C.0 Fehlersuche

In den folgenden Abschnitten erhalten Sie Informationen zu Problemen, die bei der Migration Ihrer älteren ZENworks-Software zu Novell ZENworks 11 Configuration Management SP3 auftreten können.

Der Zeitplan einer Anwendung wird nicht richtig migriert

Erklärung: Wenn eine Anwendung mit einem nach Sommerzeit konfigurierten Verfügbarkeitszeitplan migriert wird, wird der Zeitplan nicht richtig migriert. Wurde als Startdatum beispielsweise der „2.11.08“ und als Enddatum der „10.11.08“ angegeben, wird die Anwendung mit dem Startdatum „1.11.08“ und dem Enddatum „9.11.08“ migriert.
Aktion: Korrigieren Sie den Zeitplan nach Abschluss der Migration manuell im ZENworks-Kontrollzentrum.

Nach der Migration stehen möglicherweise einige Anwendungssymbole nicht zur Verfügung

Erklärung: Wenn ein Anwendungsobjekt als MSI-Bundle zu ZENworks Configuration Management migriert wird, stehen unter Umständen einige der Anwendungssymbole nicht zur Verfügung und folgender Fehler wird in die Protokolle ausgegeben:
ISDEV: error -1024: message string.

Dieser Fehler wirkt sich nicht auf die Funktionalität des Bundles auf dem verwalteten Gerät aus und die Migration war trotzdem erfolgreich.

Aktion: Ignorieren Sie den Fehler.

Das Migrationsprogramm bleibt während der Migration hängen

Erklärung: Wenn Sie AOT-Anwendungen mit mehr als 500 INI-Abschnitten zu ZENworks Configuration Management migrieren, bleibt das Migrationsprogramm hängen.
Aktion: Keine.

Die iPrint-Richtlinie kann nicht migriert werden

Erklärung: Eine iPrint-Richtlinie, die für das Client-Installationsprogramm nipp.exe konfiguriert wurde, wird nicht zu ZENworks Configuration Management migriert, da nipp.exe keine automatische Installation unterstützt.
Aktion: Konfigurieren Sie die iPrint-Richtlinie in Ihrem älteren ZENworks-System für die Verwendung des Client-Installationsprogramms nipp-s.exe oder nipp.zip und führen Sie anschließend die Migration aus.

Eine Gruppenrichtlinie kann nicht migriert werden

Erklärung: Wenn Sie in Ihrem älteren ZENworks-System bei der Konfiguration einer Gruppenrichtlinie den UNC-Pfad des gemeinsamen Ordners angeben und dieser eine Authentifizierung erfordert und wenn Sie die Richtlinie danach mit einem Migrationsprogramm unter Windows Vista SP1 zu ZENworks Configuration Management migrieren, schlägt die Migration fehl, da das Vista-Gerät nicht auf den Netzwerkordner zugreifen kann.
Aktion: Führen Sie folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start > Ausführen. Geben Sie system32 ein und klicken Sie auf OK.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf cmd.exe und wählen Sie Ausführen als Administrator aus.

  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung explorer ein, um das Explorer-Fenster zu öffnen.

  4. Klicken Sie im Explorer-Fenster auf Tools > Netzlaufwerk zuordnen, um den Netzwerkpfad zuzuordnen.

  5. Geben Sie den Berechtigungsnachweis des Benutzers ein und migrieren Sie anschließend die mit dem Netzwerkpfad konfigurierte Richtlinie oder Anwendung.

Eine mit bestimmten Optionen migrierte Registrierungsaktion schlägt auf dem verwalteten Gerät fehl

Erklärung: Wenn eine Anwendung, die nur Registrierungs- und INI-Änderungen sowie Verteilungsoptionen wie Erstellen, falls vorhanden, Löschen, Anhängen, wenn vorhanden; sonst erstellen oder Voranstellen, wenn vorhanden; sonst erstellen beinhaltet, als MSI migriert wird, schlagen die Optionen auf dem verwalteten Gerät fehl.
Aktion: Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Anwendung als individuelle Aktion statt als MSI zu migrieren:
  1. Starten Sie das Migrationsprogramm.

  2. Klicken Sie auf das Symbol Einstellungen des Migrationswerkzeugs und danach auf Anwendung.

  3. Wählen Sie die Option Verteilungsoptionen als individuelle Aktionen migrieren aus.

  4. Migrieren Sie die Anwendung mit den Registrierungsänderungen in die Zielzone. Die Anwendung wird als Windows-Bundle mit einer „Bearbeiten der Registrierung“-Aktion migriert.

Objekte, die auf den Inhaltsserver hochgeladen werden sollen, lassen sich nicht migrieren

Erklärung: Während der Migration von Objekten, die auf den Inhaltsserver hochgeladen werden sollen, tritt ein Fehler auf, der dazu führt, dass die Migration nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Mögliche Ursache: Für den Proxyserver, der auf dem Gerät aktiviert ist, auf dem das Migrationsprogramm ausgeführt wird, ist in den Einstellungen zum Hochladen von Dateien auf den Inhaltsserver vermutlich keine Übertragung von Daten in Stücken bzw. keine dauerhafte Verbindung mit dem Server konfiguriert.
Aktion: Konfigurieren Sie die Einstellungen zum Hochladen von Dateien auf den Inhaltsserver mit der Option Webclient-Konfiguration und versuchen Sie die Migration anschließend erneut durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie auf der Abschnitt B.1.8, Webclient-Konfiguration.
Mögliche Ursache: Möglicherweise wurde die Verbindung zum Fernserver getrennt.
Aktion: Stellen Sie sicher, dass der HTTP-Port für Datei-Upload, den Sie bei der Anmeldung bei der Zielzone der Migration angeben, mit dem Port identisch ist, der auf dem ZENworks Configuration Management-Server konfiguriert ist.

Die migrierte Adobe-MSI lässt sich nicht installieren

Mögliche Ursache: Das Adobe Flash Player-Plugin ist auf dem Gerät installiert.
Aktion: Führen Sie auf dem verwalteten Gerät vor der Bereitstellung des Bundles auf dem Gerät die folgenden Schritte aus:
  1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung.

  2. Wechseln Sie in das Installationsverzeichnis des Flash Player-Plugins. Das Standardinstallationsverzeichnis ist C:\WINDOWS\system32\Macromed\Flash.

  3. Entsperren Sie die Registrierungseinträge der vorhandenen Flash-Dateien wie folgt:

    • Wenn die Datei uninstfl.exe vorhanden ist, führen Sie den folgenden Befehl aus:

      uninstfl.exe -u

    • Wenn eine Datei mit dem Namen *FlashUtil.exe vorhanden ist, zum Beispiel eine Datei namens NPFSW32_FlashUtil.exe, führen Sie den folgenden Befehl aus:

      *FlashUtil.exe -uninstallUnlock -u

  4. Stellen Sie das Bundle auf dem verwalteten Gerät bereit.

Die Migration lässt sich nicht von einem manuell erstellten Benutzer ausführen

Mögliche Ursache: Der Benutzer ist in eDirectory nicht als Trustee des Containers konfiguriert, der die zu migrierenden Objekte enthält.
Aktion: Der Benutzer benötigt nicht nur Administratorrechte, sondern er muss auch als Trustee des Containers konfiguriert sein, der die zu migrierenden Objekte enthält. Informationen zum Hinzufügen von Trustees finden Sie im ConsoleOne-Benutzerhandbuch.

Im Migrationsprogramm werden keine Benutzerverknüpfungen angezeigt

Erklärung: Wenn eine Anwendung mit einem Benutzercontainer verknüpft ist, zeigt das Migrationsprogramm die Verknüpfung auf Containerebene an. Die Verknüpfung gilt jedoch für die einzelnen Benutzer in dem Container. Wenn Sie die Verknüpfung migrieren, wird sie für alle Benutzer innerhalb des Containers migriert.
Aktion: Keine.

Aktivieren von Debug-Protokollen

Aktion: Informationen zum Aktivieren der Protokolle finden Sie im Artikel TID 3418069 in der Novell Support-Knowledgebase.

Verwendung der migrierten Zusatzimages nicht möglich

Erklärung: Zusatzimages, die in älteren ZENworks-Systemen durch den Export von Anwendungen erstellt wurden, sind in ZENworks Configuration Management ungültig. Wenn diese Zusatzimages in Verbindung mit einem Basisimage oder auf andere Weise migriert wurden, sollten sie gelöscht werden.
Aktion: Löschen Sie die Zusatzimages manuell aus ZENworks Configuration Management.

Die Anwendungsmigration auf einem Windows Vista-Gerät dauert sehr lange

Erklärung: Die Migration von AOT- oder AXT-Anwendungen zu MSI-Anwendungen dauert auf Windows Vista-Geräten verhältnismäßig lange.
Aktion: Keine.

Die Migration der PXE-Menüeinstellungen, die in der älteren ZENworks Imaging Server-Richtlinie konfiguriert sind, schlägt fehl.

Aktion: Nach dem Migrieren der älteren ZENworks Imaging Server-Richtlinie auf ZENworks 11 Configuration Management konfigurieren Sie die PXE-Menüeinstellungen manuell:
  1. Klicken Sie im ZENworks-Kontrollzentrum auf die Registerkarte Konfiguration.

  2. Klicken Sie in der Kontrollleiste „Zoneneinstellungen“ auf Geräteverwaltung > Preboot Services.

  3. Konfigurieren Sie die gewünschten PXE-Optionen.

  4. Klicken Sie auf OK.

AOT-Anwendung kann nicht migriert werden

Erklärung: Wenn das Migrationsprogramm auf einem Gerät installiert wird, auf dem bereits AdminStudio installiert ist, scheitert die Migration von AOT-Anwendungen mit folgender Fehlermeldung:
Could not locate Admin Studio's AOTAXT Converter. The converter is required to covert an AOT/AXT file to an MSI package.
Aktion: Sie müssen das Migrationsprogramm auf einem Gerät installieren, auf dem nicht zuvor AdminStudio installiert wurde.

iPrint-Richtlinie, der nicht die Richtlinien-Setup-Datei zugeordnet ist, kann nicht migriert werden

Erklärung: Wenn Sie versuchen, eine iPrint-Richtlinie ohne zugehörige Setup-Datei zu migrieren, scheitert die Migration mit folgender Fehlermeldung:
No iPrint setup file was found cannot continue.
Aktion: Führen Sie die folgenden Schritte bei dem Gerät aus, von dem Sie die iPrint-Richtlinie ohne die zugehörige Setup-Datei migrieren möchten:
  1. Öffnen Sie den Registrierungseditor.

  2. Wechseln Sie zu HKLM\Software\Novell\ZCM\Migration.

  3. (Bedingt) Wenn bereits eine Zeichenkette mit der Bezeichnung „SkipIPrintClientValidation“ vorhanden ist, müssen Sie sicherstellen, dass der Wert dieser Zeichenkette auf „false“ gesetzt ist.

    Alternativ:

    Erstellen Sie eine Zeichenkette mit der Bezeichnung „SkipIPrintClientValidation“ und setzen Sie ihren Wert auf „false“.

Fehler im ZENworks-Migrationswerkzeug beim Migrieren eines Objekts, das in der Zielzone gelöscht wurde; interner Serverausnahmefehler wird ausgelöst

Erklärung: Wenn Sie eine Anwendung, eine Richtlinie oder ein Gerät mit dem ZENworks Migration Utility migrieren und dann löschen und direkt nach dem Löschen versuchen, diese Anwendung, die Richtlinie oder das Gerät erneut zu migrieren, schlägt die Migration fehl, und ein interner Serverausnahmefehler wird gemeldet.
Mögliche Ursache: Die Bereinigung für das zuvor gelöschte Objekt steht auf dem Server noch aus.
Aktion: Warten Sie einige Minuten ab, und wiederholen Sie dann den Vorgang.