualisiert.
HP cciss-Treiber wurde auf Version 3.6.14 aktualisiert.
Zusätzliche Unterstützung für Realtek ALC861-Chipset.
Zusätzliche Unterstützung für die Intel 965- und VIA CLE266-Chipsets.
Leistungsverwaltung für SATA/AHCI-Verbindung wurde hinzugefügt.
Unterstützung für C2- und C3-Status auf x86-64-Mobility-Plattformen wurde hinzugefügt.
Speicherunterstützung bis zu 1024 GB auf x86-64-Plattformen wurde hinzugefügt.
Speicher-Hot Add-Unterstützung wurde verbessert.
ACPI 3.0 System Locality Information Table (SLIT)-Unterstützung wurde hinzugefügt.
Wenn Sie ein Upgrade von SLED 10 auf SLED 10 SP1 durchführen und Novell Client™ 1.2 für Linux installiert ist, erbringt der Client der Version 1.2 eine Leistung mit lediglich minimalen Einbußen bei der Funktionalität, obwohl dieser Client unter SLED 10 SP1 nicht unterstützt wird.
Novell Client 2.0 für SLED 10 SP1 steht unter Novell Downloads bald zur Verfügung.
Der iFolder™ 3.4-Client für SLED 10 SP1 steht unter Novell Downloads zur Verfügung und ermöglicht es Benutzern, ihre lokalen Dateien über einen zentralen Novell iFolder 3.2-Server freizugeben. Die Benutzer können mehrere iFolder-Instanzen erstellen, die alle für andere Benutzer freigegeben werden können. Darüber hinaus können die Zugriffsrechte für alle Mitglieder angegeben werden. Die Benutzer können zudem iFolder-Ordner nutzen, die andere Benutzer für sie freigeben.
Der iFolder 3.4-Client für SLED 10 SP1 steht für 32-Bit (i586)- und 64-Bit (x86_64)-Architekturen zur Verfügung. Der Client besteht aus drei Modulen: iFolder, Nautilus und Simias. Alle entpackten Download-Dateien enthalten die drei Module für die angegebene Architektur.
Um den Client verwenden zu können, muss der Benutzer des Weiteren über ein iFolder-Konto auf einem Novell iFolder 3.2-Server verfügen.
Weitere Information finden Sie im iFolder 3.4 Client User Guide.
Standardmäßig ist SuSEfirewall2 aktiviert. Dies hat zur Folge, dass Sie sich standardmäßig nicht über entfernte Systeme anmelden können. Durch diese Firewall werden zudem das Suchen im Netzwerk sowie Multicast-Anwendungen, beispielsweise SLP, Samba ("Netzwerkumgebung"), sowie einige Spiele beeinträchtigt. Mit YaST können Sie die Firewall-Einstellungen präzisieren.
Die ZMD-basierten Softwareverwaltungswerkzeuge (rug, zen-installer und zen-updater) zeigen Pakete von gelöschten Diensten an.
Im Folgenden finden Sie die grundlegenden Schritte zum Ausführen von XGL, wenn unterstützte ATI- oder nVidia-Grafikhardware vorhanden ist:
Stellen Sie sicher, dass die gcc- und kernel-source-Pakete installiert sind.
Gehen Sie zu http://www.nvidia.com/object/unix.html und wählen Sie den entsprechenden Treiber für die Hardware aus. Dabei handelt es sich um eine .run-Datei.
Geben Sie in einem Terminal als Root den Befehl init 3 aus, um zur Ausführungsebene 3 zu wechseln.
Verwenden Sie chmod, um die .run-Datei aus Schritt 2 in eine ausführbare Datei zu konvertieren.
Führen Sie die Dienstprogramm(.run)-Datei aus und beantworten Sie alle Fragen mit "Ja".
Nach Abschluss der Installation empfiehlt es sich, das System neu zu starten, obwohl das Ausführen von init 5 für den Großteil der Hardware möglicherweise ausreicht.
Melden Sie sich wieder beim Desktop an. Nun sollten die 3D-Desktop-Effekte (XGL) wie gewohnt aktiviert werden können.
Stellen Sie sicher, dass die gcc- und kernel-source-Pakete installiert sind.
Gehen Sie zu http://ati.amd.com/support/driver.html und wählen Sie den entsprechenden Treiber für die Hardware aus. Dabei handelt es sich um eine .run-Datei.
(Der Treiber ati-driver-installer-8.34.8-x86.x86_64.run wurde am 21. Februar 2007 veröffentlicht.)
Generieren Sie ein distributionsspezifisches Treiberpaket.
Führen Sie das Installationsprogramm unter Verwendung der Konsole als Root aus:
sh ati-driver-installer-8.34.8-x86.x86_64.run --listpkg
Durch diesen Vorgang werden die Distributionen aufgeführt, die Sie zum Erstellen eines Treibers verwenden können.
Führen Sie den folgenden Befehl aus und fügen Sie Ihre Distribution am Ende hinzu:
Beispiel: sh ati*.run --buildpkg SuSE/SLED10-IA32
Das ATI-Treiberinstallationsprogramm erstellt ein Treiberpaket für das System, das unter /usr/src/packages/RPMS/i386 oder /usr/src/packages/RPMS/x86_64 gespeichert wird.
Installieren Sie das Treiberpaket.
Falls Sie sich in Ausführungsebene 5 befinden, wechseln Sie zur Ausführungsebene 4, indem Sie den folgenden Befehl als Root eingeben:
init 3
Melden Sie sich an und gehen Sie zu dem Verzeichnis, in dem sich die Treiberpakete befinden, die Sie soeben erstellt haben.
Beispiel: cd /usr/src/packages/RPMS/i386
Installieren Sie die Treiberpakete:
rpm -Uvh fgl*.rpm
Achten Sie darauf, die folgenden Pakete zu installieren:
x11-video-fglrxG01
ati-fglrxG01-kmp-<kernel-flavor>
<kernel-flavor> hängt vom installierten Kernel ab. Verwenden Sie uname -r, um den installierten Standard-/smp-/bigsmp-Kernel zu überprüfen.
Starten Sie nach Abschluss der Installation das aticonfig-Dienstprogramm.
ldconfig aticonfig --initial --input=/etc/X11/xorg.conf
Konfigurieren Sie den neu installierten ATI-Treiber, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
sax2 -r -m 0=fglrx
Dadurch wird sax2 gezwungen, den fglrx-Treiber zu verwenden. Richten Sie die Auflösung ein, speichern Sie und beenden Sie das Programm.
Nach Abschluss der Installation empfiehlt es sich, das System neu zu starten, obwohl das Ausführen von init 5 für einen Teil der Hardware möglicherweise ausreicht.
Melden Sie sich wieder beim Desktop an. Nun sollten die 3D-Desktop-Effekte (XGL) wie gewohnt aktiviert werden können.
Wenn Sie bei der Verwendung proprietärer Grafiktreiber XGL aktivieren, sind die Funktionen "Suspend to RAM" und "Suspend to Disk" standardmäßig deaktiviert. Dies liegt darin begründet, dass Fehler und daher ein Datenverlust auftreten können. Sie können diese Funktionen manuell aktivieren, indem Sie die Datei /etc/powersave/sleep bearbeiten.
Legen Sie den folgenden Wert mit "No" fest, um "Suspend to RAM" zu aktivieren:
DISABLE_USER_SUSPEND2RAM="no"
Legen Sie den folgenden Wert mit "No" fest, um "Suspend to Disk" zu aktivieren:
DISABLE_USER_SUSPEND2DISK="no"
Bevor Sie die Arbeit wieder aufnehmen, empfiehlt es sich, die Suspend- und Resume-Funktionen nach dem Ändern dieser Werte zu testen, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß ausgeführt werden.
Xen wude auf Version 3.0.4 mit ausgewähltem Funktions-Upstream aktualisiert. Diese neue Version umfasst neue Werkzeuge, unterstützt paravirtualisierte Frame-Puffer, ermöglicht das Ausführen von virtuellen 32-Bit-Computern auf 64-Bit-Hypervisors und bietet verbesserte, vollständig virtualisierte Gastunterstützung.
Das Installationswerkzeug für virtuelle Computer wurde von der -Kategorie in YaST in die neue Kategorie verschoben. Das Installationswerkzeug für virtuelle Computer wurde umgeschrieben, um neue Xen-Funktionen zu nutzen und eine bessere Integration mit anderen Virtualisierungswerkzeuge zu erzielen. Das Installationswerkzeug für virtuelle Computer kann im Grafik- oder Textmodus ausgeführt werden. Installieren Sie für den Betrieb im Grafikmodus das optionale python-gtk-Paket. Weitere Informationen finden Sie auf der man-Seite vm-install.
Ein optionales Verwaltungswerkzeug für virtuelle Computer wurde hinzugefügt. Installieren Sie das Paket virt-manager, um es zu verwenden, und sehen Sie in der Kategorie von YaST nach. Mit dem Werkzeug ist zurzeit keine Verwaltung von Konfigurationen für virtuelle Computer möglich, zu denen bei xend keine Informationen vorliegen (also jene Konfigurationen unter /etc/xen/vm, die nicht ausgeführt werden). Führen Sie den Befehl xm new aus, um Konfigurationen für virtuelle Computer über xend steuern zu können. Der virtuelle Computer kann dann mit virt-manager verwaltet werden.
Das Installationsprogramm für virtuelle Computer zeigt virtuelle Computer nun standardmäßig mit VNC statt SDL an, um eine Interoperabilität mit virt-manager zu ermöglichen.
Falls Probleme mit dem VNC-Zugriff auftreten, kann dies daran liegen, dass die VNC-Ports dynamisch ausgewählt werden. Dieses Problem lässt sich am einfachsten durch die Verwendung von virt-manager zum Öffnen der Anzeige lösen, wodurch der Port in xenstore nachgeschlagen wird. Sie können auch das folgende Skript verwenden, um vncviewer am dynamischen VNC-Port anzuschließen:
#!/bin/sh set -e domid=`xm domid "$1"` port=`xenstore-read /local/domain/${domid}/console/vnc-port` vncviewer ::$port
Beim Aktualisieren von SLED10 auf SLED10 SP1 gehen sämtliche Änderungen, die an der Konfiguration der Domäne 0 unter /etc/xen/xend-config.sxp durchgeführt wurden, verloren. Sie müssen die Änderungen manuell erneut angeben, die unter /etc/xen/xend-config.sxp.rpmsave gespeichert wurden. Darüber hinaus hat sich das Format der Definitionsdateien für virtuelle Computer geändert, wodurch die Definitionsdateien aller virtuellen Computer aktualisiert werden müssen.
Stellen Sie bei einer neuen Installation mit XEN sicher, dass im GRUB-Bildschirm beim ersten Starten die Option anstelle der Option ausgewählt ist. Standardmäßig ist die zweite Option ausgewählt, wodurch die Installation im Textmodus abgeschlossen werden muss.
Paravirtualisierte virtuelle XEN-Computer können nicht von CDs installiert werden.
Wenn Sie bei der ersten Installation das XEN-Schema auswählen, wird das virt-manager-Paket nicht installiert. Sie müssen dieses Paket nach Abschluss der SLED 10 SP1-Installation installieren.
Nach Installation von SLED 10 SP1 in einer virtuellen VMWare-Computerinstanz können die Partitionen des virtuellen Datenträgers beim Starten möglicherweise nicht von SLED eingehängt werden. Ändern Sie in diesem Fall die Einstellung während der Installation von in .
Klicken Sie im Bildschirm auf den Link .
Wählen Sie im Bildschirm die Option aus. Wählen Sie entweder die Option oder aus, wenn Sie das Partitionierungsschema ändern möchten. Klicken Sie anschließend auf .
Führen Sie im Bildschirm für jede neu erstellte Partition bzw. für alle aufgeführten Partitionen (inklusive Swap-Partitionen), die Sie einhängen möchten, die folgenden Schritte aus.
Heben Sie die Partition hervor und klicken Sie auf .
Klicken Sie im Dialogfeld auf die Option .
Wählen Sie im Dialogfeld unter die Option und klicken Sie dann auf .
Klicken Sie im Dialogfeld auf .
HINWEIS:Die Basisfestplatten, die ebenfalls im Bildschirm angezeigt werden (in der Regel als /dev/sda oder /dev/sdb), müssen nicht bearbeitet werden. Die Partitionen enden mit einer Nummer (z. B. /dev/sda1 oder /dev/sdb2).
Die proprietären ATI- und nVidia-Grafiktreiber werden mit Xen nicht unterstützt.
Falls Sie während der SLED 10 SP1-Installation einer Active Directory-Domäne vom Typ ".local" beitreten möchten, deaktivieren Sie die mdns-Verarbeitung, indem Sie mdns off zur Datei /etc/host.conf hinzufügen.
Standardmäßig ist die IPv6-Unterstützung für KDE (K Desktop Environment) nicht aktiviert. Sie kann mithilfe des /etc/sysconfig-Editors von YaST aktiviert werden. Die Funktion wurde deaktiviert, da IPv6-Adressen nicht von allen Internetdienstanbietern (ISP) unterstützt werden und beim Surfen im Web Fehlermeldungen ausgegeben werden oder bei der Anzeige von Webseiten Verzögerungen auftreten.
In diesem Abschnitt finden Sie einige technische Änderungen und Verbesserungen für erfahrene Benutzer.
Bei neuen Intallationen wird JFS nicht mehr unterstützt. Der Kernel-Dateisystemtreiber ist weiterhin vorhanden, die Partitionierung mit JFS wird jedoch von YaST nicht angeboten.
Hotplug-Ereignisse werden jetzt vollständig über den udev-Daemon (udevd) verarbeitet. Das Ereignis-Multiplexer-System unter /etc/hotplug.d und /etc/dev.d wird nicht mehr verwendet. Stattdessen werden mit udevd alle Hotplug-Hilfswerkzeuge gemäß den entsprechenden Regeln direkt aufgerufen. Udev-Regeln und Hilfswerkzeuge werden von udev und verschiedenen anderen Paketen bereitgestellt.
Einige Laptops mit Intel Core Duo- bzw. Core 2 Duo-Prozessoren geben einen hohen Ton von sich, wenn sie über die Batterien betrieben werden. Wenn Sie von diesem Problem betroffen sind, können Sie dieses lösen, indem Sie max_cstate=2 als Boot-Parameter bzw. echo 2 >/sys/module/processor/parameters/max_cstate beim Ausführen übergeben. Beachten Sie jedoch, dass diese Lösung eine kürzere Batterielaufzeit zur Folge haben kannn.
Standardmäßig wird durch den Aufruf von su zur Anmeldung als root der PATH für root nicht eingestellt. Rufen Sie entweder su - auf, um eine Anmelde-Shell mit der vollständigen Umgebung für root zu starten, oder stellen Sie ALWAYS_SET_PATH auf yes (ja) in /etc/default/su ein, wenn Sie das Standardverhalten von su ändern möchten.
Das Shell-Skript "sux" wurde entfernt. Das Weiterleiten von xauth-Schlüsseln zwischen Benutzern wird nun von vom pam_xauth-Modul und su verarbeitet.
Mit cardmgr ist die Verwaltung von PC-Karten nicht mehr möglich. Stattdessen wird die Verwaltung, wie bei Cardbus-Karten und anderen Teilsystemen, von einem Kernel-Modul vorgenommen. Alle erforderlichen Aktionen können mit hotplug ausgeführt werden. Das Startskript pcmciawurde entfernt und cardctl wird durch pccardctl ersetzt. Weitere Informationen finden Sie in /usr/share/doc/packages/pcmciautils/README.SUSE.
Java-Pakete wurden so geändert, dass sie nun dem JPackage-Standard entsprechen. Weitere Informationen finden Sie unter /usr/share/doc/packages/jpackage-utils.
Wenn Sie nicht mit den Systemeinstellungen für Locale zufrieden sind, ändern Sie die Einstellungen in ~/.i18n. Die Einträge in ~/.i18n setzen die Systemstandardwerte aus /etc/sysconfig/language außer Kraft. Verwenden Sie dieselben Variablennamen, jedoch ohne die RC_-Präfixe für den Namespace, also beispielsweise LANG anstatt RC_LANG. Informationen zu Ländereinstellungen im Allgemeinen finden Sie unter "Abschnitt 19.4: Sprach- und länderspezifische Einstellungen" im SUSE Linux Enterprise Desktop 10 SP1-Bereitstellungshandbuch.
In vielen Anwendungen wird jetzt D-BUS für die prozessübergreifende Kommunikation verwendet. Durch den Aufruf dbus-launch wird dbus-daemon gestartet. Die systemweite Datei /etc/X11/xinit/xinitrc verwendet dbus-launch zum Starten des Fenster-Managers.
Falls Sie eine lokale ~/.xinitrc-Datei verwenden, müssen Sie diese entsprechend ändern. Anwendungen wie F-Spot, Helix Banshee, Tomboy oder NetworkManager können möglicherweise nicht ausgeführt werden, wenn diese Aufgabe nicht ausgeführt wird. Speichern Sie die alte Version von ~/.xinitrc und kopieren sie dann die neue Schablonendatei mit folgendem Befehl in das Home-Verzeichnis:
cp /etc/skel/.xinitrc.template ~/.xinitrc
Fügen Sie anschließend Ihre Anpassungen aus der gespeicherten .xinitrc-Datei hinzu.
Aus Gründen der Kompatibilität mit LSB (Linux Standard Base) wurden die meisten Konfigurationsdateien und das init-Skript von xntp in ntp umbenannt. Die neuen Dateinamen lauten wie folgt:
/etc/slp.reg.d/ntp.reg
/etc/init.d/ntp
/etc/logrotate.d/ntp
/usr/sbin/rcntp
/etc/sysconfig/ntp
Bei einigen Computern kann die CPU-Frequenzskalierung dazu führen, dass der Computer nicht mehr reagiert, wenn er sich im Leerlauf befindet oder der powersave-Daemon gestartet wird. Deaktivieren Sie in diesem Fall den powersave-Daemon bei der Installation mit POWERSAVE=off als Boot-Parameter.
Wenn dieser Parameter bei der Installation nicht beim anfänglichen Starten von CD angegeben wird, muss der powersave-Daemon zu einem späteren Zeitpunkt unter Verwendung von chkconfig powersaved off deaktiviert werden.
Der lokale und E/A-APIC für die 32-Bit-x86-Architektur hat sich geändert. Ein lokaler und E/A-APIC (Advanced Programmable Interrupt Controller) ist ein SMP-fähiger Ersatz für Interrupt-Controller im Stil von PCs. SMP-Systeme und alle neueren Einprozessorsysteme besitzen einen solchen Controller.
Bisher war der lokale und E/A-APIC auf Einprozessorsystemen standardmäßig deaktiviert und musste manuell mit dem Kernel-Parameter "apic" aktiviert werden. Nun läuft er standardmäßig und kann manuell deaktiviert werden. Für 64-Bit-Systeme ist APIC immer standardmäßig aktiviert.
Für jedes System mit einer BIOS-Version nach 2001 ist der lokale und E/A-APIC standardmäßig aktiviert, es sei denn, dass lokaler und E/A-APIC im BIOS oder durch den Benutzer deaktiviert wurde.
Für jedes BIOS von Intel nach 1998 ist der lokale und E/A-APIC standardmäßig aktiviert.
Für jedes System mit mehreren CPUs wird der lokale und E/A-APIC standardmäßig aktiviert.
Wenn Probleme mit nicht korrekt arbeitenden Geräten auftreten, können Sie die folgenden Konfigurationsoptionen manuell anwenden:
Verwenden Sie zum Deaktivieren des lokalen APIC "nolapic" (impliziert das Deaktivieren von E/A-APICs).
Verwenden Sie zum Deaktivieren von E/A-APIC "noapic".
Verwenden Sie "nolapic", um denselben Standard wie in früheren Versionen zu erhalten.
Die ulimit-Einstellungen können in /etc/sysconfig/ulimit konfiguriert werden. Standardmäßig werden nur zwei Grenzwerte von den Kernel-Standards geändert:
"SOFTVIRTUALLIMIT=80" begrenzt einen einzelnen Prozess so, dass er nicht mehr als 80 % des verfügbaren virtuellen Speichers (RAM und Swap) belegen kann.
"SOFTRESIDENTLIMIT=85" begrenzt einen einzelnen Prozess so, dass er nicht mehr als 85 % des verfügbaren physischen Speichers (RAM) belegen kann.
Diese Soft-Grenzwerte kann der Benutzer mit dem Befehl "ulimit" überschreiben. Festgrenzwerte können nur von "root" überschrieben werden.
Die Werte wurden konservativ gewählt, um die Störung von umfangreichen Prozessen zu verhindern, die in der Vergangenheit funktioniert haben. Wenn keine ausgewiesenen Prozesse mit hohem Speicherbedarf vorhanden sind, setzen Sie die Grenzwerte niedriger, um wirksameren Schutz vor unkontrollierbaren Prozessen zu haben. Die Grenzwerte gelten pro Prozess und sind daher kein wirksamer Schutz vor bösartigen Benutzern. Die Grenzwerte sollen vor versehentlicher exzessiver Speicherbelastung schützen.
Verwenden Sie für benutzerbezogene Grenzwerte die Funktion pam_limits und konfigurieren Sie "/etc/security/limits.conf". Dafür ist das ulimit-Paket nicht erforderlich, aber beide Mechanismen können parallel benutzt werden. Die in "limits.conf" konfigurierten Grenzwerte überschreiben die globalen Standards aus dem ulimit-Paket.
Mit Kernel-Modulpaketen (Kernel Module Packages, KMP) kann nun die PCI ID-Datenbank des Systems so aktualisiert werden, dass eine Unterstützung für neue Hardware-Komponenten hinzugefügt werden kann.
Zum Aktualisieren der PCI ID-Datenbank des Systems wird von einem KMP eine Datei installiert, die aktualisierte PCI ID-Informationen im Verzeichnis /user/share/pci.id.d/ enthält. Diese Datei enthält PCI ID-Informationen, die mithilfe der standardmäßigen pci.ids-Dateisyntax formatiert wurden (siehe http://pciids.sourceforge.net/pci.ids).
Zum Zusammenführen der aktualisierten PCI ID-Informationen in der PCI ID-Datenbank des Systems muss der Abschnitt %post in der Spezifikationsdatei des KMP Folgendes enthalten:
if [ -x /usr/bin/merge-pciids -a -x /usr/bin/perl ]; then /usr/bin/merge-pciids else echo "ERROR: merge-pciids or perl not found" fi
Lesen Sie sich die LIESMICH-Dateien durch, die auf den CDs enthalten sind.
Detaillierte Protokollinformationen zu bestimmten Paketen können Sie direkt von den RPMs abrufen, indem Sie folgenden Befehl verwenden:
rpm --changelog -qp <FILENAME>.rpm
<DATEINAME>.rpm steht dabei für den Dateinamen des RPM.
Die Protokoll-Datei in der höchsten Ebene von CD1 enthält ein chronologisches Protokoll aller Änderungen, die für diese aktualisierten Pakete durchgeführt wurden.
Besuchen Sie http://www.novell.com/linux/, um aktuelle Neuigkeiten zu Linux-Produkten von SUSE®/Novell® zu erhalten.
SUSE Linux Enterprise Desktop 10 SP1-Dokumentation finden Sie unter http://www.novell.com/documentation/sled10.
In dieser Novell-Dokumentation wird ein "Größer als"-Zeichen (>) verwendet, um verschiedene Aktionen innerhalb eines Schritts und Nachrichten in einem Querverweispfad voneinander zu trennen.
Ein Markensymbol (®, ™ usw.) kennzeichnet eine Marke von Novell. Ein Sternchen (*) bezeichnet eine Drittanbieter-Marke.
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